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Ihre Suche nach Schloß Osterstein erbrachte folgende Ergebnisse.
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700 Entstehung des Geraer Siedlungsnetzes
n der Zeit des 7. und 8. Jahrhunderts nahm der westslawische Stamm der Sorben das Elster- Saale- Gebiet in Besitz. Mit der Entstehung des deutschen Staates begann 928 / 929 die Expansion nach Osten. In deren Verlauf wurden dann fast alle slawischen Stämme militärisch geschlagen. In Gera selbst vollzog sich die Besiedelung durch die Franken relativ friedlich, da sie die Slawen nicht überwältigen und unterdrücken wollten, sondern sich für ihre Missionierung zum christlichen Glauben einsetzten. Daraufhin überzogen deutsche Herren das Land östlich der Saale mit Burgwarden wie zum Beispiel Weida, Ronneburg und Osterstein. Burgwarden waren befestigte Höhensiedlungen mit Wall und Graben, die meist ein politisches Zentrum darstellten. Doch sie wurden nicht überall gebaut. Gunstfaktoren für den Burgwardenbau waren immer das Vorhandensein eines Bauernhofes und von fruchtbarem Boden sowie die Nähe zu Gewässern wie die Elster oder der Gessenbach. Es entstanden allerdings nicht nur Burgwarden, sondern auch Rittergüter, welche von den gleichen Faktoren begünstigt wurden. Diese überwogen jedoch im ländlichen Raum Geras. Beispiele für Rittergüter wurden Zwötzen, Liebschwitz, Ernsee, Frankenthal und Kauern. Die Entscheidung in der Landbesiedlung hatte der sogenannte Lokator. Dieser teilte den Bauern das Land zu. Einzelne Höfe wurden längs der Straße oder eines Baches aneinandergereiht. Felder schlossen sich in breiten Streifen an Wohngebäude und Stallungen an. Einen über die ganze Flur verstreuten Besitz gab es nicht. So erhielten die Siedlungen in den Ostgebieten die charakteristische Form des kilometerlangen Straßendorfes. Derartige Dörfer, die auch Reihendörfer genannt wurden, waren typische deutsche Dörfer und befanden sich hauptsächlich an Handelswegen.
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1191 Untermhaus wurde zum ersten Mal erwähnt
ie erste urkundliche Erwähnung: "Unterhaus" (1534 findet man die Bezeichnungen Underhaus und Underheuser in den Quellen). Seinen Namen verdankt Untermhaus mit großer Wahrscheinlichkeit seiner Lage, das Vorwerk bzw. die Vorbefestigung des Osterstein lag "unter dem Haus" (was keine andere Bezeichnung als die von den Geraern übliche für das Schloss bzw. die vorherige Burg war). Vermutlich entstanden Burg und Vorwerk schon im 10.Jh. (spätestens aber im 12.Jh.)
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1200 Das Schloß Osterstein
ie Entstehungsgeschichte von Schloß Osterstein.
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1470 Ausbau von Schloß Osterstein
achdem im sächsischen Bruderkrieg auch das alte Schloß in der Stadt zerstört wurde, begann mit der Errichtung des Nordflügels der Ausbau des Schloßes Osterstein zur Residenz.
30.09.1528 Der Gasthof "Zum Mohren"
akob Heilmann erhält für den Gasthof „Zum Mohren“ einen Lehnbrief. (Der Gasthof befand sich bis 1920 unterhalb Schloß Osterstein am Mohrenplatz.)
1534 Untermhaus
er Stadtteil Untermhaus, der sich "Unterm Haus" derer von Reuß vom Siedlungsort für Schloßbedienstete zu einem Stadtteil Geras entwickelt hat.
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1578 Heinrich Posthumus
er Erbe hatte seinen Vater nie kennen gelernt. Somit stand  Heinrich Posthumus unter Vormundschaft. Die ersten Lebensjahre waren von der Mutter geprägt. Durch seine Vormundschaft war er auf andere angewiesen und unter seiner Herrschsft (1572 bis 1635) wurde der Bau des Ostflügels von Schloß Osterstein begonnen.
