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16.09.929 Otto der Große heiratete
tto I, (der Große genannt) war der Begründer der ottonischen Kaiserdynastie 962. Geboren wurde er am 23.11. 912 und er verstarb am 07.05. 973. Im September 929 erklärte sein Vater Heinrich I. in einer Urkunde an seine Gemahlin in der sogenannten "Hausordnung", seinen Sohn Otto zum alleinigen Erben des Königstitels zu machen. Otto heiratete mit Editha die Schwester des angelsächsischen Königs Aethelstan. Sein Enkel und späterer Kaisernachfolger Otto III. wurde durch eine Landschenkung an seine Schwester der Begründer Geras.
936 Gründung eines Klosters
ie Schwester von Otto III., welcher als der Gründer von Gera angesehen werden kann, war Äbtissin des Klosters in Quedlinburg und hatte den Thüringer Landstrich per Schenkung von ihrem Bruder erhalten. 936 hatte die Mutter von Otto I. (Großvater von Otto III.) das Frauenkloster in Quedlinburg, nahe der Pfalz, gegründet.
07.08.936 Otto I. wurde König
tto I. war der Großvater von Kaiser Otto III. und begründete 962 die ottonische Kaiserdynastie. An diesem Tag wurde er in Aachen zum deutschen König gekrönt, nachdem sein Vater Heinrich I. am 2. Juli 936 verstorben war. Sein Enkelsohn wurde durch eine Landschenkung an seine Schwester Adelheid, einer Äbtissin, indirekt der Gründer der Stadt Gera im März 995. Otto III. verstarb mit nur 21 Jahren Anno 1002, nachdem er König und Kaiser geworden war, einst entführt wurde, nacheinander 996 und 999 zweimal einen Papst ernannte und versucht hatte dem untergegangenen römischen Reich zu neuem Glanz zu verhelfen. 
937 Otto gründete ein Kloster
önig Otto I. der Große, (912-973) gründete in diesem Jahr ein Kloster. Otto I. war 929 von seinem Vater Heinrich I. zum alleinigen Thronerben gemacht worden. Der Großvater von Otto III., dem Gründer Geras, gründete in Magdeburg das Mauritiuskloster.
951 Die zweite Hochzeit Otto I.
tto I., der Große war zuvor mit Edgitha (910-1946) verheiratet, welche noch jung an Jahren unerwartet verstarb. Nach dem Tod von Lothar I im Jahr 950, dem König von Italien, erreichte ihn ein Hilferuf von dessen Witwe, welche gefangen gehalten wurde. Er befreite Adelheid von Burgund aus ihrer misslichen Lage und heiratete sie im Jahr 951. Otto I., geboren 912 verstarb im Jahr 973. Adelheid von Burgund, geboren um 930/931 verstarb hoch betagt im Jahr 999. 
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05.961 Otto II. wurde gekrönt
or seinem bevorstehenden Italienfeldzug ließ der Deutsche König Otto I. seinen Sohn und alleinigen Thronerben Otto II. zum König krönen. Damit sicherte der Begründer der ottonischen Kaiserdynastie (ab 962) die Thronnachfolge im Reich, welche nach dem frühen Tod von Otto II. im Jahr 983 von dessen Sohn Otto III weiter geführt wurde.
972 Theophanu heiratete Otto II.
m Deutschen Reich kam es zu einer entscheidenden Eheschließung. Die byzantinische Prinzessin Theophanu (geb. um 955-960 - verst. 991) heiratete den späteren Deutsche Kaiser Otto II. Aus der Verbindung ging neben drei Mädchen nur ein Knabe hervor (vermutlich als Zwilling, wo nur ein Kind überlebte), der aber als Kaiser Otto III. seiner älteren Schwester Adelheid einen Landstrich schenkte, auf dem ab 995 Gera (ersterwähnt als Geraha) entstehen sollte. Durch diese Vermählung akzeptierte der byzantinische Kaiser das Ottonische Kaisertum indirekt.
07.05.973 Nachfolger war Otto II.
ach dem Tod von Otto I. dem Begründer der ottonischen Kaiserdynastie im Jahr 962 wurde sein sohn Otto II. zum römisch-deutschen Kaiser und trat damit die offizielle Nachfolge seines Vaters an. Damit wurde die Ottonische Dynastie weiter geführt und die Ostsiedlung schritt voran. Der Sohn Otto II., Otto III. wurde dann 995 zum Gründer der späteren Stadt Gera. 
