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16.07.2014 Sonderprägung 777 Jahre Stadtrecht Gera [vom 18.01.2015 ]
um Jubiläum 777 Jahre Stadtrecht gab die Stadt Gera in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Gera-Greiz und der Firma Euromint eine offizielle Sondermünze heraus. Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn, das Vorstandsmitglied der Sparkasse Gera-Greiz Frank Emrich sowie Michael Knippschild von der Fa. Euromint präsentierten am 16. Juli 2014 die prägefrischen Münzen. Die Sonderedition war limitiert auf 700 Exemplare in reinem Silber und 77 in reinem Gold - also 777 Münzen. "Die Sondermünze wird sicherlich die Herzen vieler Geraer und auch von Sammlern weit über unsere Stadt hinaus höherschlagen lassen, zumal 777-Jahr-Feiern Seltenheitswert haben. Mit der Sonderprägung gewinnt dieses Ereignis weiter an Bedeutung und wird unvergessen bleiben. Ich danke allen Partnern dieses schönen Projektes, die von der Idee bis zur Umsetzung mitgewirkt haben", erklärte Oberbürgermeisterin Dr. Hahn. "Das historische Rathaus ist wohl eines der markantesten Wahrzeichen unserer Stadt, das für ihre Geschichte steht. Und so ist die Medaille auch Ausdruck unserer Heimatverbundenheit", so Sparkassen-Vorstandsmitglied Emrich bei der Vorstellung der Sonderprägung. Auf der Rückseite der Medaille ist das große Stadtwappen abgebildet. Die Feinsilbermedaille wurde in reinem Silber 999 in der Größe von 30 mm Durchmesser und einem Gewicht von 8,5 Gramm in höchster Prägequalität = Polierte Platte angeboten. Sie war limitiert auf 700 Exemplare. Diese Medaille sollte zum Preis von 45 Euro (inkl. Mehrwertsteuer) im Schmucketui im Sparkassen-Kundencenter Schloßstraße Gera erhältlich sein. Bestellungen wurden in allen Filialen der Sparkasse Gera-Greiz entgegengenommen. Ausschließlich auf Bestellung war die Medaille auch in reinem Feingold 999.9 in der gleichen Größe und Ausführung wie in Silber lieferbar. Zu diesem Zeitpunkt betrugt der Preis 799 Euro (inkl. Mehrwertsteuer). Die Goldmedaille war streng limitiert auf 77 Exemplare. Beide Ausführungen zeigten auf der Vorderseite das historische Rathaus Geras, in Verbindung mit der Umschrift "777 Jahre Stadt Gera" und dem Hinweis auf die entsprechenden Jahreszahlen: "1237 - 2014".
15.07.2014 Frankenthal und Scheubengrobsdorf wählten erneut [vom 18.01.2015 ]
it dem Rücktritt des Ortsteilrates Frankenthal/Scheubengrobsdorf war der Weg frei für die Wahl des um Windischenbernsdorf vergrößerten und umbenannten Geraer Ortsteils Westvororte. Das Thüringer Landesverwaltungsamt hatte dafür "grünes Licht" gegeben. Am 14. September 2014 wählten somit Frankenthal, Scheubengrobsdorf und Windischenbernsdorf parallel zur Thüringer Landtagswahl den Ortsteilbürgermeister und 10 Ortsteilratsmitglieder neu.Dem Antrag der Einwohner von Windischenbernsdorf, zum Ortsteil der benachbarten Ortschaften zu gehören, war der Stadtrat gefolgt und hatte im April 2014 die auch dahingehend geänderte Hauptsatzung der Stadt Gera beschlossen. Neben der Wahl des Ortsteilbürgermeisters und Ortsteilrates der Westvororte wurden am 14. September 2014 auch die Gremien der neuen Ortsteile Untermhaus und Zwötzen gewählt. Zu diesem Termin stand außerdem für den Ortsteil Weißig die Neuwahl des Ortsteilbürgermeisters an. Die Neuwahl in Weißig wurde erforderlich, weil der bisherige Ortsteilbürgermeister Ulrich Kindermann verstorben war.
