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Chronik - Artikel von Beginn bis 1999
 
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1594 Die Sorge
ie Ableitung des Namen ist nicht mehr eindeutig festzustellen. Es gibt aber zwei Deutungen. Zum einen könnte der Name vom altslawischen "zroh" (sprich sroch) was "Bachgerinnsel" heißt abgeleitet sein, denn der Leumnitzbach durchfloss offen die "Sorge". Die zweite Theorie geht davon aus, dass der Name mit "Zarge" (Rand oder Seitenwand) verwandt ist und bedeutet dann "Außensiedlung".
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1836 Das Comma wurde gebaut
n diesem Jahr wurde das Gebäude der bereits 1803 gegründeten Bürgererholungsgesellschaft, dem späteren "Comma" errichtet. Auf der anderen Seite der Bahngleise, welche noch nahezu ebenerdig verliefen und erst 1909 höher gelegt wurden, befanden sich noch zwei weitere bedeutende Gastwirtschaften, die "Heinrichbrücke" und der 1945 ein Raub der alliierten Bomber gewordene "Harnichs Garten".
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1845 Eine Eisengießerei
ie erste Geraer Eisengießerei wurde in diesem Jahr vom Bekannten Geraer Mechanikus Moritz Jahr gegründet. Erster Firmensitz war das spätere Arbeitsamt in der Nähe des Hauptbahnhofes.
11.08.1859 Der Bahnhof und die Kultur
er Geraer Bahnhof wurde auch schon im Jahr seiner Eröffnung nicht ausschließlich verkehrstechnisch genutzte, sondern diene auch kulturellen Ereignissen als Heimstätte. So war am 11. August 1859 in der "Geraiachen Zeitung" zu lesen; "Freitag den 12. August Conzert auf dem Bahnhof vom Stadtmustikchor Anfang 7 Uhr W. Herfurth". Da Gera zu diesem Zeitpunkt nur einen Bahnhof hatte, gab es auch noch keinen Hauptbahnhof als solchen, obwohl das Gebäude und der Standort der selbe waren.
14.10.1865 Gutes Essen im Bahnhof
er Preußischen Bahnhof in Gera (später der Hauptbahnhof) schaltete im Oktober 1865 in der "Geraischen Zeitung" eine Anzeige, um für das Bahnhofsrestaurant zu werben. Man verwies auf die sogenannte Bahnhofs-Restauration und pries für den Samstag Beefsteaks, Ente und Meettettig (Meerrettig) an. Außerdem wurden verschiedene Biere ausgeschenkt.
1874 Bahnhofsumbauten in Gera
urch die nun erheblich angestiegenen Verkehrsanforderungen im Thüringer Schienennetz wurde 1874 eine Erweiterung des Geraer Bahnhofes in Erwägung gezogen. Die gesamten Bauarbeiten sollten sich über gut 9 Jahre hinziehen und das Gebäude des Bahnhofs, dem späteren Geraer Hauptbahnhof, in völlig neuem Licht erscheinen lassen. Bis zum Jahr 1871, dem Eröffnungsjahr der Gera-Weidaer Eisenbahnverbindung, war der Geraer Eisenbahnverkehrspunkt nur ein sogenannter Sackbahnhof, was dann geändert wurde. Die eigentlichen Gebäudearbeiten wurden von 1881- 1883 ausgeführt. Bis zum Jahr 1912 blieb die Raumgestaltung im Inneren des Geraer Bahnhofs im Wesentlichen erhalten, nur einige wenige Räume erfuhren eine Funktionsänderung.
1876 Für den Bahnhof errichtet
eit dem Jahr 1859 gab es in Gera eine Eisenbahnverbindung. Zwischen 1874 und 1883 waren umfangreiche Umbaumaßnahmen am Bahnhof, dem späteren Hauptbahnhof der Stadt Gera ausgeführt worden. In diesem Verfahren hatte man im späteren Geraer Stadtteil Untermhaus im Jahr 1876 in der Nähe der alten Küchengartenallee ein kleines Weichenstellerhaus errichtet.
25.10.1876 Wieder war Feuer ausgebrochen
m Geraer Hauptbahnhof war ein großes Schadensfeuer ausgebrochen und richtete erheblichen Sachschaden an. Die Spirituosenfabrik der Geraer Likörhersteller Gebrüder Häußler (Häußler Bitter) am Bärenweg brannte mit samt ihrer Speditionsabteilung nieder.