980 Der spätere Kaiser Otto III. kommt zur Welt
n diesem Jahr, Historiker gehen von Juni oder Juli aus, erblickte Otto III. das Licht der Welt. Er verschenkte an seine Schwester, einer Äbtissin, das Land, auf dem Gera errichtet wurde. Als er 1002 verstarb, war er erst 21 Jahre alt.
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07.12.983 Otto II. verstarb in Rom
tto II. verstarb sehr plötzlich und hinterließ seinem zu diesem Zeitpunkt erst dreijährigen Sohn Otto III. ein Königreich in schwieriger politischen Lage. Von allen Seiten drängten die Adligen und Erzbischöfe an die Macht. Die Mutter Ottos III. erhielt den späteren Machtanspruch ihres Sohnes aufrecht und ermöglichte ihm, mit der Unterstützung des sächsischen Herzogs Bernhard, in der Zusammenarbeit mit der Großmutter Ottos III., Adelheid, die Regentschaft bei Erreichen der Volljährigkeit. Ohne Otto III. hätte es Gera so nicht gegeben.
990 Die erste Mühle
as Jahr 990 steht hier für das Ende des 10. Jahrhunderts, in einer Zeit, in der die Ersterwähnung des künftigen Landstrichs Gera fiel. Bäuerlich bewohnt war die Gegend schon, als Otto III. diesen Teil Thüringens seiner Schwester Adelheid überließ. Die erste Mühle soll es im 10. Jahrhundert dort schon gegeben haben. Die später als Hausmühle bekannte Mühle hieß da aber noch Niedermühle.
15.06.991 Theophnu verstorben
heophanu war die Gemahlin von Kaiser Otto II. und Mutter von Kaiser Otto III. in der Ottonendynastie im Heiligen Römischen Reich des 10 Jahrhunderts. Geboren wurde sie zwischen 955 und 960. Sie entstamtte dem byzantinischen Adel war aber keine "Purpurgeborene" (Kind Herrschender). Aus ihrer Ehe mit Kaiser Ott II. gingen die Kinder Adelheid (Äbtissin von Quedlinburg), Sophia (Äbtissin von Gandersheim und Essen), Mathilde (spätere Ehefrau von Pfalzgraf Ezzo) und Kaiser Otto III (vermutlich als Zwilling, die Schwester verstarb). Als Otto III. an der Macht war, verschenkte er seiner Schwester Adelheid den Landstrich, auf dem Gera entstehen sollte. Ohne die byzantinische Prinzessin Theophanu und ihre Kinder hätte es Gera so nicht gegeben.
31.03.995 Ersterwähnung des Namens Gera als Geraha
n einer Schenkungsurkunde des Königs Otto III,  welcher der Kirche zu Zeitz das Land Ponzouua (im heutigen Kreis Zeitz) mit Crossen übereignet, wird im Zusammenhang mit einer angefügten Grenzbeschreibung erstmals der Name Gera erwähnt.  Nach neuesten Untersuchungen wurde ermittelt, dass dieser Zusatz mit großer Wahrscheinlichkeit der königlichen Kanzlei zuzuordnen ist und damit zeitgleich mit der Ausstellung der Urkunde erfolgte. Somit kann die Urkunde aus dem Jahr 995 nach Christus als erste sicher datierbare Erwähnung des Namens Gera angesehen werden.
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21.06.996 Otto III. wurde Kaiser
m Jahr zuvor hatte Otto III. seiner Schwester Adelheid den Landstrich verschenkt, auf dem Gera einst entstehen sollte. Der mündig gewordene Otto III. (980-1002) wurde an diesem Tag von Papst Gregor V. in Rom zum Kaiser gegrönt. Papst Gregor V. war ein Urenkel von Kaiser Otto I., dem Großen, und der erste Deutsche auf dem heiligen Stuhl in der ewigen Stadt Rom. Otto III. selbst hatte ihn als Papst durchgesetzt, im Alter von gerade einmal 15 Jahren, und zeigte sich darauf bedacht, das ottonisch-salische Reichskirchensystem auch auf das Verhältnis Papst-Kaiser zu übertragen.