15.07.2014 Wendemöglichkeit geplant [vom 18.01.2015 ]
eutschland war nun Fußball-Weltmeister und am Puschkinplatz, wo sich die Geraer zum gemeinsamen Fußballschauen eingefunden hatten während des Touriers in Brasilien, kehrt wieder die Normalität zurück. In dieser Woche sollte ein längst überfälliger Missstand für Fahrzeugführer, die das Hauptpostgebäude anfahren wollen, behoben werden. Das wirre Wenden im Bereich der Hauptpostzufahrt sollte ein Ende haben und die Poller auf der Schlossstraße entfernt werden. Somit soll einerseits die Attraktivität zur Erreichbarkeit wichtiger Gebäude, wie Hauptpost und das dahinter liegende Ärztehaus, erhöht werden. Andererseits wurde ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit geleistet. Die Wendemöglichkeit war bereits früher vorhanden und Bestandteil der Planungen zur Stadtbahnlinie 1. Die Abgrenzung zur angrenzenden Fußgängerzone sollte gestalterisch mit Hilfe der vorhandenen Blumenkübel erreicht werden. Die Maßnahmen wurden durch den Fachdienst Stadtgrün und den Bauhof der Stadt begleitet. In diesem Zusammenhang war auch geplant, die Behindertenparkplätze von der Schlossstraße auf den Puschkinplatz vor das Hauptpostgebäude zu verlagern. Das Parken innerhalb der Wendemöglichkeit war damit ausgeschlossen und wurde dementsprechend verstärkt durch den Fachdienst Ordnungsangelegenheiten kontrolliert.
10.07.2014 Diskussion zu Familiengerechtigkeit [vom 18.01.2015 ]
amilien sollten sich in Gera noch wohler fühlen. Das beschloss der Stadtrat im Mai 2014 mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept ISEK GERA2030. Welche Wege dahin führten und auf welche Strukturen Gera künftig für Familien setzte, sollte über eine Zertifizierung der Stadt Gera als "Familiengerechte Kommune" ermittelt werden. Sandra Schöneich, Dezernentin Soziales, trieb die im November 2013 begonnene Vorbereitung für das Zertifikat mit einem weiteren Schritt voran. Am 17. Juli 2014 traf sie sich mit Vertretern der Kommunalpolitik, der für Familien in Gera bedeutenden Einrichtungen und Fachleuten der Verwaltung. In einem extern moderierten Strategieworkshop diskutierten die Teilnehmer zu aktuellen Analysen und individuellen Sichtweisen auf Stärken und Schwächen Geras als familiengerechte Stadt sowie zu künftigen Zielen und Maßnahmen. Gera arbeitete im Rahmen des Zertifizierungsprozesses eng mit dem Verein Familiengerechte Kommune e.V. zusammen, der bundesweit einmalig diese Zertifizierung vergab. Die Thüringer Stiftung FamilienSinn finanzierte diese Zertifizierung mit fast 40 T?. Sozialministerin und Präsidentin der Stiftung FamilienSinn, Heike Taubert dazu: "Mit der Finanzierung des Audits familiengerechte Kommune unterstützen wir die Stadt darin, die Situation von Familien vor Ort zu verbessern und Familiengerechtigkeit in den Fokus der Kommunalpolitik zu lenken." Gera erhielt so einen professionell begleiteten Prozess, von dem die Stadt mehrfach profitiert ohne eigene Kosten aufzuwenden: Bekommt Gera, wie angestrebt im Jahr 2014 das Zertifikat, profitieren zuerst die Familien von konkreten bedarfsorientierten Angeboten und Maßnahmen. Die Stadt Gera kann mit dem Zertifikat für den Zuzug werben bzw. junge Leute zum Bleiben motivieren. Und nicht zuletzt profitiert die Wirtschaft, wenn gemeinsam dem Fachkräftemangel entgegensteuert wird: Familien orientieren sich zunehmend bei der Suche nach ihrem Lebensmittelpunkt an familiengerechten Bedingungen.