1880 In die Baupläne geschaut
urch die erhalten gebliebenen Baupläne des Geraer Bahnhofs aus dem 19. Jahrhundert war es später noch möglich festzustellen, welche Räumlichkeiten auf dem Bahnhof einst existierten und welche Zweckbestimmung sie hatten. Zu dieser Zeit befand sich das Gebäude des späteren Geraer Hauptbahnhofs in einer entscheidenden Umbauphase. Aus dem Sackbahnhof wurde ein Durchgangsbahnhof und das Bahnhofsgebäude an sich wurde großzügig erweitert und erhielt eine neue Fassade.
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1883 Eine Unfallstation im Bahnhof
m Empfangsgebäude des Thüringer Bahnhofs, jetzt Hauptbahnhof, wurde in der neu eingerichteten Polizeiwache eine Unfallstation eingerichtet. Dort verrichtete der sogenannte Bahnhofsschutzmann einen 24 Stundendienst. Sehr ernst nahm man ihn nicht. Wie wäre es sonst zu erklären, dass in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs und bei kurzer Abwesenheit des Schutzmanns es immer wieder zu Sachbeschädigungen kam.
13.09.1883 Der Hauptbahnhof
n diesem Tag wurde in Gera das neue Gebäude des Hauptbahnhofes als Verkehrsknotenpunkt der Stadt eingeweiht. In den Jahren 1882 und 1883 hatte man die Bauarbeiten voran getrieben, da die Eisenbahn zu einem der meist genutzten Verkehrsmittel geworden war. Wesentlich schneller und bequemer als die Überlandfahrten mit Pferde-Kutschen. weltweit waren schon so viele Gleise verlegt worden, dass man theoretisch den Globus mehrfach damit hätte umspannen können.
1885 Die Stadt- und Hauptkirche
n diesem Jahr erlangte die Stadt- und Hauptkirche Sankt Johannis Evangelistae ihren Standort zwischen Hauptbahnhof und Stadtkern.
1885 Bauten für die Eisenbahn in Gera
wischen den Jahren 1874 und 1883 wurde der Geraer Bahnhof, später der Geraer Hauptbahnhof, grundlegend umgestaltet und erweitert. Danach kam es zu weiteren aber kleineren Baumaßnahmen, welche 1885 ihren Abschluss fanden. So wurden in diesem Jahr ein Aufenthaltssaal für die Eisenbahner eingerichtet und ein Materialschuppen gebaut.
01.10.1885 Die Erbauer der Wuitz-Mumsdorfer Bahn
ie Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Vering & Waechter GmbH & Co. KG wurde am 1. Oktober 1885 in Berlin vom preußischen Regierungsbaumeister und Herzoglich Anhaltischen Baurat Carl Waechter (verst. am 22. Mai 1913) aus Berlin und vom Königlichen Kommerzienrat Carl Vering (vertst. am 8. Februar 1897) aus Hannover gegründet. Die Unternehmensgruppe erbaute bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs rund 40 Neben- und Kleinbahnen mit Schwerpunkten in Mitteldeutschland, Baden sowie dem Saarland und in Elsass-Lothringen. Am 3. November 1885 nahm das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit auf. 1892 erfolgte die Übernahme der "Localbahn-Bau und Betriebs-Gesellschaft Wilhelm Hostmann & Co.", in der Carl Waechter bereits zuvor langjähriger Mitarbeiter und Teilhaber gewesen ist. Der Name "Vering" hatte durch das 1869 von Carl Vering gegründete und ab 1871 zusammen mit seinem Bruder Hermann Vering geführte Tiefbauunternehmen "C. Vering", das an Großprojekten wie dem Hamburger Hafen, Nord-Ostsee-Kanal und Frankfurter Hauptbahnhof beteiligt war, bereits eine hohe Reputation im deutschen Kaiserreich. Trotz Verings Tod 1897 und dem Rückzug seiner fünf Erben (darunter sein Sohn, der spätere Philosoph Carl Vering) 1898 wurde die Firma daher unter der bisherigen Bezeichnung weitergeführt. Um die Geschäftsfelder Planung und Bau von Klein- und Nebenbahnen von deren Betriebsführung zu trennen, gründete das Unternehmen zusammen mit den beiden Bankhäusern Doertenbach & Co. und Mitteldeutsche Creditbank 1898 die Deutsche Eisenbahn-Betriebsgesellschaft (DEBG). Im Jahre 1910 erfolgte mit der Eisenbahnbau-Gesellschaft Becker & Co. GmbH, Berlin die Gründung der Lothringischen Eisenbahn in Diedenhofen (Thionville). Mit Carl Waechters Tod übernahm 1913 dessen Sohn Max Waechter, der bereits 1904 ins Unternehmen eingetreten war, zusammen mit seinem Schwager Werner Nolte die Firmenleitung. Infolge der wirtschaftlich schwierigen Verhältnisse während und nach dem Ersten Weltkrieg und dem Verlust aller Bahnen in Elsass-Lothringen zog sich Vering & Waechter weitestgehend aus dem Eisenbahn-Geschäft zurück und verlagerte die Interessen in die Tiefbaubranche, erwarb Kiesgruben, Steinbrüche und Ziegelwerke und gründete Tochterunternehmen. Zu den verwirklichte Eisenbahnprojekten zählte auch sie am 12. November 1901 eröffnete Schmalspurstrecke (1000 mm) Gera-Pforten - Wuitz-Mumsdorf der Gera-Meuselwitz-Wuitzer Eisenbahn-AG.