997 Der Berater von Otto III.
eit 997 war Gerbert von Aurillac persönlicher Lehrer und politischer Berater des deutschen Kaisers Otto III. (980-1002, Kaiser seit 996), der ihn 998 zum Erzbischof von Ravenna und schließlich 999 zum ersten französischen Papst (999 - 1003) machte. Otto III. war dadurch, dass er einen thüringer Landstrich an seine Schwester Adelheid verschenkte so etwas wie der Gründervater Geras. Als Papst Silvester II. konnte Gerbert von Aurillac die Politik Ottos aktiv und nachhaltig unterstützen (Renovatio imperii Romanorum). Das große Ziel des Papstes bestand darin, unter dem Schutz Ottos wieder Frieden in der unruhigen Zeit herstellen zu können. Allerdings konnte der dieses Vorhaben nicht verwirklichen, da er nach einer Erhebung des römischen Adels im Jahr 1001 die Stadt verlassen musste. Gerbert von Aurillac galt als einer der gelehrtesten Päste seiner Zeit. Geboren wurde er in Aquitanien am 2 April 950 und er verstarb in Rom am 12. Mai 1003. Er überlebte den Jungen Kaiser um ein Jahr.
02.04.999 Otto III. und sein zweiter Papst
rei Jahre zuvor hatte der Deutsche Kaiser Otto III. (980-1002) Gregor V. zum Papst in Rom gemacht. Nach dessen Tod setzte Otto III. (der indirekte Gründer Geras 995) seinen persönlichen Freund Gerbert von Aurillac (950-1003) als Papst Silvester II. ein. Der noch junge Kaiser plante, Rom zu seiner Residenzstadt auszubauen und lehnte sich in seiner Reichsidee an das antike Vorbild des römischen Reiches (Renovatio Romanorum Imperii) an, welches er nun christlich prägte. Er stieß aber auf beträchtlichen Widerstand in der römischen Aristokratie und der deutschen Fürsten.
26.04.999 Schenkungsurkunde
aiser Otto III schenkt seiner Schwester Adelheid, der Äbtissin des Stifts Quedlinburg, das Land Gera mit allem Zubehör  zur freien Verfügung. Das Gebiet ist rechts der Elster  zu lokalisieren und entspricht in etwa der heutigen Ausdehnung von Gera auf dieser Seite der Elster, einschließlich einiger Dörfer im Osten und Norden der Stadt.
Die lateinisch und die deutsche Version, sowie weitere Details erhalten Sie in den Zusatzinformationen.
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27.04.999 Das Siegel war die Unterschrift
as Monogramm des Kaisers Otto III. auf der Schenkungsurkunde ersetzte des eigentliche Unterschrift. Die Urkunde war nicht mehr mit einem Wachssiegel, sonders mit einer Bleibulle versehen, wie sie Otto III. schon seit 998 für seine Urkunden verwendete. Die damalige Kanzlei hatte diese figürliche Kombination aus den Anfangsbuchstaben des Namens und des Titel vorgezeichnet. Die Bleibulle zeigt auf der einen Seite den Kopf Karl des Großen (747-814, Herrscher von 768-814) und auf der anderen die Roma als weibliches Brustbild mit Schild und Fahnenlanze. Die Siegelunterschrift lautete "Renovatio imperii Romanorum", die erstrebte Erneuerung des untergegangenen Römischen Reiches. Durch den Hinweis auf die Krönung Karls im Jahr 800 zum römischen Kaiser wurde die Symbolkraft Karls mit Rom verbunden. Das westliche Imperium mit den Zentren Rom und Aachen wurde dem östlichen mit Konstantinopel geleichgestellt. Otto III. hatte in seinem vorgezeichneten Schriftzug nur noch den Vollziehungsstrich selbst auszuführen, ob er das aber tatsächlich immer selbst getan hat bleibt grafologisch schwer nachweisbar, da hier eindeutige kennzeichnende Merkmale fehlen und keine Schriftproben des Kaisers als Vergleich herangezogen werden können. Daher bildet das Siegel hier die eigentliche Brglaubigung der Urkunde. Neben dem Monogramm Otto III. befinden sich als weitere Beglaubigungen die Unterfertigungen des verantwortlichen Kanzleibeamten, des Kanzlers Heribert und des Erzbischofs Willegis von Mainz. Seit Otto I. (912-1973) war die oberste Leitung des Kanzleiwesens für das Reich dem Erzbischof von Mainz übertragen.

