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15.07.1829 Constantin Sorger geboren
onstantin Sorger war Oberbürgermeister der Stadt Gera von 1873 bis zu seinem Tod im Jahr 1877. Er war zunächst als Rechtsanwalt in Rudolstadt tätig. Nach dem Rücktritt von Oberbürgermeister Wilhelm Weber im November 1872 wurde er zum Oberbürgermeister von Gera gewählt und am 14. März 1873 in sein Amt eingeführt. Constantin Sorger starb am 22. Februar 1877 und war in der Geraer Stadtgeschichte der bisher einzige Oberbürgermeister, der im Amt verstarb. Zu seinem Nachfolger wurde im April 1877 Robert Fischer gewählt.
25.02.1832 Wilhelm Weber geboren
ilhelm Weber war in Berlin geboren und hatte sich um die ausgeschriebene Stelle des Geraer Oberbürgermeisters beworben. Am 15. September 1865 wurde er mit 27 zu 2 Stimmen in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung für sechs Jahre zum Geraer Stadtoberhaupt gewählt.
Zusatzinformationen
06.11.1865 Der jüngste Oberbürgermeister Geras
ilhelm Weber bewarb sich im Jahr 1865 um die öffentlich ausgeschriebene Stelle des Geraer Oberbürgermeisters und wurde in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung am 15. September 1965 mit 27 zu 2 Stimmen auf die nächsten sechs Jahre zum Oberbürgermeister gewählt. Weber wurde am 6. November 1965 in sein neues Amt eingeführt und war mit 33 Jahren zugleich der zweite und der bisher jüngste Oberbürgermeister der Stadt Gera. Die Vorgänger vor dem ersten Oberbürgermeister "Robert Fürbringer, waren "nur" Bürgermeister. Wilhelm Weber saß zudem von 1866-1871 im Landtag des Fürstentum Reuß jüngere Linie.
1866 Die Geraer Ratsbibliothek
ie Geraer Ratsbibliothek entstand abgesehen von einigen kurzzeitigen Versuchen, ihre Bestände auch der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen als Dienstbibliothek der Stadtverwaltung Gera. Das Defizit, für die verschiedenen Verwaltungsanforderungen keinen unmittelbaren Zugriff auf aktuelle oder historische Publikationen zu besitzen, führte 1866 erstmals zur Bereitstellung finanzieller Mittel für den Aufbau einer Bibliothek. In den ersten Jahrzehnten ihres Bestehens wurde die Ratsbibliothek besonders durch die Oberbürgermeister Wilhelm Weber (1832-1899) und Robert Fischer (1829-1905) gefördert. (Quelle: Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland. Digitalisiert von Günter Kükenshöner. Hrsg. von Bernhard Fabian. Hildesheim: Olms Neue Medien 2003.)
28.09.1867 Die Geraer Wasserversorgung
ie Geraer Wasserleitung an der oberen Colliser Straße wurde vollendet. Die feierliche Einführung des Schlußsteins an der Wölbung des Hochbassins der neuen städtischen Flusswasserleitung wurde bei traditioneller Pechfackelbeleuchtung und dem dazu gehörigen Richtschmaus veranstaltet. Oberbürgermeister Wilhelm Weber hielt anlässlich der Fertigstellung eine Rede. Das Gewölbe hatte 20 Pfeiler. Der Flächeninhalt des Bassins lag bei rund 2805 Quadratellen (900 Quadratmeter) und das Wasserquantum bei 34.000 Kubikfuß, (1 Kubikfuß sind 0,028317 Kubikmeter) was in diesem Fall 962,778 Kubikmetern entsprach.
06.10.1867 Der VDAV im Geraer Rathaus
n diesem Tag und am folgenden tagte der Vereinstag Deutscher Arbeitervereine im Geraer Rathaus auf dem historischen Markt. Themen der Tagung, die von Oberbürgermeister Wilhelm Weber begrüßt wurde waren, die wachsende Zahl der Kinderarbeiter, die Lage der Bergarbeiter, die Volksschulfrage und die Wehrfrage. Bei der Wahl des Verbandspräsidenten siegte August Bebel mit 19 zu 13 Stimmen gegen Doktor Max Hirsch.
1869 Wilhelm Weber und der Städtebund
ilhelm Weber, geboren am 25. Februar 1832 in Berlin und verstorben am 18. Oktober 1899 auch in Berlin, war Jurist, Politiker (DFP, später NLP), 1865 bis 1872 Oberbürgermeister der Stadt Gera und 1866 bis 1871 Mitglied des Landtags des Fürstentums Reuß jüngere Linie. Im Jahre 1869 war er Mitbegründer des Thüringischen Städtebundes und 1870 des Vereins zur Hebung und Vertretung des Gewerbestandes. (Die Deutsche Fortschrittspartei (DFP) wurde am 6. Juni 1861 von liberalen Abgeordneten im preußischen Abgeordnetenhaus als erste deutsche Programmpartei gegründet. Sie stand im preußischen Verfassungskonflikt in strikter Opposition zu Otto von Bismarck. Im Zuge der Reichsgründung näherte sie sich Bismarck etwa während des Kulturkampfes an, um später wieder auf deutliche Distanz zu gehen. Die Partei ging 1884 in der Deutschen Freisinnigen Partei auf. Die Nationalliberale Partei war eine politische Partei im Deutschen Reich. Sie wurde 1867 gegründet und bestand bis 1918. Die Nationalliberale Partei (NLP) ging 1866 aus der aufgespaltenen Deutschen Fortschrittspartei hervor. Anlass der Spaltung war die Indemnitätsvorlage Otto von Bismarcks. Nach einem Aufruf von 15 Mitgliedern der Fortschrittspartei und 9 Mitgliedern des linken Zentrumsflügels (Centrum) vom September 1866 konstituierte sich die erste Fraktion der Nationalliberalen am 17. November 1866 im preußischen Abgeordnetenhaus mit 19 Mitgliedern, darunter Heinrich von Hennig, Karl Twesten, Eduard Lasker und Friedrich Hammacher.)
