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1777 Technik für die Feuerwehr
ahrscheinlich um das Jahr 1777 wurde die erste Feuerspritze in der Gemeinde Hermsdorf angeschafft. Das geschah wohl mit einem Zuschuss aus dem Kirchen-Kapital-Stock, da die Gemeinde allein ein solches Vorhaben nicht hätte finanzieren können. Die wirklich wirksame Feuerbekämpfung steckte im 18. Jahrhundert noch in den Kinderschuhen, meist halfen sich die Menschen im Brandfall gegenseitig. In Gera wurde die erste richtige Feuerwehr, hervorgegangen aus einer Turnerriege, erst im Jahr 1859 von Bürgermeister Robert Fürbringer vereidigt.
1795 Dr. J.C.K. Fürbringer wurde Bürgermeister
u dieser Zeit gab es in Gera das Amt des "Ober"- Bürgermeisters noch nicht. Dr. J.C.K. Fürbringer übte sein Amt bis zum Jahr 1824 aus. Außer seiner Amtszeit wurden keine weiteren relevanten Daten zu seinem Leben gesichert. Dr. J.C.K. Fürbringer war ein Vorfahre von Robert Fürbringer, der das Amt des Bürgermeisters (ab 1852 sogar der erste Geraer Oberbürgermeister) von 1849-1865 ebenfall ausübte.
03.12.1806 Robert Fürbringer geboren
obert Fürbringer entstammte einer sehr alten Geraer Familie. Er konnte eine Tradition seiner Familie fortführen, indem sie mit ihm schon zum dritten Mal einen Bürgermeister stellte. Für sechs Jahre wurde er 1851 ins Amt des Bürgermeisters berufen. Er verstarb am 5. November 1865 in Gera.
1830 Robert Fürbringer wurde Chronist
obert Fürbringer, geboren am 3. Dezember 1806 und verstorben am 5. November 1865 in Gera, war Bürgermeister der Stadt Gera von 1849 bis 1865 (dabei ab 1852 mit der Amtsbezeichnung Oberbürgermeister). Robert Fürbringer entstammte einer alten Geraer Familie, die bereits zwei Bürgermeister der Stadt gestellt hatte (Karl Gottlob Fürbringer von 1762 bis 1782; Johann Christian Karl Fürbringer von 1795 bis 1824). Die Jahreszahl 1830 ist hier keine genaue Datierung, denn es ist nicht bekannt, wann Robert Fürbringer als Chronist der Stadt tätig wurde. Er schrieb detailliert über die Zeit zwischen 1813 und 1830 in einer Stadtchronik, die späteren Generationen aufschlussreiche Informationen über die Zeit der beginnenden Industrialisierung der Stadt brachte.
21.09.1843 Leo Fürbringer geboren
eo Fürbringer, geboren in Gera, war von 1875 bis 1913 Oberbürgermeister der Seehafenstadt Emden in Ostfriesland. Untrennbar mit seinem Namen verbunden ist der Ausbau des Emder Hafens, den er zusammen mit dem Emder Abgeordneten im Preußischen Landtag, Carl Schweckendieck, vorantrieb. Leo Fürbringer entstammte einer alten Geraer Familie, die bereits einige Bürgermeister der Stadt gestellt hatte (Karl Gottlob Fürbringer von 1762 bis 1782; Johann Christian Karl Fürbringer von 1795 bis 1824). Sein Vater Robert Fürbringer war ebenfalls Bürgermeister der Stadt Gera von 1849 bis 1865 (dabei ab 1852 mit der Amtsbezeichnung Oberbürgermeister). Fürbringer studierte ab 17. April 1863 (Immatrikulationsdatum) Jura in Leipzig. Dort gehörte er seit 3. November 1863 der Leipziger Burschenschaft Dresdensia an. Im Jahre 1866 bestand er die der juristischen Examina. Danach wurde er Stadtschreiber in Greiz, dann selbstständiger Rechtsanwalt und Notar in Weimar und anschließend 1874 Bürgermeister der Stadt. Im Jahre 1875 wurde er als 31-Jähriger zum Bürgermeister (ab 1877 Oberbürgermeister) der Stadt Emden gewählt. 