16.12.999 Adelheid von Burgund verstorben
delheid von Burgund (931-999) war römisch-deutsche Kaiserin von 962-999 und Königin 951-999, Heilige und eine der bedeutendsten Frauengestalten ihrer Zeit und des gesamten 10. Jahrhunderts. Sie war die Großmutter von Otto III., dem Gründer Geras und die Gemahlin von Otto I. Sie verstarb nur 3 Jahre vor ihrem Enkel Otto III., welcher nur 21 Jahre alt wurde, in Selz im Elsass.
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1000 Weida bei Gera entstand
m das Jahr 1000 drangen deutsche Siedler in das bis dahin vorwiegend von Slawen bewohnte Gebiet vor. Sie rodeten Wälder und betrieben Feldwirtschaft. Der deutsche Kaiser Otto III. (980-1002) setzte Vögte (Ministeriale) als Verwalter seiner Herrschaftsgebiete ein. Der erste Vogt Erkenbert I. kam nach Veitsberg (Wünschendorf). Sein Sohn Erkenbert II. begann mit dem Bau der Altstadtburg, die etwa am Standort des Freihauses auf dem Wieden gestanden haben soll. In ihrem Schutz entstand ein Marktflecken. Dann baute Vogt Heinrich der I. auf der Anhöhe links der Weida im Zwickel zur Mündung der Auma die spätere Osterburg. Von ihr aus kontrollierte man den Flußübergang der Straßen. Diese Veste wurde dann auch Hauptsitz der Vögte von Weida. 1209 wurde dann die Marktsiedlung auch als Stadt benannt. Der Bergfried kündete in der Neuzeit noch von der Ersterbauung der Burg, die anderen Gebäude wurden 1536 als Renaissanceschloss umgebaut.

23.01.1002 Der Gründer Geras verstarb jung
tto III., der Deutsche Kaiser, welcher 995 seiner Schwester Adelheid per Urkunde den Landstrich verschenkte auf dem Gera entstehen sollte, verstarb im Alter von nur 21 Jahren im italienischen Paterno vermutlich an Malaria. Darauf hin brach die kaiserliche Macht über Polen und Ungarn zusammen. Sein Nachfolger Heinrich II. versuchte den danach eintretenden Machtverfall aufzuhalten, was ihm aber nicht gelang. Mit Otto III. und seinem Tod ging das ottonische Reich zugrunde. Erst 1014, nach der Kaiserkrönung Heinrichs II. konnte er die 1002 zerbrochene Macht wieder aufrichten und die byzantinische Expansion aus Süsitalien zu stoppen.
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1062 Zweihundert Jahre Kaiserreich
s war nun 200 Jahre her, als der Ottone "Otto II., zum Kaiser gesalbt worden war. Der Sohn des ersten Ottonenkaisers, Otto III. (980-1002), vergab das Gebiet auf dem Gera zu dieser Zeit entstand an seine Schwester. So war die Gründung Geraha`s (Gera) erst ermöglicht worden.
1150 Die Burganlage wurde aufgegeben
as Schloss Crossen ist eine barocke Schlossanlage in Crossen an der Elster im Osten Thüringens. Sie befindet sich auf einem Bergsporn über dem Tal der Weißen Elster. Eine erste Burg in Crossen entstand bereits im 10. Jahrhundert zum Schutz der Handelsstraßen zwischen Gera und Zeitz sowie zwischen Bad Sulza/Camburg und Gera (Wein- und Salzstraße). Sie fand 995 das erste Mal urkundlich Erwähnung, als sie von Kaiser Otto III. dem Bistum Zeitz übereignet wurde. Diese erste Burganlage wurde um 1150 aufgegeben. Ob sie am selben Platz stand wie das heutige Schloss ist nicht nachweisbar.