1889 Briefverkehr per Eisenbahn
m Verlaufe der zunehmenden Technisierung und der Modernisierung des täglichen Lebens kurz vor der Wende zum 20. Jahrhundert gab es auch im Geraer Bahnhof, dem späteren Hauptbahnhof, einige Veränderungen. Neben der Anschaffung von zwei Anschlagsäulen zum Decken des Informationsbedarfs, wurden 1889 auch einige Briefkästen installiert. Diese wurden immer jeweils 5 Minuten vor der Abfahrt eines jeden Postzuges gelehrt, sodass die Post innerhalb kürzester Zeit ihren Bestimmungsort erreichen konnte. Die Geraer die immer wieder auf diesem Wege ihre Postangelegenheiten erledigten, kannten die Abfahrtzeit der Züge in Gera und waren darauf eingerichtet.
1892 Droschken für die Bahnreisenden
ie Stadt Gera hatte seit 1892 eine Straßenbahn in Betrieb, welche auch am Preußischen Bahnhof (später der Hauptbahnhof) verkehrte. Nur wollten nicht alle Bahnreisenden diese nutzen, sei es, dass sie zu viel Gepäck mit sich führten, direkt nach Hause wollten, oder es sich schlicht leisten konnten ein teureres Verkehrsmittel zu nehmen. Für sie gab es nun neben den Haltestellen der Straßenbahn auch Haltepunkte für Taxameter-Droschken auf dem Bahnhofsvorplatz. Ähnlich den Taxis späterer Zeit wurden die gefahrenen Kilometer abgerechnet und von der Kundschaft bezahlt. Schneller war man damit auf keinen Fall unterwegs, es war nur bequemer und es ging bis vor die Haustür.
08.1892 Güterverkehr in Gera
m August 1892, nach der Inbetriebnahme des Personenverkehrs in Gera, verkehrte der erste Gütertransport durch die Stadt. Die Eisenbahn verkehrte schon seit 1859 in Gera, aber die Zusammenarbeit klappte nicht sofort. Vorher gab es Unstimmigkeiten zwischen den beteiligten Eisenbahnverwaltungen und der Geraer Straßenbahn AG über die Bedingungen über die Regulierung der Wege der konkurrierenden Linien. Die ersten Linien waren Mühlgrabenbrücke in Untermhaus - Küchengartenallee - Bahnhofstraße - Theaterplatz - De Smit Straße - Friedericistraße - Roßplatz - Schülerstraße - Reichsstraße, Tinz - Kaiser Wilhelm Straße - Bismarkstraße ( zu den Anschlußgleisen der Preußischen Staatsbahn [ Bielitzstzstraße - Theaterplatz ] ) - De Smit Straße - Friedericistraße - Heinrichplatz - Wiesestraße - durch Debschwitz - zum neuen Friedhof. Zum Zeitpunkt der Eröffnung waren 5 Fabriken an das Straßenbahnnetz angeschlossen und 2 weitere im Bau. Für 1893 war der Bau weiterer 5 Anschlüsse geplant. Die erste Übergabestelle befand sich auf dem Gelände des preußischen Bahnhofs. Der Güterverkehr war Anfangs hauptsächlich auf den Transport von Kohle beschränkt. Aufgrund des Interesses der Unternehmen wurde dieser auf andere Wagenladungen und schwere Stückgüter, wie Maschinen, erweitert. Im März 1901 kam es zum Anschluss des Bahnhofs Pforten der Geraer Meuselwitzer Eisenbahn. Im selben Jahr erfolgte die Fertigstellung des zweiten Übergabegleises auf dem Gelände des sächsischen Bahnhofes. Aufgrund des Einsatzes neuer Wagen, ab etwa 1930, mussten die Gleisradien im Wintergarten und verschiedener Fabrikanschlüsse geändert werden. 