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Ihre Suche nach Rudolf Diener erbrachte folgende Ergebnisse.
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1847 Wie Gera sich veränderte
ie Straßen im Zentrum der Stadt hatten eine recht wechselhafte Vergangenheit. In der späteren Diener Straße befand sich eine Kaserne mit dazugehörigen Exerzierplatz und wurde während der Revolutionsunruhen genutzt. Als was das Gebäude gedacht war ist in den Zusatzinformationen zu lesen.
Zusatzinformationen
16.07.1904 Rudolf Diener geboren
udolf Diener war seit 1925 Mitglied der KPD und Funktionär des Roten Frontkämpferbundes. 1934 wurde er wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt. Danach wurde er in das KZ Buchenwald verbracht und konnte nach seiner Entlassung 1939 den Widerstandskampf gegen die Nationalsozialisten fortsetzen. Am 20. Dezember 1940 wurde er erneut verhaftet und am 13. März 1941 hinter dem Landgericht in der später nach ihm benannten Straße von der Gestapo ermordet.

1933 Die Geraer Haftanstalt
ie Nationalsozialistische Diktatur war ein Wechsel vom Rechtsstaat der Weimarer Republik zum Polizeistaat. Die Staatspolizei konnte Leute inhaftieren und in Konzentrationslager bringen. Die Justiz setzte Hitlers Vorstellung von "Recht" um. Die meisten politisch Inhaftierten kamen in Gestapo-Zellen, einige ins Gerichtsgefängnis.Die dafür benötigte Haftanstalt war in den 1870er Jahren in der Geraer Innenstadt im späteren Amthordurchgang errichtet worden.

Zusatzinformationen
25.02.1933 Verhaftung von Hans Simmel
er bekannte Geraer Chefarzt und Internist des städtischen Krankenhauses Professor Doktor Hans Simmel wurde an diesem Tag nach kritischen Äußerungen über die nationalsozialistische Hakenkreuzfahne verhaftet. Er wurde von der Gestapo in der Amthorstraße verhört, an dem Ort an dem der Geraer Rudolf Diener ermordet worden war.
03.05.1934 Sippenhaft wegen Hochverrats
udolf Diener, am 16. Juli 1904 in Gera geboren, war seit 1925 Mitglied der KPD und Funktionär des Roten Frontkämpferbundes. Seine Ehefrau Jenny, geborene Groschwitz, wurde am 3. Mai 1934 beim Einkaufen in Gera von der Gestapo (Geheime Staatspolizei) festgenommen und wegen des Verdachts auf Hochverrat für fünf Monate festgehalten, bevor man sie wegen Mangel an konkreten Beweisen freilassen musste. Am 22. Oktober 1934 wurde Rudolf Diener, nachdem er aus dem gleichen Grund inhaftiert worden war zu 2 Jahren und 3 Monaten Haft verurteilt und in das KZ Buchenwald verbracht. Er konnte nach seiner Entlassung 1939 den Widerstandskampf gegen die Nationalsozialisten fortsetzen. Am 20. Dezember 1940 wurde er erneut verhaftet und am 13. März 1941 hinter dem Landgericht in der später nach ihm benannten Straße von der Gestapo ermordet.
07.1934 Widerstand in Gera
n Gera gehörten im Jahr eins nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten etwa 500 Personen dem Widerstand gegen die braune Diktatur an. In den Jahren 1934/1935 wurden in 14 Hochverratsprozessen 114 Geraer angeklagt und von der NS-Justiz zu zum Teil sehr hohen Haftstrafen verurteilt. Viele der Widerstandskämpfer durchliefen nach ihrer Verhaftung das Gerichtsgefängnis und wurden von der dort residierenden Gestapo (Geheime Staatspolizei) vernommen und gefoltert. Einige der Inhaftierten wie Rudolf Diener überlebten die Gestapo-Haft nicht.
22.10.1934 Rudolf Diener verurteilt
udolf Diener, am 16. Juli 1904 in Gera geboren, war seit 1925 Mitglied der KPD und Funktionär des Roten Frontkämpferbundes. Am 22. Oktober 1934 wurde Rudolf Diener, nachdem er aus dem selben Grund inhaftiert worden war zu 2 Jahren und 3 Monaten Haft verurteilt und in das KZ Buchenwald verbracht. Er konnte nach seiner Entlassung 1939 den Widerstandskampf gegen die Nationalsozialisten fortsetzen. Am 20. Dezember 1940 wurde er erneut verhaftet und am 13. März 1941 hinter dem Landgericht in der später nach ihm benannten Straße von der Gestapo ermordet.
13.03.1941 Rudolf Diener ermordet
n diesem Tag wurde der Kommunist und aktive Widerstandskämpfer Rudolf Diener ermordet. Sein zu dieser Zeit 12jähriger Sohn musste danach ohne seinen Vater aufwachsen. Rudolf Diener wurde in einem Geraer Gefängnis erschlagen, dessen Adresse später mit der Rudolf Diener Straße an den Widerstandskämpfer erinnerte.
13.03.1941 Rudolf Diener erschlagen
udolf Diener, geboren am 16. Juli 1904, war ein bekannter Geraer Arbeiterfunktionär, Widerstandskämpfer gegen die Nationalsozialisten und früher Kommunist. Er war seit 1923 Mitglied im Rot-Front-Kämpfer-Bund und seit 1925 Mitglied der KPD. Als die Partei 1933 in die Illegalität ging, war Rudolf Diener Zellenleiter für das Gebiet Gera-Ost. Am 3. Mai 1934 wurde er das erste Mal verhaftet und am 22.10.1934 wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 2 Jahren und 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Er verbrachte daraufhin 30 Monate im KZ Buchenwald. Am 20.10.1940 wurde er abermals verhaftet und im Geraer Gefängnis im Amthordurchgang am 13. März 1941 von der Gestapo ermordet. Er wurde erschlagen.
13.03.1966 Die Rudolf-Diener-Straße in Gera
ie Straße in der Geraer Innenstadt hatte im Jahr 1874 den Namen "Kasernenstraße" erhalten und danach war Graf Zeppelin der Namensgeber. 1966 wurde sie nach Rudolf Diener (16.07.1904-13.03.1941), einem KPD-Mitglied und Funktionär des Rotfrontkämpferbundes benannt. Rudolf Diener war 1941 im Gefängnis hinter dem Landgericht in der Zeppelinstraße von der Gestapo ermordet worden. Nun trug diese Straße seinen Namen.
09.06.1999 Das neue Einkaufsparadies
uf dem ehemaligen Gebiet der traditionellen alten "Amthorpassage" zwischen Sorge und Rudolf Diener Straße wurde an diesem Tag der Grundstein für das neue "City-Kaufhaus Amthorpassage" gelegt. Der Name sollte Bestand haben in der Geraer Innenstadt. Die Bauarbeiten sollten fast ein Jahre dauern.

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18.01.2015
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