1190 Die Geraer Gerichtsbarkeit
en Ort Gera trugen die Vögte vermutlich schon seit dem Ende des 12. Jahrhunderts vom Stift Quedlinburg zu Lehen, das 999 die Provinz Gera von Kaiser OTTO III. als Geschenk erhalten hatte. Über diesen abgelegenen Besitz des Stiftes hört man erst wieder in einem Rechenschaftsbericht der Äbtissin Adelheid (1184-1203), in dem verlorene Güter und Rechte aufgezählt werden. Dort erscheint ein advocatus. Es kann sich nur um einen Weidaer, wohl nur um Heinrich II. den Reichen handeln. Denn 1237 sagt Heinrich IV. in einem Vergleich mit Äbtissin Gertrud, seine Vorfahren hätten bereits alle 3 Richterdrittel der Vogtei besessen. Jetzt übertrug ihm die Äbtissin gegen eine Zahlung von 72 Mark 2 Drittel der Gerichtsbarkeit in der Vogtei Gera (advocacia de Gera) zu Lehen. Die Niedergerichtsbarkeit in der Stadt Gera blieb dem Schultheißen der Äbtissin, während der Vogt auch dort die Hochgerichtsbarkeit erhielt. Wie seine Vorfahren sollte der Vogt auch die Münze in Gera weiter zu Lehen tragen. Außer der Stadt dürften zur Vogtei Gera nur wenige Otrtschaften gehört haben. Schon Langenberg wurde als Naumburger Lehen beansprucht.
1207 Quedlinburg und Gera
ie Stadt Quedlinburg war zu dieser Zeit auf Grund des dort bestehenden Königshofes ein bedeutender Ort des mittelalterlichen deutschen Reiches. In den Jahrhunderten zwischen 922 und 1207 hatte man 67 Besuche von insgesamt 16 Königen und Kaisern beurkundet. In Quedlinburg verlebte Kaiser Otto III. (983-1002) einen kleinen Teil seiner Kindheit, er verlor im Alter von drei Jahren seinen Vater Otto II (955-983). und mit elf Jahren auch seine Mutter Theophanu (um 955-960 bis 991), bei seiner Tante Matilde, welche Äbtissin des Reichsklosters war. Nach ihrem Tod am 7. Februar 999, übernahm Adelheid, eine seiner vermutlich drei älteren Schwestern, welche nach der gemeinsamen Großmutter benannt war, das Amt der Äbtissin in Quedlinburg und erhielt kurz Zeit danach "Gera" als Geschenk ihres Bruders. Durch eine weitere am gleichen Tag ausgestellte Urkunde hatte sie auch die Ortschaften Barby und Nienburg bekommen. Zu welchem Zeitpunkt aber die Äbtissin Adelheid das ihr geschenkte Gebiet dem Reichskloster als Eigentum übereignet hatte, ist nicht mehr sicher nachvollziehbar. Dass es geschehen ist, kann aber als sicher angenommen werden, weil Gera bis zum Jahr 1358 von den Vögten von Weida und Gera im Auftrag der Quedlinburger Abtei verwaltet wurde. Danach kamen die Wettiner.
1238 Aus der Geschichte Thüringens
er Besitz Heinrichs II. des Reichen wurde wahrscheinlich schon um 1209 zwischen seinen Söhnen Heinrich III. und Heinrich IV. geteilt. Heinrichs II. des Reichen mittlerer Sohn Heinrich IV. (1209-1249) muss in der Teilung von ca. 1209 Gera erhalten haben, denn 1238 bezeichnet er sich als Vogt von Gera, erscheint aber schon 1234 in Verbindung mit Gera, als er Bischof Engelhard von Naumburg veranlasste, die Kapelle auf der Burg Gera von der Pfarrei Gera abzutrennen. Gera trugen die Vögte vermutlich schon seit dem Ende des 12. Jahrhunderts vom Stift Quedlinburg zu Lehen, das 999 die Provinz Gera von Kaiser Otto III. als Geschenk erhalten hatte. Über diesen abgelegenen Besitz des Stiftes hört man erst wieder in einem Rechenschaftsbericht der Äbtissin Adelheid (1184-1203), in dem verlorene Güter und Rechte aufgezählt werden. Dort erscheint ein Advocatus. Es kann sich nur um einen Weidaer, wohl nur um Heinrich II. den Reichen handeln. Denn 1237 sagt Heinrich IV. in einem Vergleich mit Äbtissin Gertrud, seine Vorfahren hätten bereits alle 3 Richterdrittel der Vogtei besessen. Jetzt übertrug ihm die Äbtissin gegen eine Zahlung von 72 Mark 2 Drittel der Gerichtsbarkeit in der Vogtei Gera (advocacia de Gera) zu Lehen. Die Niedergerichtsbarkeit in der Stadt Gera blieb dem Schultheißen der Äbtissin, während der Vogt auch dort die Hochgerichtsbarkeit erhielt. Wie seine Vorfahren sollte der Vogt auch die Münze in Gera weiter zu Lehen tragen. Außer der Stadt dürften zur Vogtei Gera nur wenige Ortschaften gehört haben. Schon Langenberg wurde als Naumburger Lehen beansprucht.
