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1786 Die Theaterscheune
as nach dem Stadtbrand von 1780 vernichtete Theatergebäude wurde ersetzt. Es war aber eher eine Theaterscheune als ein Theatergebäude im eigentlichen Sinn. Gera hatte es im Gegensatz zu anderen Residenzstädten noch nicht zu einem Hoftheater gebracht. (Der Bau war gegenüber des "Haus des Handwerks" auf dem Puschkinplatz.)
1849 Das Tivoli entstand
egenüber dem alten Theater auf dem "Theaterplatz" (später Puschkinplatz) ließ Johann Christoph Luis Pfotenhauer, der Sohn des Besitzers des "Bergschlösschens" in der Loreystraße 6 (später die Hautklinik) das "Tivoli" als Tanzlokal errichten. Das Bauvorhaben erstreckte sich bis ins Jahr 1851. In der Neuzeit war das Gebäude als "Haus des Handwerks" bekannt. Kurz nach der russischen Besetzung Geras nach dem Zweiten Weltkrieg war es das "Haus der Gesellschaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion".
14.05.1859 Hermann Ferber geboren
ermann Ferber kam im Familienbesitz der Ferbers im "Ferberschen Haus" in der Greizer Straße 37/39 zu Welt. Zu diesem Zeitpunkt war die Adresse aber noch Weidaische Gasse 20/21. Sein Großvater war der bekannte Geraer Fabrikant Moritz Ferber, der Erbauer des Ferberturms und Präsident der von Lenz und Goethe gegründeten "Großherzoglichen Societät für die gesamte Mineralogie". Seine Kindheit verbrachte er mit seinem Vater Robert Ferber, seinem Onkel Walter und seinen Brüdern Alfred und Rudolf in einem Doppelhaus in der Greizer Straße, in dem neuzeitlich das MAK (Museum für Angewandte Kunst) untergebracht wurde. Sein Bruder Alfred kaufte später vom Geraer Medizinalrat Dr. F. Münch das Haus in der späteren Clara-Zetkin-Straße 11 (Amtsgericht). Hermann Ferber dagegen ließ sich zu Ende der 1880er Jahre in der damals neu angelegten Tivolistraße 1 ein Anwesen errichten. Und zwar zwischen dem Tivoli (Haus des Handwerks) und dem Grundstück des Bauunternehmers Frauenlob in der Neuen Straße. Hermann Ferber ehelichte am 7. Juli 1884 Helene Gladitsch, die Tochter des Geraer Kaufmanns Wilhelm August Gladitsch (1826-1895) nach welchem der Geraer Verschönerungsverein den Aussichtsturm im Stadtwald benannte. Im Jahr darauf wurde er zusammen mit seinem Bruder Teilhaber der bekannte Geraer Firma Morand & Co.
1866 Die Tonhalle entstand
n diesem Jahr ließ der Geraer Johann Christoph Luis Pfotenhauer am Theaterplatz (später Puschkinplatz) die "Tonhalle" als das größte Geraer Konzert- und Ballhaus errichten. J.C.L. Pfotenhauer war der Sohn des Besitzers des "Bergschlösschens" in der Loreystraße 6 (später die Hautklinik). Die Konzerte des 1852 gegründeten Musikalischen Vereins, die ursprünglich im "Tivoli" (später das Haus des Handwerks, erbaut von 1849-1851) statt fanden, wurden bis 1903, lange unter der Leitung von Wilhelm Tschirch (1818-1892), im großen Saal der Tonhalle durch geführt. Die Tonhalle war als Klub der "Jugend und Sportler" in der DDR die Nummer 3 der größten Jugendklubs.
1870 Tagungen des Handwerks
n dem 68 Jahre später grundlegend saniertem Gebäude, welches auch als „Haus des Handwerks“bekannt wurde, fanden die ersten Tagungen der Handwerksmeister der Geraer Innungen und Gewerbetreibenden statt.
1870 Von der Muse zur Arbeitsstätte
as von Johann Christoph Luis Pfotenhauer zwischen 1849 und 1851 erbaute Konzerthaus "Tivoli" am Theaterplatz (später der Puschkinplatz) wurde in diesem Jahr vom Geraer Harmonikafabrikanten Heinrich Wagner gekauft, welcher darin eine Produktionsstätte einrichtete. Nach seinem Tod zwei Jahre später führten seine Erben noch zehn Jahre weiter dessen Produktion fort. Danach wurde es die Villa "Nägler". Zu Zeiten der DDR war das Gebäude in Gera als "Haus des Handwerks" bekannte, nach dem es die russischen Besatzer zum "Haus der Gesellschaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion" gemacht hatten.
