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Chronik - Artikel von Beginn bis 1999
 
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1405 Vom Vorstädter zum Vollbürger
ie Sorge und der Zschochern lagen als slawische Randsiedlungen in der Talerweiterung des alten Leumnitzer Baches und bildeten nördlich der Stadtmauer mit der Baderei am Mühlgraben (am Goethegymnasium) und der Klotz- und der Angermühle (später der Bereich zwischen KuK und Gera-Arcaden) die Geraer Vorstadt. Bis zum Jahr 1405 galten daher die Bewohner dort nicht als Vollbürger und mussten sich ihre Freiheit vom herrschaftlichen Zoll erst erkaufen.
1720 Zeugmacher und Färber
m das Jahr 1700 gab es in Gera 9 Wollwarenfabriken. Zwanzig Jahre später hatte sich ihre Zahl schon verdoppelt. Die Zeugmacher und Färber dieser Zeit siedelten sich größtenteils am noch offen fließenden Mühlgraben zwischen der späteren Schmelzhüttenstraße und der Angermühle (zwischen Gera-Arcaden und KuK) an. Die Reste einer Vielzahl von Spülbrücken über dem Mühlgraben waren an den dortigen alten Häusern noch bis zur endgültigen unterirdischen Verrohrung der Gewässers nach dem Jahr 1960 zu sehen. (Über die Spülbrücken tauchten die Färber ihre Stoffe ins fließende Wasser. So konnten sie die Stoffe besser ausspülen, da dort immer frisches Wasser nachkam. Allerdings verschmutzten sie damit auch die Umwelt ganz arg.)
21.05.1725 Vom Blitz erschlagen
litze waren für die Menschen dieser Zeit noch Phänomene am Himmel, die sie nicht zu deuten wussten. Von Elektrizität gar war so gut wie noch nichts bekannt, und so hatten die allermeisten Zeitgenossen des 18. Jahrhundert wenn nicht Angst, aber gehörig Respekt vor den Blitzen, die so manches Haus in Brand gesteckt und Menschen wie Bäume gefällt hatten. An diesem Tag traf es den Geraer Zeugmachermeister Gottlieb Theilig, der nebst seinem Schwiegersohn namens Stolle in Theiligs Wohnung in der Bärengasse vom Blitz tödlich getroffen wurde. (die Bärengasse war der kleine Weg zwischen dem Handelshof "Sparkasse" und KuK in der Innenstadt)
14.02.1885 Die erste Geflügelausstellung in Gera
om 14. bis zum 16. Februar 1885 wurde im Geraer Hotel "Kronprinz" die erste Geraer Geflügelausstellung veranstaltet. die besten und schönsten "Ausstellungsstücke" wurden dabei sogar prämiert. Das Hotel wurde später abgetragen und wurde durch das Haus der Kultur (KuK) in der Innenstadt ersetzt.
1887 Münzfund in der Bärengasse
n diesem Jahr wurde in der Bärengasse, später zwischen dem Haus der Kultur (KuK) und dem Sparkassenhochhaus, ein altes Münzgefäß gefunden. Das kleine runde Gefäß, bei Ausgrabungen entdeckt, hatte eine Höhe von 8,4 Zentimetern, einen Bodendurchmesser von 6,7 Zentimetern und hatte 3,0 Millimeter Wandstärke. Innen befanden sich 1500 Münzen, sogenannte Händelheller aus Schwäbisch Hall und Heller aus Frankfurt am Main. Vergraben wurde der "Geldschatz" um 1360, was die Datierung der Münzen erbrachte.
1938 Die Geraer Ratsherren
u den Geraer Ratsherren gehörten Willy Dornheim (Drechslermeister, Zschochernstraße 7), Reinhold Elsner (Weber, Töpfergasse 2), Friedrich Günther (Druckereibesitzer, Waldstraße 114), Ludwig Hauss (Direktor, Luisenstraße 3 später die Zetkinstraße), Josef Jänchen (Geschäftsführer, Franz-Seldte-Platz 2 , ehemals zwischen Breitscheidstraße und KuK), Edgar Kieser (Lehrer, Kaiser-Wilhelm-Straße, später Berliner Straße), Paul Kirst (Angestellter, Wilhelmstraße 28), Walter Kürzel (Bäckermeister, Ludwig-Jahn-Straße 3), Dr. Alfred Luft (Zahnarzt, Leipziger Straße 31), Paul Manger (Oberregierungsrat, Sedanstraße 8), Fritz-Georg Meyerweißflog (Kaufmann, Hainstraße 20), Hans Roch (Standartenführer, De-Smit-Straße 6), Otto Scheibe (Oberpostinspektor, Enzianstraße 17), Robert Schommer (Klempnermeister, Hindenburgstraße 2), Paul Seifert (Fabrikant, Zwötzener Straße 53), Johann Staudte (Angestellter, Lortzingstraße 4), Kurt Steinbrück (Angestellter, Plauensche Straße 222), Friedrich Stößel (Schulrat, Dornaer Straße 13), Leonhard Strößner (Schulleiter, Dammstraße 6), Hans Struve (Steuerinspektor, Ludwig-Jahn-Straße 2), Franz Taubert (Baumeister, Straßburger Weg 9), Theodor Theune (Verwaltungsoberinspektor, Arndtstraße 69 und Karl Wächtler (Staatsbankdirektor, Franz-Seldte-Platz 2). Bis auf den einfachen Weber Reinhold Elsner verfügten alle anderen Ratsherren zu dieser Zeit schon über einen Telefonanschluss.
