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1196 Ersterwähnung von Langenberg
ie Chronik des Geraer Stadtteils Langenberg ist hier kurz, aber dennoch ausführlich nachzulesen.
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27.01.1272 Die zweite Burg in Crossen
ine erste Burg in Crossen entstand bereits im 10. Jahrhundert zum Schutz der Handelsstraßen zwischen Gera und Zeitz sowie zwischen Bad Sulza/Camburg und Gera (Wein- und Salzstraße). Sie fand 995 das erste Mal urkundlich Erwähnung, als sie von Kaiser Otto III. dem Bistum Zeitz übereignet wurde. Diese erste Burganlage wurde um 1150 aufgegeben. Ob sie am selben Platz stand wie das heutige Schloss ist nicht nachweisbar. Die zweite Burganlage auf dem Berg fand am 27. Januar 1272 zum ersten Mal urkundlich Erwähnung. Sie diente als Verwaltungssitz des Burgvogtes für die umliegenden Orte und war unter anderem auch Gerichtsplatz. Über die Burg ist heute nur wenig bekannt, unter anderem, dass sie in den Hussitenkriegen 1452 beschädigt wurde. In einer Ortschronik von Crossen wird sie als enge Burg, die von hohen Mauern umgeben ist, beschrieben. Auch zwei weitere Türme sowie eine Burgkapelle gehörten zu dieser Anlage. Heute sind von diesem Vorgängerbau nur noch der Bergfried sowie Teile der Ringmauer erhalten.

02.03.1404 Heinrich VIII., der Ältere geboren
einrich VIII., „der Ältere“, Herr von Gera (1420–1426), Herr zu Burgk (1425–1426). Er erhielt bei der Landesteilung von 1425 Schloss Burgk, die Pflegen Langenberg und Reichenfels sowie Vorwerk Tinz. Geboren wurde er am 2. März 1404. Am 16. Juni 1426 ist er in der Schlacht bei Aussig gefallen. Er heiratete am 30. August 1412 in Kronach die Gräfin Margarete von Wertheim, welche urkundlich vom 30. August 1412 bis 23. September 1415 Erwähnung fand. Geboren war sie vor 23. Oktober 1424. Sie war die Tochter von Graf Johann II. von Wertheim (1360–1444) und Gräfin Mathilde von Schwarzburg (-1435). Die zweite Ehe ging er (am 23. Oktober 1424 Dispens) vor 2. Mai 1426 mit Gräfin Wilburg von Schwarzburg-Leutenberg ein. Urkundlich erwähnt wurde sie am 2. Mai 1426. Sie verstarb nach 1426. Außerdem war sie die Witwe von Friedrich II. von Heydeck (Heideck) (1350/55–1423) und die Tochter von Graf Heinrich XV. von Schwarzburg-Leutenberg (1358–1402) und Anna von Plauen (1354–1412).
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1419 Die Hussitenkriege wüteten in Europa
ie Kriege verwüsteten in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts nicht nur Böhmen und Mähren, sonder griff auch auf Thüringen und andere Nachbarländer über. Auch in Gera wuchs die Angst vor Zerstörung und Tod. Die Kriege sollten bis 1434 andauern.
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16.06.1426 Die Schlacht bei Aussig
ie Schlacht bei Aussig, an der auch Heinrich VIII. von Gera und Heinrich VII. Reuß von Plauen ums Leben kamen, war eine bedeutende Schlacht während der Hussitenkriege im Königreich Böhmen. Sie fand zwischen einem sächsisch-thüringischen Heer und den Hussiten am 16. Juni 1426 statt. Die ersten Einheiten der Hussiten trafen am 26. Mai 1426 vor Aussig ein. In den darauffolgenden Wochen wurde die damals zur Mark Meißen gehörige Stadt belagert und von der Außenwelt abgeschlossen. Zwar gab es auf der Seite der Hussiten keinen Oberbefehlshaber, man geht jedoch davon aus, dass die Gruppen ein Ältestenrat koordinierte, dem auch der Taborit Andreas Prokop zugehörte. Die Stadt wurde täglich beschossen, die Bevölkerung leistete jedoch erbitterten Widerstand, da sie auf Entsatz hoffte, der schließlich, organisiert von Markgräfin Katharina aus Truppen der Meißener, Sachsen, Thüringer und Oberlausitzer am 11. Juni 1426 Richtung Böhmen marschierte. Das angeblich 36.000 Mann starke Entsatzheer teilte sich in mehrere Gruppen auf. Die eine kam über den Janauer Weg bei Brüx, die zweite überschritt die Grenze bei Ossegg, der dritte Strom kam über Graupen und Teplitz. Am frühen Abend des 15. Juni 1426 kam die sächsische Armee ausgehungert und übermüdet bei Karbitz an, wo sie auf vorgezogene Posten der Hussiten trafen. Diese postierten sich auf der Anhöhe „Na Běhání“ etwa zehn Kilometer vor Aussig, auf der sie eine Wagenburg aufbauten. Der Proviantmangel zwang den Meißner Befehlshaber zu einem sofortigen Angriff bereits am nächsten Tag, einen Sonntag.
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1430 Eine Kirche wurde zerstört
ie älteste Kirche im Geraer Stadtteil Langenberg, die Burgkapelle oder auch Jakobskapelle wurde vermutlich im Zusammenhang mit den Hussitenkriegen zerstört.

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18.01.2015
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