1908 wurde Fürbringer zum Geheimen Regierungsrat ernannt. Nach den deutschen Einigungskriegen wurde Emden sukzessive zur modernen Hafenstadt ausgebaut. Die Autarkiebestrebungen des Reiches führten dazu, dass der Hafen zum Seehafen des Ruhrgebietes erweitert wurde dies war wesentlich das Verdienst von Fürbringer und Schweckendieck, die den zuständigen Stellen in Berlin die Vorzüge der Seehafenstadt darlegten. So war Emden der nächstgelegene Nordseehafen für das Ruhrgebiet abgesehen von den Häfen an der Rheinmündung, die allerdings eben im Ausland, nämlich in den Niederlanden, lagen. Schon seit 1856 bestand durch die Hannoversche Westbahn in Richtung Münster eine Anbindung nach Süden. Durch den Bau mehrerer Kanäle, vor allem des Dortmund-Ems-Kanals, wurde die Anbindung Emdens an das rheinisch-westfälische Industrierevier verbessert. Das Hafengebiet wurden durch Einpolderungen erheblich erweitert, somit ausreichend Fläche für Industrieansiedlungen geschaffen."Innenpolitisch" wurde die Amtszeit des konservativen Oberbürgermeisters Fürbringer wie in vielen anderen Städten auch oftmals vom Widerstreit zwischen der (organisierten) Arbeiterschaft und den Arbeitgebern überschattet. Fürbringer gehörte von 1903 bis 1917 dem Preußischen Abgeordnetenhaus an.Die Stadt Emden hat nach Fürbringer eine Straße benannt, zudem steht vis-à-vis des Rathauses der Fürbringerbrunnen (geschaffen von dem Bildhauer Georg Küsthardt) für den langjährigen Oberbürgermeister der Seehafenstadt. Leo Fürbringer wurde 1913 zum Ehrenbürger der Stadt Emden ernannt. Er verstarb am 29. September 1923 in Emden.

21.09.1843 Leo Fürbringer geboren
eo Fürbringer, geboren am 21. September 1843 in Gera und verstorben am 29. September 1923 in Emden, war von 1875 bis 1913 Oberbürgermeister der Seehafenstadt Emden in Ostfriesland. Untrennbar mit seinem Namen verbunden ist der Ausbau des Emder Hafens, den er zusammen mit dem Emder Abgeordneten im Preußischen Landtag, Carl Schweckendieck, vorantrieb. Leo Fürbinger entstammte einer alten Geraer Familie, die bereits einige Bürgermeister der Stadt gestellt hatte (Karl Gottlob Fürbringer von 1762 bis 1782; Johann Christian Karl Fürbringer von 1795 bis 1824).Sein Vater Robert Fürbringer war ebenfalls Bürgermeister der Stadt Gera von 1849 bis 1865 (dabei ab 1852 mit der Amtsbezeichnung Oberbürgermeister). Fürbringer studierte ab 17. April 1863 (Immatrikulationsdatum) Jura in Leipzig. Dort gehörte er seit 3. November 1863 der Leipziger Burschenschaft Dresdensia an. 1866 Bestehen der juristischen Examina. Danach wurde er Stadtschreiber in Greiz, dann selbstständiger Rechtsanwalt und Notar in Weimar und anschließend 1874 Bürgermeister der Stadt. Im Jahre 1875 wurde er als 31-Jähriger zum Bürgermeister (ab 1877 Oberbürgermeister) der Stadt Emden gewählt. 