1938 Offizielle Parkmöglichkeiten anno 1938
s gab in Gera noch nicht so viele Fahrzeuge und so waren die Parkplatzprobleme noch nicht so gravierend wie in späteren Zeiten. Parken konnte man am Markt, am Franz-Seldte-Platz (später die Gegend zwischen der Breitscheidstraße und dem KuK), an der oberen und der unteren Sorge, in der de-Smit-Straße, am Adolf-Hitler-Platz (später der Puschkinplatz), in der Humboldtstraße, in der Hindenburgstraße (später die Ernst-Toller-Straße), in der Amthorstraße, in der Neuen Straße, in der Neustadt und an der Heinrichsbrücke. Der Rest war Autofrei.
20.06.1946 Seuchenkontrolle in den Gefängnissen
ie Gefängnisse wurden hinsichtlich ihrer sanitären und hygienischen Verhältnisse überprüft. Der Seuchenkommissar Doktor Kukowka hatte bei den Kontrollen außerordentlich schlechte Zustände festgestellt. Die Zellen, die Häftlinge und auch die Polizisten, die mit den Gefangenen und den Zellen in Berührung gekommen waren, wurden entlaust.
1973 Beseitigung der alten Neustadt
on 1973 - 1974
Die 1731 angelegte Neustadt wurde nun gesprengt. An ihrer Stelle entstand das „Haus der Kultur“(heute das Kultur- und Kongresszentrum KuK) und der für Standdemonstrationen konzipierte „Zentrale Platz“. Das bekannte Geraer Hotel "Zum Bären" wurde zum Leidwesen der Geraer ebenfalls beseitigt.
02.10.1981 Das Haus der Kultur
iele Geraer bedauerten zu dieser Zeit, dass ein große Teil des nach dem Krieg erhalten gebliebene historischen Stadtkerns für diesen sozialistischen Kulturbau weichen mussten. Das Hotel "Schwarzer Bär" war das wohl prominenteste "Gebäudeopfer" zum Ende der 1970er Jahre. Das spätere Kultur- und Kongresszentrum Gera "KuK" (ehemals Haus der Kultur oder kurz HdK) ist ein Veranstaltungs- und Tagungsgebäude im Stadtzentrum von Gera. Es entstand ab 1977 im Zuge der weiteren Ausgestaltung des „sozialistischen Stadtzentrums“ und wurde am 2. Oktober 1981 unter Anwesenheit Kurt Hagers (Politbüromitgleid der SED) seiner Bestimmung übergeben. Es verfügt über einen Mehrzwecksaal mit 1700 Plätzen und mehrere Gaststätten. Eine Bowlingbahn wurde etwa um die Jahrtausendwende abgebrochen. Eine Besonderheit ist die 450 m² große Reliefwand „Lied des Lebens“ im Foyer, an deren Ausgestaltung 24 Bildhauer der DDR unter Leitung von Joachim Jastram mitgewirkt haben. Zu DDR-Zeiten wurden aus dem damaligen Haus der Kultur unter anderem mehrere Ausgaben der alljährlichen Weihnachts-Fernsehshow Zwischen Frühstück und Gänsebraten gesendet. Heute dient das Kultur- und Kongresszentrum etwa als Austragungsort für Konzerte, Auftritte von Komikern, Zauberkünstlern, Publikumsmessen (Autoausstellung „Autofrühling“; Reisemesse) oder politische Veranstaltungen.
Zusatzinformationen
06.06.1982 Ein Kindertanzturnier in Gera
er Gesellschaftstanzkreis "Brillant", unter diesem Namen im Mai 1981 gegründet, war an diesem Tag gemeinsam mit dem Haus der Kultur (HdK, später KuK - Kultur und Kongresszentrum) Veranstalter des ersten nationalen Kindertanzturnieres der DDR. Daher nahmen auch 33 Paare aller Kinderaltersklassen aus der gesamten DDR an dem Turnier teil. Der Geraer Tanzkreis "Brillant" holte einen ersten und einen dritten Platz und hatte in Verlaufe des Jahres 46 Auftritte zu absolvieren.
31.08.1984 Ein bel(i)ebtes Kulturhaus
m 2. Oktober 1981 wurde in Gera das Haus der Kultur eröffnet. Dazu war das bekannte Hotel "Zum schwarzen Bären" abgerissen worden, was nicht jedem Geraer zu dieser Zeit gefiel. Das Haus der Kultur, nach der politischen Wende von 1989/90 dann das Kultur und Kongresszentrum (KuK) war aber von den Geraern schnell angenommen worden und bei einer Vielzahl von Veranstaltungen lockte das Haus auch sehr viele Menschen an. Zu Ende August 1984 schrieb die "Volkswacht", "Rund 1,4 Millionen Besucher erlebten seit der Eröffnung am 2. Oktober 1981 unterhaltsame und erlebnisreiche Stunden in den Spielstätten des Hauses".

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18.01.2015
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