03.12.1635 Zum Tode von Heinrich Posthumus
n den Annalen der Stadt Gera wurde für das Jahr 1635, man befand sich mitten im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648), dieser Text verzeichnet: "Den 3. December Abends nach 9 Uhr entschlief auf dem hiesigen Residenzschloß Osterstein im 64.ten Jahre seines rühmlichsten Alters, in seinem Erlöser sanft und seelig, der Hoch- und Wohlgeborne Herr, Herr Heinrich der Jüngere und des ganze Hochlöblichen Stammes Aeltester Reuß, Herr von Plauen, Herr zu Greitz, Cranichfeld -?¦ regierender Herr der Herrschaften Gera, Schleiz ... welcher seine angeerbeten Herrschaften ... in gute Ordnung und löbliche Verfassung gebracht, bey Kirchen und Schulen, sonderlich bei Stiftung des Gymnasii allhier sehr viel gethan, auch wohl und löblich regieret hat."
1666 Baustelle Osterstein
nter Heinrich II. (1602-1670), Sohn von Heinrich Posthumus (1572-1635), wurde der Ostflügel und Teile des Nordflügels auf Schloß Osterstein neu errichtet. Bis in das 16. Jahrhundert hinein wurde der Osterstein im allgemeinen Sprachgebrauch nur als "Haus" oder "Schloss auf dem Berge vor der Stadt Gera" bezeichnet. Der Name Osterstein existiert erst seit 1581.
1843 Kratzsch über Gera
ohann Friedrich Kratzsch behauptete im Jahr 1843 ein neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der Deutschen Bundesstaaten verfasst zu haben. Dort schrieb er auf Seite 214 Gera folgendes nieder. "Gera. - Stadt, mit 3 Kirchen. - 754 H. (Häuser) 11255 E. (Einwohner). - Fürstlich Reußische Herrschaft Gera. - 1) Stadtrath daselbst (Gera); 2) Justizamt daselbst, welchem namentlich die Neustadt, die Mühlen, der Mühlgraben, 2 Gasthöfe und einige einzelnen Häuser in der Stadt unterworfen sind. 3) das Gericht zum Siedelhof daselbst, über den Umfang des Siedelhofes, 4) das Gericht zum großen freien Limmerschen (jetzt Schlickschen) Garten daselbst, dessen Gerichtsbarkeit sich auch nur auf die Bewohner der in dem Gartenraume befindlichen Häuser beschränkt, 5) Criminalgericht ebendaselbst, welchem die Criminalgerichtsbarkeit ausschließlich zustehet. - Landesregierung daselbst." (Quelle: Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der Deutschen Bundesstaaten von Johann Friedrich Kratzsch, Oberlandesgerichts-Registrator zu Naumburg an der Saale von 1843.)

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1843 Kratzsch über die Geraer Umgegend
ohann Friedrich Kratzsch schrieb im Jahr 1843 auf Seite 215 seines Werkes folgendes über Geras Umgegend. "In der Nähe der Stadt steht an der nördlichen Kuppe des waldigen Hainberges, an dessen Fuße die Elster vorbeifließt, das Schloß Osterstein, sonst die Residenz der Regenten der Geraischen Linie, von dem man eine schöne Aussicht auf die Stadt und die Gegend hat. In einem der vielen und schönen Gärten, welche die Stadt umgeben, ist eine eisenhaltige Mineralquelle, die zum Baden gebraucht wird. Andere Vergnügungsorte in der Umgebung der Stadt sind: der herrschaftliche Küchengarten mit Sälen und Zimmern, die Wasserkunst am Mühlgraben, u. das Martinshäuschen in dem Rathsholze." (Quelle: Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der Deutschen Bundesstaaten von Johann Friedrich Kratzsch, Oberlandesgerichts-Registrator zu Naumburg an der Saale von 1843.)
1850 Die Schloßwache
rrichtung der Schloßwache auf dem Schloß Osterstein. Die Wachsoldaten hatten dort später eine eigene Unterkunft, um ständige Präsenz zu zeigen.
1862 Der Erkerbau auf dem Schloß
ie Fassade des Ostbaus von Schloß Osterstein wurde der des Südbaus angeglichen und erhielt einen Erkeranbau.
1863 Errichtung des Südflügels auf Schloß Osterstein
as hintere Torhaus und der eigentliche Südflügel, als Verbindung zum Südbau, wurde auf Schloß Osterstein errichtet. Südlich des Bergfrieds wurde ein neuer Rundturm angefügt. Die Wolfsbrücke wurde erneuert. Sie erhielt an Stelle der Holzverkleidung nun eine Zinnbrüstung.
1868 Das Hofmarschallamt
er Westflügelvon Schloß Osterstein wurde erneuert und das Hofmarschallamt in ihm untergebracht.
1868 Der Ahnensaal im Schloß Osterstein
on 1868 bis 1869
Der Ahnensaal von Schloß Osterstein, dessen reiche Stuckaturen bereits im 18. Jahrhundert wieder beseitigt worden waren, wurde von Fürst Heinrich XIV. (1832 bis 1913) neu gestaltet. Von der ursprünglichen Ausstattung blieben nur die Gemälde erhalten.
