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07.03.1825 Louis Schlutter geboren
ieser Geraer Kommissionsrat war der Stifter des am 29. September eingeweihten städtischen Realgymnasiums in der Kurt Keicher Straße. Es wurde später die Schillerschule und ist nun (2007) der Schulteil Kurt Keicher Straße des Geraer Zabelgymnasiums. Nach dem frühen Tod ihrer Kinder stiftete das Ehepaar Schlutter sein Vermögen auf Anraten von Doktor Clemens Weisker auch zum Bau und der Unterhaltung des allgemeinen Krankenhauses für die Landgemeinde des unterländischen Bezirkes, welches dann 1894-1899 bei Gera-Milbitz errichtet worden war. Er verstarb am 9. Juni 1904 in Gera.
11.04.1893 Die Stiftung eines Gymnasiums
n diesem Tag wurde der Grundstein gelegt für das neue Realgymnasium, welches auf eine Stiftung der Geraer Familie Schlutter zurück ging. Der Schulbau wurde in der Blücherstraße (später die Kurt-Keicher-Straße) realisiert. Die Lehranstalt wurde auch als "Schillerschule" bekannt. Die Einweihung erfolgte am 28. September 1894.
29.04.1894 Die Geraer Schillerschule
ie Schillerschule ging wie die Zabelschule auf eine private Stiftung zurück. Das damalige Realgymnasium entstand 1894 aus einer Spende des Geraer Kommissionsrates Louis Schlutter über 250.000 Mark. Das Gebäude wurde 1893/94 durch Architekten und Regierungsbaumeister Wendorff errichtet und am 29. September 1894 eingeweiht. In den 1930er Jahren erhielt die Schule den Namen Friedrich Schillers (1759-1805). Auch als Polytechnische Oberschule in der DDR behielt sie diesen bei und war damit eine der wenigen Schulen in der Stadt, die nicht nach einer Persönlichkeit der Arbeiterbewegung benannt war. (Quelle: Schellenberg: Schulbauten zwischen 1860 und 1900. In: Schulen in Gera, herausgegeben von der Unteren Denkmalschutzbehörde Gera, November 2001)
24.12.1894 Die Louis Schlutter Straße in Gera
u finden war die Straße zwischen der Heinrichstraße und der De-Smit-Straße und wurde nach dem Kommissionsrat Louis Schlutter (07.03.1825-09.06.1904) benannt. Schlutter hatte am 29. September 1894 das städtische Realgymnasium (später Schillerschule) in der Kurt-Keicher-Straße gestiftet. Durch den all zu frühen Tod der Kinder des Ehepaar Schlutter stifteten beide ihr Vermögen auf Anraten von Dr. Clemens Weisker auch zum Bau und zur Unterhaltung eines allgemeinen Krankenhauses für die Landgemeinden des unterländischen Bezirkes. Daraus entstand die Milbitzer Heilanstalt.
09.06.1904 Louis Schlutter verstorben
er Geraer Kommissionsrat Louis Schlutter (geb. 07.03.1825) verstarb in Gera. Der tat sich besonders als Stifter des Realgymnasiums, später die Schillerschule in der Kurt-Keicher-Straße, und der Heilanstalten im späteren Stadtteil Milbitz hervor. Nachdem frühen Tod der Kinder der Familie Schlutter und dem nicht mehr Vorhandensein von Erben, beschloss Louis Schlutter auf Anraten von Dr. Clemens Weisker das Vermögen der Familie zu wohltätigen Zwecken zu verwenden.