1254 Heinrich II., der Ältere geboren
einrich II., "der Ältere" war Vogt von Gera (in den Jahren 1269-1274 und 1306-1311) und besaß außer Gera, Reichenfels, Mühltroff, Tanna, Nordhalben und die Höfer Lehen und ab 1278 die Herrschaft Lobenstein. Urkundlich wurde er von 1274 bis 31. Dezember 1306. Er verstarb zwischen dem 31. Dezember 1306 und 4. April 1311 und wurde in Cronschwitz bestattet. Um den 27. März 1276 ehelichte er die Gräfin Irmgard von Weimar-Orlamünde ( um 1264 - 1318; bestattet in Cronschwitz),welche 1307 urkundlich wurde. Sie war die Tochter von Graf Otto III. "der Gewaltige" von Weimar-Orlamünde (1236-1285) und Agnes von Leiningen (1230/40-1300).
1262 Vierhundert Jahre Kaiserreich
s war nun 400 Jahre her, als der Ottone Otto II. Zum Kaiser gesalbt wurde. Sein Sohn Otto III. setzte die Dynastie fort und vergab das Gebiet auf dem die Stadt Gera entstand an seine Schwester, welche damit die Gründung Geras als Stadt ermöglichen konnte.
27.01.1272 Die zweite Burg in Crossen
ine erste Burg in Crossen entstand bereits im 10. Jahrhundert zum Schutz der Handelsstraßen zwischen Gera und Zeitz sowie zwischen Bad Sulza/Camburg und Gera (Wein- und Salzstraße). Sie fand 995 das erste Mal urkundlich Erwähnung, als sie von Kaiser Otto III. dem Bistum Zeitz übereignet wurde. Diese erste Burganlage wurde um 1150 aufgegeben. Ob sie am selben Platz stand wie das heutige Schloss ist nicht nachweisbar. Die zweite Burganlage auf dem Berg fand am 27. Januar 1272 zum ersten Mal urkundlich Erwähnung. Sie diente als Verwaltungssitz des Burgvogtes für die umliegenden Orte und war unter anderem auch Gerichtsplatz. Über die Burg ist heute nur wenig bekannt, unter anderem, dass sie in den Hussitenkriegen 1452 beschädigt wurde. In einer Ortschronik von Crossen wird sie als enge Burg, die von hohen Mauern umgeben ist, beschrieben. Auch zwei weitere Türme sowie eine Burgkapelle gehörten zu dieser Anlage. Heute sind von diesem Vorgängerbau nur noch der Bergfried sowie Teile der Ringmauer erhalten.

1362 Fünfhundert Jahre Kaiserreich
un war es 500 Jahre her, als der erste Ottonenkaiser Otto II. zum Herrscher ernannt wurde. Sein Nach geborener, Otto III. (980-1002) vergab am Ende des 10. Jahrhunderts das Gebiet an der Elster an seine Schwester, welche damit die Gründung Geras ermöglichte. (Otto III. Wurde gerade einmal 21 Jahre alt, war aber Entführungsopfer, König, Lehnsherr, Vater, Kaiser, Gebietsstifter und hatte Gerbert von Aurillac zum Papst Sylvester II. ernannt. Er verstarb vermutlich an Malaria.)