18.08.1869 Gründung des Städtebundes
berbürgermeister Wilhelm Weber regte die Gründung des Thüringischen Städtebundes an und war dann bis 1872 auch dessen Vorsitzender.
1873 Ein neuer Bürgermeister
n der wechselhaften Geschichte der Stadt Gera seit ihrer ersten urkundlichen Erwähnung 1237 spielen die Repräsentanten der Stadt wie die Bürgermeister und später Oberbürgermeister eine sehr unterschiedliche Rolle. Gera bekam in diesem Jahr wieder einen neuen Bürgermeister. Die Stadt war noch nicht so groß und daher brauchte man noch keinen Oberbürgermeister und so begleitete Constantin Sorger, er hatte das Amt von Wilhelm Weber übernommen, in den Jahren von 1873 bis 1877 dieses hohe städtische Amt in Gera. Sorger war der einzige Geraer Bürgermeister, welcher im Amt verstarb.
15.06.1914 Willi Weber geboren
illi Weber , geb. am 15. Juni 1914 in Kaiserswalde bei Schluckenau in Böhmen verst. am 3. Mai 1975 in Gera, hieß eigentlich mit richtigem Namen Wilhelm Weber und war ein deutscher Kommunalpolitiker der SED. In den Jahren 1955 bis 1957 war der Oberbürgermeister von Johanngeorgenstadt und von 1958 bis 1962 der Oberbürgermeister von Gera.
Zusatzinformationen
1924 Der Wilhelm Weber Hof in Gera
nter dem Druck der Wohnungsnot und in Ermangelung von städtischen Bauplätzen schuf die Stadt nach dem Ersten Weltkrieg auf dem Kleinsiedlungsgelände zwischen der "Franz-Mehring-Straße" und der "Franz-Perich-Straße" den "Wilhelm-Weber-Hof". Es entstanden dort 14 dreigeschossige Kleinmiethäuser mit 86 Wohnungen im geschlossenen Charakter einer Siedlungsoase. Der Namensgeber Wilhelm Weber (25.02.1832-18.10.1899) war einst Oberbürgermeister von Gera. Als er sein Amt 1865 übernahm, war er mit seinen 33 Lebensjahren der bisher jüngste Oberbürgermeister der Stadt.
30.12.1958 Willi Weber wurde OB
illi Weber, geboren am 15. Juni 1914 in Kaiserswalde bei Schluckenau, Böhmen und verstorben am 3. Mai 1975 in Gera, (eigentlich Wilhelm Weber) war ein deutscher Kommunalpolitiker der SED, von 1955 bis 1957 Oberbürgermeister von Johanngeorgenstadt und von 1958 bis 1962 Oberbürgermeister von Gera. Von 1945 bis 1950 war er hauptamtlicher Parteifunktionär der KPD (ab 1946 SED). Danach war er bei der SDAG Wismut unter anderem als Hauer, Fördermann, stellvertretender Schachtleiter und als Parteisekretär tätig. Im Juli 1955 wurde er Oberbürgermeister von Johanngeorgenstadt im Erzgebirge, das wegen seiner Bedeutung für den Wismut-Uranerzbergbau von 1952 bis 1957 einen eigenen Stadtkreis bildete. Nach der Auflösung des Stadtkreises Johanngeorgenstadt wurde Weber am 30. Dezember 1958 zum Oberbürgermeister von Gera gewählt. Während seiner Amtszeit überschritt Gera 1959 die Zahl von 100.000 Einwohnern und wurde dadurch zur Großstadt. Am 22. November 1962 wurde Weber aus dem Oberbürgermeisteramt verabschiedet und übernahm Funktionen im VEB Kombinat Keramische Werke Hermsdorf (KWH), unter anderem als BGL-Vorsitzender. (Nicht zu verwechseln mit Wilhelm Weber (25.02.1832-18.10.1899), der ebenfalls in Gera Oberbürgermeister war, allerdings von 1865-1872.)
24.09.1960 Schiffstaufe
ie Ehefrau des Geraer Oberbürgermeisters Wilhelm Weber, Elfriede Weber, taufte  an diesem Tag das Motorschiff MS „Gera“in einem feierlichen Akt. Es war schon das 13. Schiff der Serie Typ IV, ein 10.000 Tonnen Frachtschiff und das erste seiner Art mit dem Namen der Stadt Gera. Am 10.Dezember 1960 ging die MS „Gera“ erstmals auf eine Probefahrt.
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