1937 Die Geraer Schulen
chon zu dieser Zeit gab es viele Schulen in Gera und seinen Ortschaften. Dazu gehörten auch Hilfsschulen, eine Schwerhörigenklasse mit einem Lehrer und 13 Schülern, Berufsschulen und die Amthorsche Handelsschule. Die Bergschule unter der Leitung von Direktor Schwabe hatte 26 Lehrer, 28 Klassen und 1033 Schüler (im Jahr 2011 waren es etwa 420). Die Lutherschule unter Direktor Doller hatte 22 Lehrer 23 Klassen und 841 Schüler. Die Enzianschule unter Direktor Eckhard hatte 16 Lehrer 18 Klassen und 661 Schüler. Die Ostschule hatte 17 Lehrer, 17 Klassen und 628 Schüler (im Jahr 2011 waren es etwa 250). Die Debschwitzer Schule unter Direktor Lorenz hatte 20 Lehrer, 22 Klassen und 858 Schüler. Die Untermhäuswer Schule unter Direktor Voigt hatte 19 Lehrer, 20 Klassen und 758 Schüler. Die Pfortner Schule unter Direktor Machold hatte 18 Lehrer, 20 Klassen und 646 Schüler. Die Schemmschule unter Direktor Buschmann hatte 20 Lehrer, 23 Klassen und 847 Schüler. Die Lusaner Schule unter Direktor Rothe hatte 3 Lehrer (nur Männer), 4 Klassen und 146 Schüler. Die Leumnitzer Schule unter Direktor Fischer hatte 4 Lehrer (nur Männer), 5 Klassen und 196 Schüler. Die Thieschitzer Schule unter Direktor Nenner hatte 5 Lehrer, 5 Klassen und 177 Schüler. Die Frankenthaler Schule unter Direktor Müllenberg hatte 3 Lehrer, 4 Klassen und 119 Schüler. Die Windischenbernsdorfer Schule unter Direktor Berndt hatte 4 Lehrer, 4 Klassen und 166 Schüler, Die Katholische Privatschule unter Direktor Plewka hatte 3 Lehrer, 4 Klassen und 103 Schüler. Die Pestalozzischule (Hilfsschule) unter Direktor Reinhold hatte 13 Lehrer, 12 Klassen und 239 Schüler. Die Mittelschule unter Direktor Strößner (Mitglied des Stadtrates) 32 Lehrer, 24 Klassen und 637 Schüler. Die Amthorsche Handelsschule unter Direktor Voelkner hatte 6 Lehrer, 6 Klassen und 210 Schüler. Das Gymnasium Rutheneum unter Direktor Lippert hatte 21 männliche Lehrer, 13 Klassen 186 Schüler. Die Schillerschule war eine Oberschule für Jungen unter Direktor Dr. Graeser hatte 24 Lehrer, 15 Klassen und 461 Schüler. Die Zabelschule war eine Aufbau- und Oberschule für Mädchen unter Direktor Dr. Reu und hatte 44 Lehrer, 28 Klassen und 785 Schüler. Die Höheren Schulen und Berufsschulen hatten 89 Lehrer, 56 Klassen und 1532 Schüler.
10.11.1937 Ein neuer Schulname
as Geraer Realgymnasium in der "Blücherstraße", später die Kurt-Keicher-Straße (Deutsche Oberschule) erhielt an diesem Tag den Namen "Schillerschule". (Friedrich Schiller (1749-1805) war ein deutscher Dichterfürst der Weimarer Klassik.)
26.05.1939 Schuljubiläen
ie Zabelschule und die Schillerschule (das frühere Regelgymnasium) begingen am 26./27.05.1939 ihr 75-jähriges Bestehen. Aus Anlass der Feierlichkeiten fand unter anderem ein Sportfest und ein Treffen ehemaliger Schüler beider Schulen statt.
17.06.1945 Die Schule wurde Klinik
as Gebäude der Schillerschule, das Realgymnasium in der Blücherstraße, (später Kurt-Keicher-Straße) wurde zum Krankenhaus umfunktioniert. Die Krankenhäuser und Heilanstalten waren flächendeckend in Gera durch die alliierten Angriffe zerstört oder beschädigt worden. In der ärgsten Not wurden andere öffentliche Gebäude für die Versorgung der Kranken genutzt.
01.10.1945 Kein Unterricht möglich
om offiziellen Kriegsende am 8. Mai 1945 bis zum 1. Oktober 1945 war der Unterricht für die Geraer Schüler nicht möglich. Das lag zum einen natürlich daran, dass die Geraer Innenstadt fast vollständig in Trümmern lag, seit alliierte Bomber am 6. April 1945 die Stadt schwer getroffen hatten, und zum weiteren an den Schäden die an den Schulen entstanden waren. Die Neulandschule, die Debschwitzer Schule, die Untermhäuser Schule, die Ostschule und die Schillerschule fungierten noch als Lazarett für die vielen verletzten Kriegsheimkehrer. Die Untermhäuser Schule wurde kurz danach zum Umsiedlerlager für die aus den ehemaligen Ostgebieten geflüchteten Menschen (Schlesien, Böhmen, Ostpreußen) benötigt, die Enzianschule in der Nähe der St. Trinitatiskirche war völlig ausgebombt und musste erst wieder aufgebaut werden und bei der Bergschule war das Treppenhaus durch einen Fliegerangriff zerstört worden, auch da musste erst Abhilfe geschaffen werden. Die Geraer hatten aber alles daran gesetzt, den Schulbetrieb wieder aufnehmen zu können, denn sie wussten das die Lerndefizite auch so nur schwer wieder aufholbar war bei den Kindern, die bis dahin nichts weiter als Krieg gesehen hatten.