1931 war der Güteranschluss am Hauptbahnhof nicht mehr nötig und wurde abgebaut. Im Jahre 1945 waren zusammen 20 Firmen an das Netz angeschlossen. Ende der fünfziger Jahre verlor der Güterverkehr immer mehr an Bedeutung. Durch den verstärkten Einsatz von Elektroenergie wurden die Dampfmaschinen überflüssig, die Wärmeversorgung durch ein zentrales Kraftwerk gesichert. Zudem wurde die Bahn, durch den gestiegenen Straßenverkehr, immer mehr zum Hindernis. Der 09.02.1963 war der Tag an dem die erste Epoche des Güterverkehrs zu Ende ging. Ab dem Jahr 1982 gab es in Gera wieder Güterverkehr auf dem Straßenbahngleisen. Auf Veranlassung des Ministeriums für Verkehrswesen der DDR wurde die damalige VEB Wema-UNION angeschlossen. Hier sollten Halbfertigteile von der Zoitzbergstraße in die Tschaikowskistraße transportiert werden. Da die erforderlichen Rangierbewegungen, an der Kreuzung Leninstraße / Straße des Friedens, nur in verkehrsschwachen Zeiten ( nach 21 Uhr ) durchgeführt werden konnten, dies aber nicht in die Technologie der Wema - UNION passte, sollte auch für dieses Mal im 1. Halbjahr 1985 Schluss sein.
01.12.1892 Die Eisenbahn hielt in Zwötzen
ie sächsische Eisenbahnstrecke Gera-Wolfsgefährt wurde in den Jahren 1891/1892 gebaut, der Schienenstrang zwischen Wolfsgefährt und Wünschendorf existierte allerdings schon vorher. Als die Linie Gera-Wünschendorf am 1. Dezember 1892 in Betrieb genommen wurde, erhielt auch Zwötzen eine Haltestelle. Vorsteher waren die Herren Heller, Hebenstreit, Teistler, Ranst und dann Kundt. Die Errichtung der Haltestelle an der sächsischen Bahn war für Zwötzen, zu diesem Zeitpunkt noch kein Stadtteil von Gera, von wesentlicher Bedeutung, da die Reisenden zuvor entweder nach Wolfsgefährt oder zum preußischen Bahnhof (später der Hauptbahnhof in Gera) gehen, um zur Bahnlinie zu gelangen. Noch wichtiger war die Verbindung für den wachsenden Güterverkehr der Zeit, da sehr viele Schwertransporte auf die Schiene verlegt wurden, da das Straßennetz und die vorhandenen Pferdefuhrwerke zunehmend ungeeignet waren.
1893 Die Eisenbahn entwickelte sich
ie Gera-Weißenfelser Eisenbahnverbindung war im Jahr 1859 gegründet worden und erfreute sich schon zu Beginn ihrer Inbetriebnahme großer Beliebtheit. Der Zugverkehr entwickelte sich und so fuhren im Jahr 1893 vom Preußischen Bahnhof (später der Hauptbahnhof) in Gera aus, schon 30.842 Züge. 1903 waren es hingegen schon 51.793 Züge.
04.1894 Das Bauvorhaben Eisenbahnstrecke Gera nach Prehlitz
m Jahr 1884 war der Bau der Eisenbahnstrecke zwischen Gera und dem sächsischen Prehlitz noch vom Herzogtum Sachsen – Altenburg abgelehnt worden. Nun sollte auf Vorschlag des Rittergutbesitzers Hauptmann a. D. Garke aus Wittgendorf das Bauvorhaben erneut aufgegriffen werden.
Zusatzinformationen
01.07.1896 Speditionsgeschäfte mit der Bahn
ie industrielle Entwicklung Geras war besonders im 19. Jahrhundert enorm. Maschinenbau und die Textilindustrie war auf dem Vormarsch. Der Warenaustausch über die Bahn war sehr wichtig. Für die Speditionsgeschäfte war es daher sehr angenehm, dass bis zum Juni 1896 auf dem Geraer Hauptbahnhof auch Güter für die sächsische Bahn angenommen wurden. An diesem Tag allerdings wurde diese Stelle aufgegeben und nach dem neuen Südbahnhof verlegt.