1908 wurde Fürbinger zum Geheimen Regierungsrat ernannt. Nach den deutschen Einigungskriegen wurde Emden sukzessive zur modernen Hafenstadt ausgebaut. Die Autarkiebestrebungen des Reiches führten dazu, dass der Hafen zum Seehafen des Ruhrgebietes erweitert wurde - dies war wesentlich das Verdienst von Fürbringer und Schweckendieck, die den zuständigen Stellen in Berlin die Vorzüge der Seehafenstadt darlegten. So war Emden der nächstgelegene Nordseehafen für das Ruhrgebiet - abgesehen von den Häfen an der Rheinmündung, die allerdings eben im Ausland, nämlich in den Niederlanden, lagen. Schon seit 1856 bestand durch die Hannoversche Westbahn in Richtung Münster eine Anbindung nach Süden. Durch den Bau mehrerer Kanäle, vor allem des Dortmund-Ems-Kanals, wurde die Anbindung Emdens an das rheinisch-westfälische Industrierevier verbessert. Das Hafengebiet wurden durch Einpolderungen erheblich erweitert, somit ausreichend Fläche für Industrieansiedlungen geschaffen. "Innenpolitisch" wurde die Amtszeit des konservativen Oberbürgermeisters Fürbringer - wie in vielen anderen Städten auch - oftmals vom Widerstreit zwischen der (organisierten) Arbeiterschaft und den Arbeitgebern überschattet. Fürbinger gehörte von 1903 bis 1917 dem Preußischen Abgeordnetenhaus an. Die Stadt Emden hat nach Fürbringer eine Straße benannt, zudem steht vis-à-vis des Rathauses der Fürbringerbrunnen (geschaffen von dem Bildhauer Georg Küsthardt) für den langjährigen Oberbürgermeister der Seehafenstadt. Leo Fürbinger wurde 1913 zum Ehrenbürger der Stadt Emden ernannt.
26.07.1848 Tod eines Eilenburger Schneidergesellen
ährend der Revolution von 1948/1949 war der Theaterplatz (Puschkinplatz) an diesem Abend Schauplatz tätlicher Auseinandersetzungen zwischen der Landbevölkerung und dem bewaffneten Turnerkorps als Teil der Bürgerwehr. Dabei wurde der Schneidergeselle Friedrich Dilsner durch Schüsse tödlich verletzt.
Zusatzinformationen
03.08.1848 Ein neuer Bürgermeister in Gera
n diesem Tag wurde durch Urwahlen Kriminalassessor Hennig zum Bürgermeister von Gera gewählt. Er trat jedoch von diesem Amte bereits am 19. Oktober des folgenden Jahres zurück. Darauf hin trat der neue Oberbürgermeister Robert Fürbringer sein Amt an.
19.10.1849 Der Bürgermeister trat zurück
m August 1848 war der Kriminalassessor Hennig zum Bürgermeister von Gera gewählt worden. Schon an diesem Tag, nach kaum mehr als 14 Monaten, trat er von seinem Amt wieder zurück und Robert Fürbringer wurde neuer Bürgermeister in Gera.
02.04.1851 Robert Fürbringer wurde Bürgermeister
obert Fürbringer, geboren am 3. Dezember 1806 und verstorben am 5. November 1865 in Gera, war Bürgermeister der Stadt Gera von 1849 bis 1865 (dabei ab 1852 mit der Amtsbezeichnung Oberbürgermeister). Robert Fürbringer entstammte einer alten Geraer Familie, die bereits zwei Bürgermeister der Stadt gestellt hatte (Karl Gottlob Fürbringer von 1762 bis 1782; Johann Christian Karl Fürbringer von 1795 bis 1824). Er wurde nach einer juristischen Ausbildung Stadtsyndikus von Gera und am 19. Oktober 1849 nach dem Rücktritt von Bürgermeister Oscar Hennig mit der kommissarischen Führung von dessen Amt betraut. Am 2. April 1851 wurde er in einer Urwahl der städtischen Bevölkerung als Bürgermeister bestätigt. Diese Wahl erhielt am 10. Dezember 1851 ihre Bestätigung durch die Landesherrliche Regierung des Fürstentums Reuß jüngerer Linie, dessen Haupt- und Residenzstadt Gera seit 1848 war. Am 15. März 1852 verlieh ihm die Regierung das Amtsprädikat eines Oberbürgermeisters.
15.03.1852 Der erste Oberbürgermeister
n diesem Tag wurde dem Geraer Bürgermeister Robert Fürbringer von der Regierung das Amtsprädikat eines "Oberbürgermeister" verliehen, ein Titel, den auch nach ihm alle in diesem Amt tätige Personen als oberster Stadtvater führten.