09.07.2014 Verstärkte Kontrollen nach Starkregen [vom 18.01.2015 ]
m Zusammenhang mit den starken Regenfällen in den Nacht-, Morgen- und Vormittagsstunden des 9. Juli 2014 waren in Gera Kontrollen an Einläufen und Rückhaltebecken sowie am Schoßbach verstärkt worden. Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn dankte allen Einsatzkräften und Helfern. Auf einigen Straßen im Stadtgebiet stand das Wasser, da die Gullys nicht die erheblichen Niederschlagsmengen aufnehmen konnten. In Gera-Stublach gab es im Abschnitt zwischen Obergangstraße und Auenstraße leichte Ausuferungen im Bereich der Gartenanlage. Die Einlaufbauwerke in der Meuselwitzer Straße (Zaufensgraben), Fuchsklamm in Gera-Untermhaus sowie Stockgraben in Gera-Langenberg waren teilweise zugesetzt. Zur Gefahrenabwehr wurden städtische Unternehmen beauftragt. Der städtische Bauhof befand sich seit sieben Uhr am Morgen mit zwei Arbeitskolonnen im Einsatz. In den Ämtergebäuden Gagarinstraße 99 und 68 der Stadtverwaltung war Wasser in die im Keller befindlichen Archivräume eingedrungen. Im Ämtergebäude Gagarinstraße 99 musste außerdem ein Büro gesperrt werden, da Wasser durch die löchrige Dachpappe eingedrungen war.
1146 Die Geschichte der Kirche in Roben [vom 18.01.2015 ]
m Schutz einer frühgeschichtlichen Anlage mit doppeltem Halsgraben auf einem dreieckigen Zipfel zwischen zwei Schluchten des Borntales fand das Gotteshaus seinen Platz. Es handelte sich um die Gründung eines bereits 1146 genannten Grundherrengeschlechts. Die Kirche hatte wiederholt Umbauten erfahren, im Jahr 1546 wegen Baufälligkeit, in den Jahren von 1729 bis 1731 und 1899 und 1900 im Zuge umfassender Erweiterung und zuletzt fünf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1950. Der massige Turm mit viereckigem Unterbau, achteckigem Oberbau und breiter Schweifkuppel mit Arkadenabschluss wurde erst 1729 errichtet. Bis dahin hatten die Glocken ihren Platz in einem seitwärts stehenden Gerüst. 1899/1900 erhielt die Kirche mit dem Anbau von Treppenhaus und turmähnlichen Emporenaufgang ihre heutige äußere Gestalt. Die letzte Innenrenovierung erfuhr sie 1950. Anlass war die Wiederherstellung der restaurierten und in einem neuen Schrein eingefügten Figuren eines gotischen Schnitzaltars, die über 100 Jahre auf dem Boden gelegen hatten. Im Mittelschrein steht zwischen der heiligen Margaretha und einer nicht mehr identifizierbaren Heiligen die Mutter Maria mit dem Jesuskind auf dem Arm. Die Seitenflügel zeigen die heilige Anna Selbdritt und den heiligen Martin, den Namenspatron der Robener Kirche. Die Kanzel, ein Werk aus dem Jahre 1749 mit reicher Schnitzerei, bisher über dem Altartisch an der Ostwand, bekam wieder ihren alten Platz am südlichen Chorpfeiler. Seine ehemalige Bestimmung erhielt auch das Chorostfenster wieder, das als Tür aus der nun abgebrochenen Sakristei zur Kanzel geführt hatte. Bänke, Empore und die Kreuzbachorgel entstammen der Erneuerung von 1900, die hölzerne Barocktaufe mit Lesepultaufsatz und die schönen Balken an der Decke gehören seit 1729 zur Kirche.
08.07.2014 Weltmeistertitel für Paul Irmatov [vom 18.01.2015 ]
om Dance-World-Cup-Finale (28. Juni bis 5. Juli 2014 in Portugal) kehrte der 18-jährige Paul Irmatov aus der Ballettklasse von Elvira und Igor Irmatov mit dem Weltmeistertitel zurück. Schon beim Bundeswettbewerb in Fürstenfeldbruck galt ihm die höchste Auszeichnung mit der Einschätzung der Juroren, er könnte mit seinem Solo sogar den Weltmeistertitel schaffen. Mit Platz 4 wurde das Ensemble mit dem Tanz "Griechisch" belohnt. Es tanzte Lena Koch (11 Jahre) Rashmi Torres (11 Jahre), Dora-Marie Henschelmann (14 Jahre), Yara Diezel (12 Jahre) und Paul Irmatov. Platz 6 mit "Tarantella" belegten die Jüngsten, Lilly Jane Reichmann, Nele Schönberg, Evelyn Morbach, Lena Koch und Pauline Rumpf, alle im Alter zwischen 10 und 12 Jahren. Das Geraer Publikum konnte sich bei der Veranstaltung "Festkonzert & Tanzrevue" am 12. Juli 2014, anlässlich des 60. Jubiläums der Musikschule von diesen Leistungen überzeugen. Geboten wurde ein vielseitiges Programm mit zahlreichen musikalischen und tänzerischen Leistungen.