1870 Neue Strukturen im Rechtswesen
ie personelle Besetzung des Geraer Rechtsstandes des Jahre 1870 lässt sich inhaltlich zusammenfassen und verdeutlicht die neu geschaffene Struktur. Das Kreisgericht Gera für die Bereiche der Justizämter Gera I und II sowie Hohenleuben war besetzt mit einem Kreisgerichtsdirector und zwei Kreisgerichtsräten als Gerichtspersonal, drei Assessoren als Ergänzungsrichtern. Das Secretariat und die Kanzlei waren mit einem Assessor, einem pensionierten Sportelrendanten als Beauftragtem zur Führung der Verwaltungskasse, einem Sportelrendanten und Copisten sowie zwei weiteren Copisten besetzt. Die Dienerschaft bestand aus einem Amtswachtmeister, einem Kreisgerichtsdiener und einem Gefangenenwärter. Unbeachtlich bleiben hier das Gerichtsphysicat und die Anwälte als Advokaten. Das Justizamt Gera I, welches die Stadt Gera, deren Flur (d. h. Gemarkung) sowie die Ortschaften Untermhaus, Bieblach, Debschwitz, Pforten und Cuba sowie das Schloß Osterstein umfaßte, bestand aus einem Vorstand und vier Assessoren, einem Hypothekenbuchführer (zugleich für das Justizamt Gera II), einem Sportelrendanten, drei Copisten (einer war zugleich stellvertretender Hypothekenbuchführer), weiterhin aus je einem Amtswachtmeister, Amtsdiener, Executor und Hilfsdiener. Als Friedensrichter wirkten fünf in Gera und jeweils einer in Bieblach, Debschwitz, Pforten und Untermhaus mit Cuba. Das Justizamt Gera II umfaßte alle übrigen Ortschaften und Fluren (d. h. Gemarkungen) des "platten Landes" und bestand aus einem Justizamtmann als Vorstand, drei Assessoren, einem Accessisten, einem Sportelrendanten, vier Copisten und zwei Amtsdienern. 61 Friedensrichter waren für 74 Ortsschaften zuständig. (Der Autor dieses Artikels, Udo Hagner, ist Rechtspfleger im Grundbuchamt des Amtsgerichts Gera. Der Aufsatz ist dem Jahrbuch des Museums Reichenfels-Hohenleuben (Heft 43) entnommen.)
1880 Der Geraer Historiker Ferdinand Hahn
erdinand Hahn (01.09.1817-05.04.1890) war Hofbibliothekar, gelernter Porzellanmaler, Lithograph und Zeitungsverleger in Gera. Aus ärmlichen Verhältnissen kommend erlernte er Porzellanmaler und hatte mit dem Aufkommen der Zigarette, er bemalte vorwiegend Tabakspfeifenköpfe, den Verlust der Arbeitsstelle hinzunehmen. Der Autodidakt, mit seinem umfangreich erworbenen Wissen und seiner konservativen politischen Einstellung gründete mit F. W. Schneider die "Vogtländische Zeitung". Als Hofbibliothekar hatte er Zugang zu historischen Quellen und konnte zwischen von 1849-1855 die "Geschichte von Gera und dessen nächster Umgebung" in zwei Bänden veröffentlichen. Ein weiteres Dokument von Ferdinand Hahn war sein Kommentar zu Heinrich Posthumus (1572-1635).
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24.02.1887 Ernst Paul Kretschmer geboren
rnst Paul Krtschmer war Lehrer in Gera und der erste Stadtarchivar. Eine Anerkennung seiner Leistungen zu Lebenszeiten war ihm durch die vielen Regimewechsel die er erleben musste nie vergönnt. Seine Leistungen für die Archivierung der Geraer Stadtgeschichte waren aber so hoch einzuschätzen, dass man eine Straße nach ihm benannte. Er verstarb am 30. September 1957 in Gera.
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1895 Der "Theaterprinz"
n diesem Jahr wurde Heinrich XLV. Gera-Reuß jüngere Linie geboren. Dieser verschaffte dem Geraer Theater wie kein anderer der Fürsten durch sein Tun eine hervorragende Reputation in den Jahren 1920-1945. Durch ihn gingen auf Schloß Osterstein Komponisten wie Alban Berg ein und aus.