1857 Ein Oberbürgermeister auf Lebenszeit
n diesem Jahr wurde der langjährige und erste Geraer Oberbürgermeister Robert Fürbringer auf Lebenszeit in seinem Amt bestätigt. Im Sommer 1965 wurde Fürbringer auf Grund einer schweren Erkrankung pensioniert und verstarb am 5. November des gleichen Jahres in Gera.
10.07.1861 Grundsteinlegung für eine Schule
n diesem Tag wurde in Gera der Grundstein für das neue Bürgerschulgebäude, der späteren Mittelschule danach die Max Greil Schule, durch den Oberbürgermeister der Stadt Hofrat Robert Fürbringer gelegt. Es kam natürlich auch zu einer großen Festveranstaltung zu dem Anlass.
1862 Die Freiwillige Turner-Feuerwehr
m 7. Oktober war in Gera aus einer Turner-Riege die erste Feuerwehr entstanden. Oberbürgermeister Robert Fürbringer hatte die Führer der Feuerlösch-Companie höchst selbst vereidigt und zum Dienst verpflichtet. Mit der Gründung einer sogenannten "Steiger-Abteilung" erhielt die Feuerlösch-Companie ab 1862 den Namen "Freiwillige-Turner-Feuerwehr".
06.1865 Der erste Oberbürgermeister ging in Pension
obert Fürbringer, Geraer Bürgermeister und seit 1852 der erste Oberbürgermeister der Stadt, musste auf Grund einer ernsten Erkrankung in den Ruhestand wechseln. Bei seiner letzte Wahl im Jahr 1857 war er auf Lebenszeit in das Amt des Oberbürgermeister gewählt worden. Robert Fürbringer hatte sich sehr um die wirtschaftliche Stadtentwicklung und die damit verbundene Zunahme der Einwohnerzahl (Gera wurde auch durch ihn ein attraktiver Wohnort für die Arbeiter der Umgebung) verdient gemacht und hatte sich als Chronist der Stadt große Verdienste erworben. Er verstarb nur wenige Wochen nach seiner Pensionierung am 5. November 1865, noch kurz vor seinem 59. Geburtstag.
06.11.1865 Der jüngste Oberbürgermeister Geras
ilhelm Weber bewarb sich im Jahr 1865 um die öffentlich ausgeschriebene Stelle des Geraer Oberbürgermeisters und wurde in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung am 15. September 1965 mit 27 zu 2 Stimmen auf die nächsten sechs Jahre zum Oberbürgermeister gewählt. Weber wurde am 6. November 1965 in sein neues Amt eingeführt und war mit 33 Jahren zugleich der zweite und der bisher jüngste Oberbürgermeister der Stadt Gera. Die Vorgänger vor dem ersten Oberbürgermeister "Robert Fürbringer, waren "nur" Bürgermeister. Wilhelm Weber saß zudem von 1866-1871 im Landtag des Fürstentum Reuß jüngere Linie.
1883 Feuerwehrgründung in Hermsdorf
ie Gründung des Landesverbands der Sachsen - Altenburger Feuerwehren erfolgte 1883. Im Gründungsjahr gehörten diesem Verband 8 Feuerwehren an, so auch die Feuerwehr Hermsdorf. Die Geraer Feuerwehr war wesentlich älter, sie war im Jahr 1859 aus einer Geraer Turnerriege hervorgegangen und war von Bürgermeister Robert Fürbringer persönlich vereidigt worden.
1884 Ein Gerätehaus für die Feuerwehr
n diesem Jahr war die Geraer Feuerwehr 25 Jahre alt geworden. Bürgermeister Robert Fürbringer hatte einst den Startschuss gegeben und eine Turner-Riege wurde die erste Geraer Brandwehr. Nun erhielt die Feuerwehr in Gera in der Ludwig-Jahn-Straße ihr erstes Gerätehaus, welches 1884 eingeweiht wurde und bis zum Jahr 1974 die wache der Geraer Berufsfeuerwehr beherbergte.