08.07.2014 Kleinod für Mensch und Natur [vom 18.01.2015 ]
ach der Eingemeindung der ehemals selbstständigen Gemeinden Cretzschwitz und Söllmnitz in die Stadt Gera, entschied man in einer Bürgerversammlung am 22. April 1994, eine gemeinsame Ortschaftsverfassung einzuführen und mit über 700 Einwohnern den Ortsteil Cretzschwitz/Söllmnitz zu bilden. Ebenfalls dazu gehören Wernsdorf und Lauenhain, da beide bereits seit Jahrzehnten zu Söllmnitz gehören. Im Jahr 1121 wurden beide Orte im Geraer Umland zum ersten Mal erwähnt. Erste urkundliche Erwähnungen von Lauenhain und Wernsdorf gab es im 14. Jahrhundert. Die Gegend galt damals als Bauernland, bevor 1888 die Reussengrube in Cretzschwitz gegründet wurde, die den meisten heute noch als Ziegeleibetrieb "Reussengrube" bekannt sein dürfte. Einige Jahre später begann in Söllmnitz der Tonabbau für das Werk im Nachbarort. Durch die Arbeit siedelten sich immer mehr Menschen an und die Wandlung des reinen Bauerndorfs begann. Am 6. Juli 1900 erfolgte die Gründung der Gera-Meuselwitz-Wuitzer Eisenbahn AG, an dessen Strecke beide Orte angebunden waren. Durch ein verheerendes Hochwasser am 3. Mai 1969, von dem der gesamte nördliche Raum Geras betroffen war, wurde ein Großteil der Gleisanlagen verwüstet. Eine Neuindienststellung kam aus wirtschaftlicher Sicht nicht in Frage, da die Stilllegung für 1970 sowieso geplant war. Nach der Wende entwickelte sich der heutige Ortsteil durch zahlreiche Neu- und Umbauten schnell zu einem attraktiven Ortsteil von Gera. So wurde die ehemalige Deponie auf Initiative der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Gera in einen Naturschutzgarten umgestaltet. Es entstand ein Kleinod für Mensch und Natur und stellt ein Beispiel für erlebbaren Naturschutz dar. Zudem nutzte man die Dorferneuerung, das Programm zur Verbesserung der ländlichen Infrastruktur, um einen Teil der Straßen und die Wasser- und Abwasserentsorgung zu sanieren. Zahlreiche neue Ein- und Mehrfamilienhäuser entstanden.
