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02.06.1841 Gustav Moritz Bauer geboren
ie Familie Bauer war ursprünglich aus dem Fränkischen stammend inzwischen eine alteingesessene Kaufmannsfamilie in Gera und Gustav Moritz Bauer kam schon in sechster Generation zur Welt. Auch er wurde Kaufmann und Fabrikbesitzer. Er heiratete mit Johanna Louise Ferber 1870 die Tochter des Geheimen Kommerzienrates Moritz Rudolf Ferber (Stifter des Ferberturms und des Botanischen Gartens) und dessen Gattin Louise Gladitsch (nach ihrem Vater ist der Gladitschturm benannt). Gustav Moritz Bauer bewohnte ein Haus in der Schloßstraße, später die Nummer 19, welches schon seine Eltern besessen hatten. Sein Sohn Walther Robert Bauer verheiratet sich 1908 mit Anna Margarete Louise Hirsch, trat damit in die Firma "Louis Hirsch" ein und wurde später der Fabrikdirektor der bekannten Färberei. Er verstarb am 16. Mai 1904 in Gera.
1872 Ferber wurde Doktor
er Textilfabrikant Moritz Rudolf Ferber gehörte zu den einflussreichsten und wohlhabendsten Geraer Bürgern. Aufgrund seiner hervorragenden naturwissenschaftlichen Forschungen wurde er 1872 zum Präsidenten der "Großherzoglichen Societät für die gesamte Mineralogie" in Jena gewählt. Ein Jahr später erhielt er den Titel Dr.phil. hc. an der Jenaer Universität.
1874 Als Ruine erbaut und erdacht
er Geraer Mineraloge Dr. Moritz-Rudolf Ferber (1805-1875) ließ in seinen letzten beiden Lebensjahren auf der Ronneburger Höhe den 21 Meter hohen Ferberturm als künstliche Ruine errichten. Der Turm sollte eine mittelalterliche Wirkung auf den Betrachter erzielen, daher wurde ein seitlicher Anbau absichtlich nicht fertig gebaut. Von hier hatte man auf Grund der Tallage der Stadt einen guten Ausblick über Gera und konnte bei schönem Wetter manchmal sogar bis in sächsische Erzgebirge schauen. Dort wurde eine Wetterstation eingerichtet. Erst im Jahr 1948 wurde der Anbau zum gastronomischen Ausflugsziel "fertig" gebaut und damit die Anlage erweitert.
1875 Der Ferberturm
er Geraer Kaufmann und Mineraloge Doktor Moritz Rudolf Ferber (1805-1875) ließ 1875 nur kurz vor seinem Tod auf der 300 Meter hoch gelegenen Ronneburger Höhe den nach ihm benannten Ferberturm errichten. Die Baukosten beliefen sich zu dieser Zeit auf 15.775 Mark und der Entwurf stammte vom Landbaumeister Krug.
1876 Die Villa von Rudolf Ferber
uch Rudolf Ferber gehörte zu den Industrie-Pionieren der Stadt und entstammte der Stifter-Famile Ferber, welche für den Botanischen Garten und den Ferberturm verantwortlich zeichneten.Die Stadt erlebte ab der Mitte des 19. Jahrhunderts (um 1852) eine fast einzigartige Blütezeit. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sie sich zum Zentrum der nordeuropäischen Stoff- und Tuchindustrie und teilte sich mit Krefeld den Titel "Reichste Stadt Deutschlands". Diese Blütezeit endete mit dem Zweiten Weltkrieg abrupt und in der nachfolgenden DDR-Zeit stagnierte durch den unbedingten Aufbau des Sozialismus nach russischem Vorbild die Wirtschaft entscheidend, obwohl die DDR auf dem internationalen Markt präsent war.. Geblieben sind Hunderte von repräsentativen Stadtvillen, in denen sich der große Wohlstand, aber auch der sehr hohe Anspruch der Bauherren in Stil, Bauweise und Bauästhetik widerspiegeln. In diesem Jahr wurde die von Villa von Rudolf Ferber in Gera errichtet.
05.02.1876 Der Ferberturm ging an die Stadt über
achdem der Geraer Kaufmann und Mineraloge Doktor Moritz Rudolf Ferber (1805-1875) im Vorjahr verstorben war, ging der Ferberturm in das Eigentum der Stadt über. In einer Stiftungsurkunde war festgelegt worden, dass der Turm nur zur Verschönerung der Stadt diene und erhalten werden müsse.
1948 Ausflugsziel Ferberturm
er Geraer Mineraloge Dr. Moritz-Rudolf Ferber (1805-1875) ließ in seinen letzten beiden Lebensjahren auf der Ronneburger Höhe den 21 Meter hohen Ferberturm als künstliche Ruine errichten. Der Turm sollte eine mittelalterliche Wirkung auf den Betrachter erzielen, daher wurde ein seitlicher Anbau absichtlich nicht fertig gebaut. Im Jahr 1948, drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und noch vor der Gründung der DDR, wurde der Anbau zum gastronomischen Ausflugsziel "fertig" gebaut und damit die Anlage erweitert. Seit dieser Zeit war die Ronneburger Höhe ein beliebtes Ausflugsziel der Geraer.

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18.01.2015
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