1897 Die neue Feuerlöschordnung
ie neue Feuerlöschordnung des Herzogtums Sachsen-Coburg-Gotha vom 31. August 1880 wurde im hiesigen Herzogtum Sachsen-Altenburg eingeführt, zum dem zu dieser Zeit auch Hermsdorf gehörte. Sie kam allerdings nicht sehr lange zur Geltung, da im Jahre 1898 von höchster behördlicher Stelle neue Anweisungen kamen und eine neue Feuerwehrordnung angenommen, und zwar die von Friedrichshaide, wurde. Die erste richtige Geraer Feuerwehr, entstand aus einer engagierten Turner-Riege und war wesentlich älter. Sie wurde schon im Jahr 1859 von Bürgermeister Robert Fürbringer feierlich vereidigt.
1898 Drei Inhaber der Firma Focke & Co.
m 1. Januar 1867 war Gustav Bauer in das Unternehmen von Wilhelm Focke (1825-1904), einer Kammwollwarenfabrik, eingetreten, nachdem sein erster Teilhaber Friedrich Wiedemann im Jahr zuvor ausgeschieden war. Im Jahr 1888 war dann der Sohn von Wilhelm Focke, Karl Friedrich Wilhelm Focke (1856-1933), an die Stelle seines Vaters getreten und hatte die Firma weitergeführt. Im Handelsregister des Jahres 1898 war zudem auch noch Hermann Robert Fürbringer als dritter Teihaber mit eingetragen. Nach dem Tode von Gustav Bauer im Jahr 1905 trat wiederum dessen Sohn und Erbe Walter Robert Bauer als persönlich haftender Gesellschafter in die Firma "W. Focke und Co." ein.
1898 Die Hermsdorfer Feuerwehr
as Herzoglich Sächsische Landratsamt zu Roda, später Stadtroda, wies zu Anfang des Jahres 1898 die Gemeinde Hermsdorf an, eine organisierte Feuerwehr einzurichten. Die Aufgaben des Feuerschutzes nahm bislang eine Pflichtfeuerwehr wahr. Jeder Hausbesitzer musste dafür eine männliche Person stellen. Jedoch verfügte dieser sprichwörtlich "bunt zusammengewürfelte Haufen" aus allen Bevölkerungsschichten kaum über eine fachgerechte Ausrüstung und Ausbildung. Da war mehr das Wollen als wirkliches Können vorhanden und außerdem war Brandbekämpfung für ungeübte Menschen auch extrem gefährlich. In Gera war man da schon seit 1859 einen gehörigen Schritt weiter. Dort war von Bürgermeister Robert Fürbringer eine städtische Feuerwehr vereidigt worden, die aus einer Turner-Riege hervorgegangen war, also keine allzu bunte Truppe. Zumindest sportlich fit waren die Geraer Feuerwehrleute schon zu dieser Zeit.
1898 Die Hermsdorfer Feuerwehr
as Herzoglich Sächsische Landratsamt zu Roda, später Stadtroda, wies zu Anfang des Jahres 1898 die Gemeinde Hermsdorf an, eine organisierte Feuerwehr einzurichten. Die Aufgaben des Feuerschutzes nahm bislang eine Pflichtfeuerwehr wahr. Jeder Hausbesitzer musste dafür eine männliche Person stellen. Jedoch verfügte dieser sprichwörtlich "bunt zusammengewürfelte Haufen" aus allen Bevölkerungsschichten kaum über eine fachgerechte Ausrüstung und Ausbildung. Da war mehr das Wollen als wirkliches Können vorhanden und außerdem war Brandbekämpfung für ungeübte Menschen auch extrem gefährlich. In Gera war man da schon seit 1859 einen gehörigen Schritt weiter. Dort war von Bürgermeister Robert Fürbringer eine städtische Feuerwehr vereidigt worden, die aus einer Turner-Riege hervorgegangen war, also keine allzu bunte Truppe. Zumindest sportlich fit waren die Geraer Feuerwehrleute zu dieser Zeit.