29.06.1946 Eine Rede zur Schulpolitik
ritz Gießner, zu dieser Zeit unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges Bürgermeister in Gera, hielt in der Ostvorstädtischen Turnhalle in der Bauvereinstraße eine Rede zur Situation der Geraer Schulen. Er kam zu den Schluss, dass von den 23 Geraer Schulen sieben wegen Zerstörung oder Lazarettbetreuung Kriegsversehrter noch nicht wieder in den Betrieb genommen werden konnten. Von den anderen 16 Schuleinrichtungen der Stadt waren elf Volksschulen, zwei höhere Schulen, eine Mädchenberufsschule, eine Knabenberufsschule und eine Hilfsschule. Die Schillerschule diente zum Beispiel noch als Lazarett. Gießner erläuterte in seiner Rede das Vorhaben, die gerade entstandene pädagogische Fachschule am 1. September in den Schulbetrieb zu übernehmen und 500 Neulehrer für den Stadt- und Landkreis Gera einzustellen.
02.1947 Eine Schulzusammenlegung
ie Schillerschule, die Zabelschule und das Gymnasium wurden zur Oberschule Gera zusammengelegt. Doktor Rau wurde ihr Direktor und Oberstudienrat Doktor Kordmann der Stellvertreter.
17.06.1953 Juni-Ereignisse an Schulen des Bezirkes Gera
us dem Lage-Bericht vom Rat des Bezirkes Gera/Abteilung Volksbildung ist folgendes zum Volksaufstand überliefert worden.

Zusatzinformationen
27.06.1960 Eine Klinik in der Schillerschule
nter noch provisorischen Bedingungen wurde an diesem Tag die erste staatliche HNO-Klinik Geras in der Schillerschule eröffnet, welche schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg als ein Hilfslazarett des Krankenhauses umfunktioniert wurde. Als Chefarzt war schon im Mai 1959 Dr. Freiherr von und zu Reiner Hessberg berufen worden.
01.09.1963 Schulentwicklung in Gera
ie Bergschule auf dem Geraer Ziegelberg wurde die dritte Polytechnische Oberschule der Sadt und die als Hilfskrankenhaus zweckentfremdete Schillerschule wurde wieder als Bildungseinrichtung genutzt und gehörte anfänglich zur Bergschule.
01.09.1963 Klassenaufteilung in zwei Ostviertelschulen
b dem Schuljahr 1963/1964 wurden in der Bergschule auf dem Ziegelberg die Klassenstufen 1 bis 4 in der ersten Etage des Gebäudes unterrichtet und die Klassenstufen 5 bis 10 in der zweiten Etage der Schillerschule in der Kurt-Keicher-Straße. In die dritte Etage der Bergschule zog in diesem Jahr die Landwirtschaftliche Berufsschule Geras ein.
27.04.1964 Auszug aus der Schillerschule
m Jahr 1960 war in der Schillerschule, noch unter provisorischen Bedingungen, eine HNO-Klinik eingerichtet worden. 1964 war dann der Umzug in eine Straße unterhalb, der Juri A. Gagarin-Straße 19 vollzogen worden und an diesem Tag nun war die Klinik einsatzbereit. Das besondere an dem neuen Gebäude war, dass es sich um einen "Thilo Schoder Bau" handelte, welcher ein bekannter Bauhaus-Architekt war. Das Haus war bis in die Neuzeit erhalten geblieben.
01.09.1964 Wieder Unterricht an der Schillerschule
xakt 25 Jahre nach dem Beginn des zweiten Weltkriegs begann in der Schillerschule in der Kurt Keicher Straße in Gera wieder der Unterricht für die Schüler.

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18.01.2015
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