10.11.1900 Der Stromanschluss
uf  Schloß Osterstein, welches an das an diesem Tag eröffnete Untermhäuser Elektrizitätswerk angeschlossen war, wurde die elektrische Beleuchtung in Betrieb genommen.
1908 Die Jubiläen des Jahres
as Gymnasium Rutheneum feierte sein 300jähriges Gründungsjubiläum und erhielt aus diesem Anlass vom Erbprinz aus dem Fürstenhaus Reuß ein Gemälde des Leipziger Malers Frölich mit einer Ansicht von Schloß Osterstein.
Das Geraer Technikum, die Turnerschaft Gera und der Hausbesitzerverein feierten das 25. Bestehen.
Die Fünfzigjahrfeier der „Gesellschaft von Freunden der Naturwissenschaften“ war auch in diesem Jahr.
1911 Der Abriss
on 1911 bis 1913
Die Wirtschaftsgebäude an der Westseite des oberen Hofes von Schloß Osterstein wurden abgetragen. An ihrer Stelle errichten die Architekten Lossow & Kühne aus Dresden den Westflügel mit Gobelinhalle, Kaminhalle, Musikzimmer und Bibliothek. Der Ausbau des Schloßes fand damit seinen Abschluss.
1913 Der Geraer Flugplatz
s fanden Einweihungsfeiern auf dem Flugstützpunkt Zschippern mit Schau- und Wettflügen statt. Den Abschluss der Einweihungsfeierlichkeit bildete ein „Souper auf Schloß Osterstein“. Namhafte Geraer und Greizer Persönlichkeiten waren dazu eingeladen, sowie die Spitzen der Militärführung und der Zivilbehörden.
06.04.1916 Erste "Antikriegsdemonstration"
ehrere hundert Arbeiterinnen trafen sich mit ihren Kindern in der Johannisstraße und zogen zum Residenzschloß Osterstein, wo sie Butter, Kartoffeln und Brot, sowie ihre Männer zurückforderten, die sich draußen "nur für die Großen" erschießen lassen müssen. der Krieg verlangte von der armen Geraer Bevölkerung einen steten Überlebenkampf.
24.04.1917 Eine fürstliche Hochzeit
uf dem Schloß Osterstein fand die Vermählung von Prinzessin Feodora Reuß jüngere Linie mit dem Herzog Friedrich von Mecklenburg-Schwerin statt.
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22.12.1919 Der Volksstaat Reuß
er zwischen dem Volksstaat Reuß und dem fürstlichen Haus Reuß jüngere Linie abgeschlossene Vergleich bestätigte den Reußen das Eigentum an Schloß Osterstein und seinen Sammlungen. Der Osterstein blieb Wohnsitz der fürstlichen Familie.
1922 Umbauarbeiten
as Kammerverwaltungsgebäude an der Westseite des unteren Hauses des Schloß Osterstein wurde errichtet.
21.11.1928 Der Fürst verstarb in der Stadt
einrich XXVII (1858 – 1928) der letzte regierende reußische Fürst starb auf Schloß Osterstein. Er wurde im Ebersdorfer Schloßpark beigesetzt.
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31.05.1931 Die Deutsche Dichtertagung in Gera
nitiiert durch den Erbprinz Heinrich XVII. und den Verein der Freunde des Reußischen Theaters fand an diesem Tag im Foyer der Theaters und auf Schloß Osterstein  eine Dichtertagung statt. Zu den Vorträgen wurden mehrheitlich Dichter eingeladen, deren Werke völkische und nationale Werte vertraten.
1937 Die Kulturtage
m Rahmen der vom dritten bis fünften Mai stattfindenden Kulturtage eröffnete Heinrich XLV. Erbprinz Reuß (1895 bis ca. 1945) das Theatermuseum auf Schloß Osterstein.
03.05.1937 Geraer Kulturtage
om 03. bis 05. Mai 1937
Die Kulturtage fanden in Gera statt. Es wurde das Theatermuseum auf dem Schloß Osterstein eröffnet, welches zum Ende des zweiten Weltkrieges, am 06. April1945, zerstört wurde.
12.02.1939 Die Artisten und die Naziwerbeveranstaltung
n einer Werbeveranstaltung der Nationalsozialistischen- Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ für das Winterhilfswerk trat die Artistengruppe Camilio Meyer in Gera auf. An einem Drahtseil hängend fuhr Camilla Meyer, eine 21 Jahre alte Artistin, in 35 Metern Höhe von Schloß Osterstein nach den Hofwiesen. Weitere Höhepunkte der Drahtseilakrobaten war das Radfahren und die Akrobatik auf dem Hochseil. Über 10.000 Menschen zog es zu der atemberaubenden Veranstaltung.