04.09.1906 Mühlenbrand in Hermsdorf
ie Schneidemühle von Albin Wetzel in der Rodaer Straße in Hermsdorf brannte nieder. Der Ort hatte zwar schon eine eigene Feuerwehr, aber die konnte oft nur hilflos zusehen oder versuchen ein Übergreifen auf andere Gebäude zu verhindern. Technisch gesehen stecke die Brandbekämpfung noch in den Kinderschuhen. Zumindest in Hermsdorf, denn die Geraer Feuerwehr, gegründet und vereidigt von Bürgermeister Robert Fürbringer, war schon seit 1859 in der Brandbekämpfung tätig und wesentlich besser ausgestattet.
01.10.1911 Nach dem Tod des Teilhabers
eit dem Jahr 1888 führte Karl Friedrich Wilhelm Focke (1856-1933) die Kammwollfabrik die er von seinem Vater Wilhelm Focke (1825-1904) übernommen hatte mit mehreren Teilhabern. Einer von ihnen war Gustav Bauer, welcher schon seit 1967 mit Wilhelm Focke die Firma geführt hatte. Er verstarb 1905 und sein Sohn Walter Robert Bauer war in der Firma an die Stelle des Vaters getreten. Ein dritter Teilhaber, Hermann Robert Fürbringer, verstarb am 1. Oktober 1911 und auch dessen Sohn und Erbe Otto Fürbringer trat hier an die Stelle des Vaters. Auch der langjährige Prokurist der Firma, Ernst Schade verstarb 1991, am 9. April, und so wurde der Sohn von Karl Friedrich Wilhelm Focke, Richard Focke (1884-1918) Prokurist der Firma.
21.09.1921 Die Liebschwitzer Feuerwehr
ie Geraer Feuerwehr war schon im Jahr 1859 entstanden, als der zuständige Geraer Bürgermeister Robert Fürbringer eine Turner-Gemeinschaft zum Dienst verpflicht und vereidigt hatte. Leider konnte die Geraer Abteilung nicht alle Brände in Gera und seiner Umgebung selbt bekämpfen, und so wurden freiwillige Ortsteilfeuerwehren gegründet. Liebschwitz erhielt seine Feuerwehr im Jahr 1921.

21.02.1938 Die Maikowskistraße in Gera
iese Straße in Zwötzen erhielt an diesem Tag von den herrschenden Nationalsozialisten den Namen eines der schlimmsten Führer des berüchtigten "SA Mordsturm 33". Hans Maikowski (25.02.1908-31.01.1933) war nach der Rückkehr von einem Fackelzug am 31. Januar 1933 von Unbekannten beseitigt worden. 1945 erhielt die Straße den Namen von Robert Fürbringer, einem Geraer Bürgermeister.
03.05.1945 Die Robert Fürbringer Straße in Gera
n diesem Tag wurde in Gera endlich die "Maikowskistraße" beseitigt. Die Nationalsozialisten hatten an einen ihrer übelsten Schergen aus der SA erinnert. Nachdem wieder einigermaßen demokratische Verhältnisse in Gera eingezogen waren, wurde die Straße nach dem ehemaligen Geraer Bürgermeister Robert Fürbringer (03.12.1806-05.11.1865) ernannt, welcher nicht nur einer sehr alten Geraer Familie entstammte, sondern schon der Dritte in der Familie war, welcher das Amt des Bürgermeisters der Stadt ergriffen hatte. Er war, seit dem 15. März 1852, der erste Geraer Oberbürgermeister.
1974 Die Geraer Feuerwehr zog um
eit dem Jahr 1884 hatte die Geraer Feuerwehr in der Ludwig-Jahn-Straße im Ostviertel ihr Hauptquartier. Dort war das Gerätehaus der 1859 aus einer Turner-Riege hervorgegangenen Geraer Brandwehr. 115 Jahr nach der Gründung durch den ehemaligen Geraer Bürgermeister Robert Fürbringer zog die Geraer Berufsfeuerwehr in ihr neues Domizil in der Berliner-Straße 153, wo die Hauptwache eingerichtet wurde.

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18.01.2015
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