Rolle oben
Chronik - Artikel von Beginn bis 1999
 
S1 (Suchbegriff 1) Suchmethode S2 (Suchbegriff 2)
Artikel pro SeiteArtikel ab JahrArtikelSeiten blättern
1 bis 6 von 6 < zurück weiter >

Ihre Suche nach Rudolf Scheffel erbrachte folgende Ergebnisse.
Zu Ihrem Suchbegriff wurden 0 Artikel ab dem Jahr 2000 gefunden.

19.05.1900 Carlotte Hohmann geboren
harlotte Hohmann wurde in Gera geboren, ihr Vater war Maler, die Mutter arbeitete als einfache Näherin. In den Vorkriegsjahren 1906 bis 1914 besuchte sie die Mittelschule in Gera und absolvierte von 1914 bis 1916 eine Schneiderlehre. Ein Jahr vor dem Ende des ersten Weltkrieges 1917 bis zum Jahr 1919 arbeitet sie als Hilfsbeamtin im Rathaus Gera, war von 1919 bis 1921 als Haushaltshilfe tätig, war von 1921 bis 1923 Kontoristin im Kalksyndikat Gera und wurde dort wegen kommunistischer Betätigung entlassen. Im Jahr 1922 kam sie zum KJV (Kommunistischer Jugendverband) und zur KPD und war zwischen 1924 und 1925 als Sekretärin bei der Sozialen Bauhüttengenossenschaft tätig. Von 1925 bis 1930 war sie Chefsekretärin im Architekturbüro Schraps bzw. Bauhüttenbetrieb Ostthüringen in Gera. Sie heiratete im Jahr 1926 den KPD-Funktionär  Paul Hohmann und machte nebenberufliche Arbeiterkorrespondenz.

Zusatzinformationen
06.06.1901 Rudolf Scheffel geboren
udolf Scheffel war von 1916 bis 1922 als Verwaltungsanwärter tätig und wurde danach in den Staatsdienst übernommen. Auf Grund seiner Zugehörigkeit zur KPD verlor er seine Arbeit und wurde am 1. April 1924 Hauptgeschäftsführer der "Neuen Zeitung" in Jena. Nach 1933 war er im Widerstand gegen das NS-Regime tätig. Am 1. August 1942 wurde er verhaftet und am 17. August 1943 von Roland Freisler, dem verbrecherischen Nazirichter und selbst Opfer von Granatsplittern die ihn im Hof des Gerichtes trafen und ihn letztendlich töteten, zum Tode verurteilt. Am 8. September 1943 war er in Berlin hingerichtet worden.
08.03.1920 Einweihung der Heimvolkshochschule in Tinz
ichtigste Aufgabe der Schule war die wissenschaftliche und kulturelle Weiterbildung für Angehörige der Arbeiterschaft. Im Jahr 1923 ging der Besitz der Volkshochschule auf das Land Thüringen über. Sie galt als erste deutsche sozialistische Heimvolkshochschule und hatte ein eigenes Internat. Erster Leiter wurde Gustav Hennig, welchem Dr. Alfred Brauthal folgte. Einer der ersten Lehrer war Dr. Hermann Brill und Rudolf Scheffel gehörte zu den später prominenten Schülern.
08.09.1943 Rudolf Scheffel ermordet
n diesem Tag wurde der Antifaschist und Widerstandskämpfer gegen das Regime der Nationalsozialisten Rudolf Scheffel ermordet. Man hatte ihn hingerichtet an diesem Tag.
14.09.1947 Die Rudolf-Scheffel-Straße in Gera
nlässlich des Gedenktages für die Opfer des Faschismus wurde die Wettiner Straße in Gera/Debschwitz zur Erinnerung an das KPD-Mitglied Rudolf Scheffel (06.06.1901 08.09.1943) in Rudolf-Scheffel-Straße benannt, welcher als Gegner des Regimes der Nationalsozialisten vom Volksgerichtshof 1943 zum Tode verurteilt und in Berlin/Plötzensee hingerichtet wurde.
06.10.1966 Debschwitzer Schule erhielt ihren Namen
ie 15. Oberschule erhielt an diesem Tag einen Namen. Ab diesem Zeitpunkt hieß sie „Rudolf Scheffel“.

Seiten blättern
< zurück weiter > 
Rolle unten
Tintenglas mit Feder
 
 
18.01.2015
77 neue Artikel