01.09.1939 Beginn Zweiter Weltkrieg
echs Jahre Geschichte welche die Welt bewegten. Zwölf Jahre Nazi-Herrschaft. 60 Millionen Opfer. Die größten Verbrechen des 20. Jahrhunderts. Der "Endsieg" war dann der "Sieg" des Friedens in Europa. Am Ende meinte Hermann Göhring lapidar "Hauptsache 12 Jahre gut gelebt". Weitere Informationen erhalten Sie in den Zusatzinformationen.
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06.04.1945 Die Geraer Bevölkerung litt schwer an den Luftangriffen
er schwerste Luftangriff auf Gera. Die in 7 Wellen abgeworfenen Spreng- und Brandbomben richteten schwere Zerstörungen (Markt, Johannisplatz, Brühl, Bachgasse und Bärengasse) am Hauptbahnhof, in Untermhaus und Pforten an.
Getroffen werden 300 Wohnhäuser, 54 Gewerbebetriebe (Geraer Zeitung, Cuba- Mühle, Oetzmann & Weyrauch), 21 öffentliche Gebäude (Schloß Osterstein, Städtisches Museum, das Kulissenhaus des Reußischen Theaters am Küchengarten)und etwa 20 Versorgungsbetriebe (Schlachthof, Kraftwerk, Hofgärtnerei), 1.000 Wohnungen wurden zerstört , 8.000 Menschen wurden obdachlos und 142 getötet.
06.04.1945 Bombenangriff auf das Schloss Osterstein
chloß Osterstein brannte nach einem Luftangriff völlig aus. Das 1942 vorsorglich in Forsthäuser des Oberlandes ausgelagerte, sowie das aus dem brennenden Schloß gerettete Kunstgut, wurde 1946 dem städtischen Museum übergeben und gehört heute zum Museumsbestand.
18.06.1962 Planung zum Terassenkaffee
er NAW (Nationales Aufbauwerk) Startschuss zum Bau des „Terassen-Café“ auf dem Gelände des ehemaligen Schloß Osterstein erfolgte im Juni des Jahres. Im Vorfeld wurden Teile des im Krieg zerstörten Schloß Ostersten gesprengt.
04.08.1963 Das "Terrassen-Café"
uf dem Gelände des ehemaligen Schloß Osterstein wurde ein „Terrassen-Café“ eröffnet. Es entwickelte sich zum beliebten Treffpunkt für die Geraer. Mitten im Stadtwald gelegen, wurde es, besonders in den Sommermonaten, als Ausflugsziel für Jung und Alt gern besucht.
Für die Gäste stand eine provisorische Selbstbedienung mit Getränken und kleinem Imbiss zur Verfügung.
06.1969 Die "Kuckucksdiele" gab es wieder
ie bekannte Ausflugsgaststätte „Kuckucksdiele“ unterhalb vom ehemaligen Schloß Osterstein im Stadtwald, wurde als Waldschenke wieder eröffnet. Ausgestattet war die Gaststätte, zu der auch ein großer Biergarten gehörte, mit einer großen Kuckucksuhr und altem Holzfällerwerkzeugen an den Wänden.
02.02.1973 Der "Jagdhof"
m Stadtwald, zwischen dem Terrassencafé auf dem ehemaligen Gelände des Schloß Osterstein und dem Gladitschturm, wurde die Gaststätte „Jagdhof eröffnet.
07.1985 Der Bergfried auf dem Schloßgelände
er als eines der wenigen Bestandteile des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Schloß Osterstein erhalten gebliebene Bergfried wurde nun renoviert. Baufachleute aus dem VEB Stadtbau Gera deckten das Dach neu mit Schiefer ein und verputzten den Turm mit alten Verputztechniken in Anlehnung an die historische Gestaltung. Der Turm sollte als Blickfang und Wahrzeichen erhalten bleiben. (VEB - Volkseigener Betrieb) 
12.09.1993 Die Fotodokumentation
ür den „Tag des offenen Denkmals“ wurde der instandgesetzte Bergfried mit einer Fotodokumentation des Stadtmuseums über Schloß Osterstein sowie der Gartensaal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
05.08.1997 Grabungen in Gera
ie Geraer Presse berichtete in einem Artikel über die Freilegung von baulichen Resten und Grungmauern einer slawischen Burg aus dem 10. Jahrhundert (beginnendes hohes Mittelalter) bei archäologischen Grabungen auf dem Gelände des ehemaligen Schloß Osterstein.

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18.01.2015
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