1462 Fünfhundert Jahre Kaiserreich
n diesem Jahr war es genau fünfhundert Jahre her, dass der erste Kaiser der Ottonendynastie die Macht übernommen hatte. Diese Tatsache hatte ursächlich dazu geführt, dass sein Sohn Otto III. in der Lage war, das Gebiet auf dem Gera ab 995 entstand, seiner Schwester zu übereignen. Die Ottonen "halfen" damit bei den Städtegründungen im frühen und hohen Mittelalter.
26.04.1499 500 Jahre Schenkungsurkunde
n diesem Tag war es genau 500 Jahre her, da hatte Kaiser Otto III. seiner älteren Schwester Adelheid, einer Äbtissin in Quedlinburg, per Urkunde das Land geschenkt und zur freien Verfügung gestellt, auf dem sich später Gera ausdehnen sollte. Zu lokalisieren war die Gegend in Thüringen rechts der Elster, wo sich Gera auch in späteren Zeiten noch befinden sollte. Die ursprüngliche Schenkungsurkunde wurde, wie für die Zeit üblich in lateinischer Sprache verfasst. Otto III. (980-1002) wurde nur 21 Jahre alt und verstarb in Italien.
1612 Siebenhundert fünfzig Jahre Kaiserreich
ür die Geraer war die Salbung Ottos II. von entscheidender Bedeutung. Nur sie hatte es ermöglicht seinem Sohn Otto III. die Macht in die Hand zu geben, das Gebiet auf dem Gera entstehen sollte an seine Schwester Adelheid zu vergeben. Ohne diese Tatsache wäre es nicht zur Gründung Geras 995 und der Vergabe der Regalien 1237, der Stadtrechte, gekommen.
1737 Fünfhundert Jahre Gera
n diesem Jahr wurde Gera 500 Jahre alt. Die Stadt an sich war älter, aber die Stadtrechte, die sogenannten Regalien, waren erst in Jahr des Herrn Anno 1237 vergeben worden. Gegründet wurde die Stadt schon durch die Schenkungsurkunde von 995 durch Otto III., als er seiner Schwester das Gebiet um die "Weiße Elster" vermachte. Zu Zeiten Ottos ging es um die Erweiterung des Reiches.
1862 Neunhundert Jahre Kaiserreich wurde gefeiert
as Kaiserreich der Ottonen war zu dieser Zeit lange zerfallen und damit wirklich Geschichte. Nur, es war der Tatsache geschuldet, dass der 962 gesalbte Otto II. in die Kaiserwürde getreten war und damit über entscheidend mehr Handlungskompetenz verfügen konnte. Sein Sohn Otto III. war somit 995 in der Lage, das Gebiet, auf dem Gera entstehen sollte, an seine Schwester Adelheid zu vergeben, welche wiederum ursächlich dazu bei trug, Gera als Stadt entstehen zu lassen. Städtegründungen waren zu dieser Zeit gewollt, um das Kaiserreich auszudehnen und mächtiger zu machen. Man brauchte Verbündete.
1962 Tausend Jahre Kaiserreich
n diesem Jahr war es genau 1000 Jahr her, dass Otto II. den Titel Kaiser getragen hatte. Die Ottonen waren bestimmend für Gera, da Otto III., der Sohn des ersten Ottonenkaisers, das Land auf dem Gera einst erstand, an seinen Schwester vergeben hatte. Die 1000-Jahr-Feier war eng mit der Gründung Geras in hohen Mittelalter verbunden.
26.04.1999 1000 Jahre Gera
n diesem Tag wurde Gera als Ortsangabe an der Elster 1000 Jahre alt. Kaiser Otto III. hatte am 26. April vor 1000 Jahren seiner Schwester Adelheid, der Äbtissin des Stifts Quedlinburg, den Landstrich wo Gera entstehen sollte zur freien Verfügung gestellt. Über diesen Tag wurde in Rom eine Schenkungsurkunde ausgestellt, welche in lateinisch und in deutsch ausgefertigt wurde. Otto III. 980-1002 verstarb im Alter von nur 21 Jahren vermutlich an Malaria. Zu Ottos Zeiten gab es nur männliche Thronfolger und so wurde Otto mit drei Jahren schon König, obwohl zu diesem Zeitpunkt seine Schwester schon wesentlich älter als er war.

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18.01.2015
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