08.07.2014 Die Wirtschaft investierte in Gera II [vom 18.01.2015 ]
ie AGA Zerspanungstechnik Gera GmbH investierte in Gera-Hermsdorf 5,3 Millionen Euro in eine neue Produktionshalle. Die einzige Flugzeuglackiererei in Thüringen eröffnete am Verkehrslandeplatz Gera-Leumnitz. Hier wurde eine halbe Million Euro investiert. Die nächstgelegene Flugzeuglackiererei befand sich in Hamburg. Am Puschkinplatz entstand im ehemaligen Landratsamt ein Medizinisches Versorgungszentrum. Die SRH Poliklinik GmbH investierte 5,5 Millionen Euro. 30 neue Arbeitsplätze schuf Globus Gera-Trebnitz mit der Errichtung einer Bäckerei im Markt. 3,5 Millionen Euro wurden hier investiert. Rewe steckte 3,5 Millionen Euro in den Neubau seiner Zwötzner Filiale. Die Saller-Gruppe investierte 4,5 Millionen Euro in die Weiterentwicklung des Nahversorgungszentrums Zeulsdorfer Straße in Lusan. Wichtig für die überregionale Bedeutung ist die Stärkung des Standortes der IHK Ostthüringen zu Gera. In den Umbau des Bildungszentrums flossen vier Millionen Euro. Die ISEO Deutschland GmbH investierte zwei Millionen Euro in den Hallenneubau in der Wiesestraße. Für 5,5 Millionen Euro errichtete die Lebenshilfe eine neue Produktionsstätte am Trebnitzer Kreuz. Die Ostthüringer Saaten GmbH steckte 3,5 Millionen Euro in eine hochmoderne Saatgetreideaufbereitungsanlage. Die Geraer Wohnungsbaugenossenschaften füllten die Auftragsbücher der Bauwirtschaft und sorgten für attraktive Wohnbedingungen: 12 Millionen Euro investierte die WBG "Aufbau" in 122 Wohnungen, die mit dem Seniorenwohnpark "Zur Alten Schule II" in Lusan entstanden. Die WBG "Glück Auf" sanierte für 1,1 Millionen Euro Wohnhäuser in der Liselotte-Hermann-Straße und baute für 6,5 Millionen Euro drei leerstehende Häuser in der Debschwitzer Straße um. 8,7 Millionen Euro steckte die Wohnungsbaugenossenschaft "Glück Auf" in die Fertigstellung des Wohnparks "Berliner Straße".
08.07.2014 Die Wirtschaft investierte in Gera I [vom 18.01.2015 ]
era freute sich über eine rege Investitionstätigkeit der Wirtschaft. Allein 232,06 Millionen Euro flossen seit Juli 2012 in die Großprojekte. Darüber hinaus gab es vielfältige Investitionen im Handwerk, in der Landwirtschaft, im Einzelhandel und in der Dienstleistungsbranche. "Investitionen bedeuten Arbeitsplätze und damit Sicherheit für die Menschen in unserer Stadt. Wir freuen uns über jeden Arbeitsplatz", erklärte Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn. Allein mit der erwähnten rund Viertelmilliarde Euro Investitionen waren 499 Arbeitsplätze bereits neu geschaffen worden und weitere 420 sind vorgesehen. Wichtig für den Wirtschaftsstandort Gera war, dass viele Investitionen sich auf das verarbeitende Gewerbe, auf Forschung und Entwicklung sowie Bildung bezogen. Gera konnte seinen Standort als Medienstadt stärken: Die Hauptredaktion der größten regionalen Tageszeitung siedelte wieder nach Gera um, der MDR richtete neue Studios in der Clara-Zetkin-Straße ein und der Offene Kanal Gera investierte in digitale Technik. Größte Einzelinvestition war die Generalsanierung des SRH Wald-Klinikums. Hier sind waren Juli 2012 sechzig Millionen Euro investiert worden. Mit 1682 Mitarbeitern war es zugleich der größte Arbeitgeber in der Stadt. Die SRH Fachhochschule für Gesundheit eröffnete den neuen Campus am Hofwiesenpark. Innerhalb kürzester Zeit hatte sich die private Fachhochschule etabliert und konnte nun weiter expandieren. Die Stadt hatte das über mehrere Jahre leerstehende ehemalige Bankgebäude verkauft und SRH hatte in den Campus und damit in die Zukunft von Gera investiert. Die Firma Getzner, ein österreichisches Familienunternehmen, investierte 47 Millionen Euro in den Neubau einer hochmodernen Weberei in Gera. Damit verbunden waren über 100 zusätzliche Arbeitsplätze und die Fortführung jahrhundertealter Textiltradition in unserer Stadt - aber auf höchstem Weltniveau. Die Kaeser Kompressoren AG errichtete in Gera ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum und investiert dafür zehn Millionen Euro. Die buw-Unternehmensgruppe eröffnete in Gera eine neue Niederlassung im ehemaligen Gerana-Werk. Deutschlands größter inhabergeführter Kundenmanagement-Dienstleister schuf damit bereits 160 Arbeitsplätze, weitere 240 sollten hinzukommen. Die buw-Gruppe wurde vielfach ausgezeichnet, darunter sechsmal mit dem "Top-Job"-Siegel der 100 besten Arbeitgeber im Mittelstand.

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18.01.2015
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