24.03.1870 Gründung des Gewerbevereins
n diesem Tag wurde der Geraer Gewerbeverein gegründet. Ab dem 27. Dezember des Jahres 1890 befand sich die Gesellschaft im Besitz des Gewerbehauses am späteren Puschkinplatz. Bekannt wurde das Haus dann als "Haus des Handwerks". Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte die russischen Besatzer das Haus in ihrem Beschlag.
01.01.1891 Von der Villa zum Gewerbehaus
as "Tivoli" am Theaterplatz (später der Puschkinplatz) war zwischen 1849 und 1851 von Johann Christoph Luis Pfotenhauer als Konzerthaus errichtet worden. Nachdem der Musikalische Verein Geras (gegründet 1852) 1866 ausgezogen war lag es brach. 1870 baute es der Geraer Kaufmann Nägler zu einer Villa um. 1891 erwarb der 1870 gegründete Gewerbeverein das ehemalige Tanzlokal und Villa und nutzte es als Gewerbehaus für Bildungszwecke, Vorträge und Ausstellungen. Später, zu Zeiten der DDR, wurde es als das "Haus des Handwerks" in der Stadt bekannt, da sich auch eine Lokalität darin befand.
19.01.1938 Eröffnung des "Haus des Handwerks"
as neu gestaltete „Haus des Handwerks“ wurde eröffnet. Der Umbau erfolgte nach Plänen der Architekten Buschendorf und Keller. Das fast 100 Jahre alte Gebäude wurde grundlegend umgebaut. So wurde unter anderem den Gasträumen eine Zunftstube angegliedert und der große Tagungssaal wurde an den Wänden mit handwerklichen Zeichnungen der verschiedenen Innungen versehen.
06.1947 Russische Vorbilder wurden Pflicht
eit der russischen Besetzung Geras und der Vorbereitung zur Gründung eines sozialistischen Staates auf deutschem Boden, der späteren DDR (1949-1990), wurde das gesellschaftliche Leben der Geraer den russischen Vorbildern angepasst. Vieles wurde von dort als "heilsbringend" übernommen und die "Deutsch-Sowjetische-Freundschaft" (DSF) war ein Muss für die Bürger. Das ganze wollte zwar fast niemand so wirklich, es wehrte sich aber auch kaum einer dagegen. Und so war es nicht verwunderlich das zum Zweck "...den Geist der Völkerverständigung zu wecken und zu vertiefen..." die "Gesellschaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion", so stand das auch am eigentlichen "Haus des Handwerks" seinerzeit dran, zu gründen.
11.07.1947 Eine seltsame Ortsgruppe
ie Ortsgruppe "Der Gesellschaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion" wurde in Gera gegründet. Diese Ortsgruppe hatte ihren Sitz im späteren "Haus des Handwerks" am Puschkinplatz. Das stand sogar an der Fassade des Hauses. (siehe Bildergalerie)
20.03.1948 Ein Ausstellung über Puschkin
m Geraer "Haus der Gesellschaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion", welches auch als "Haus des Handwerks" bekannt wurde, zeigte man zu dieser Zeit eine Ausstellung über Alexander Puschkin.
Zusatzinformationen
09.12.1948 Die erste Kreiskonferenz
n diesem Donnerstag fand in Gera im "Haus der Gesellschaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion" die nun erste Kreiskonferenz der neuen demokratischen Sportbewegung des Kreises Gera statt. Zu dieser Konferenz, so wurde in einem Schreiben vom Kreissportausschuss Gera betont, war die Teilnahme sämtlicher Vorstandsmitglieder unbedingt erforderlich. (Aus dem "Haus ... der Kultur ..." wurde später das "Haus des Handwerks" am Puschkinplatz.)
01.05.1972 Eine Gaststätte im Haus des Handwerks
ie HO- Gaststätte im Haus des Handwerks eröffnete als Gaststätte für Geflügelspezialitäten ihre Pforten. Küchenchef Rudi Latzel bot unter anderem Sauerbraten vom Huhn, Hühnertopf mexikanisch, Hühnerkeule ungarisch und Geflügelleber indisch an.

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18.01.2015
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