1897 Nur ein Telefon auf dem Bahnhof
er Preußischen Bahnhof (später Hauptbahnhof) wurde relativ spät, erst 1910, mit in der Anzahl genügender Telefonanschlüssen ausgestattet. 1897 besaß nur die Güterabfertigungsstelle des Bahnhofs ein Telefon (Tel.-Nr. 229). Der Zustand ließ sich nur damit erklären, dass es auf dem Bahnhof einen Telegraphen gegeben hatte, der bis dahin störungsfrei Nachrichten an alle Bestimmungsort verschickt hatte. Man sah wohl noch keine Notwendigkeit einer Erweiterung. (Das Telefon war schon 1876 zum Patent angemeldet worden und demnach nichts neues mehr.)
14.05.1899 Willy Eckner geboren
illy Eckner war in Gera/Korbusen als Lehrer in Stellvertretung tätig. Wenige Tage vor dem endgültigen Zusammenbruch des Nationalsozialismus, soll er in der Schule veranlasst haben, die Bilder von Adolf Hitler aus den Klassenräumen zu entfernen. Daraufhin verhaftete ihn die SS. Am 12. April 1945 wurde er während eines Tieffliegerangiffs im Hof des ehemaligen Bauernheims erschossen. (Später war dort die SED-Kreisleitung, am Hauptbahnhof)
1901 Eine Dampflok für die Straßenbahn
ie GMWE Nr. 5 der Gera-Meuselwitz-Wuitzer Eisenbahn (GMWE) war eine 1901 von der Geraer Straßenbahn erworbene Dampflokomotive. Zur Absicherung des Güterverkehrs auf der 1892 eröffneten Geraer Straßenbahn erwarb man von "Henschel & Sohn" zu dieser Zeit neben einem B-Kuppler auch eine dreifach-gekuppelte Lokomotive. Diese Lok erwarb 1901 die GMWE, um den Güterverkehr zwischen den Bahnhof Gera-Reuss (spätert der Hauptbahnhof) und dem Sächsischen Güterbahnhof (später der Südbahnhof) über die Straßenbahngleise durchzuführen. Bei der Lokomotive handelt es sich um eine Trambahnlokomotive mit voll verkleideten Triebwerk und rundherum offener Kabine.
1902 Kleinkrieg der Eisenbahngesellschaften
urch den wachsenden Eisenbahnverkehr wuchs auch die Konkurrenz zwischen den einzelnen Eisenbahngesellschaften. Die preußische, zu der Gera gehörte, und die sächsische Eisenbahn lieferten sich über lange Zeit einen Kleinkrieg, der leider zumeist auf dem Rücken der Reisenden ausgetragen wurde. Bei den Erweiterungs- und Umbauarbeiten am Preußischen Bahnhof in Gera in den Jahren 1903 bis 1912 wurden die Bahnsteige 1 und 2 nicht mit überdacht, da diese die sogenannten sächsischen Bahnsteige auf dem Bahnhof waren. Nachweislich wurden dazu diverse Beschwerden von Reisenden, die aus den sächsischen Städten nach Gera-Reuß/Preußischer Bahnhof fahren wollten. Diese Reisenden bekamen nur Fahrkarten bis Gera-Reuß/Sächsischer Bahnhof. Für den Preußischen Bahnhof wurden gar keine Karten verkauft. Daher gab es häufig Diskussionen bezüglich der Weiterleitung sächsischer Züge über den Sächsischen Bahnhof (Südbahnhof, 1896 angelegt) hinaus zum Preußischen Bahnhof (Hauptbahnhof, 1859 angelegt). Anschlussreisende, die des Nächtens auf dem Sächsischen Bahnhof ankamen und ab dem Preußischen Bahnhof weiterreisen wollten, saßen dann ohne Vorankommen fest.
1902 Die Bahnpost in Zahlen
ie Geraer Eisenbahn, gegründet im Jahr 1859 hatte sich zu einem Verkehrshauptzentrum entwickelt und transportierte Waren, Güter, Personen und auch die Post. Allein im Jahr 1902 wurden auf dem Preußischen Bahnhof, dem späteren Hauptbahnhof 233.052 Frachtbriefpositionen empfangen und 243.138 wieder versendet.
1902 Umbauten bei der Geraer Straßenbahn
it der Elektrifizierung des Straßenbahnnetzes ab 1902 wurde der Einsatz der Dampfloks, Baujahr 1892 und erst seit 1901 in Betrieb, auf der Strecke zwischen dem Hauptbahnhof und dem Südbahnhof hinfällig. Durch Umbauten passte man sie deshalb an den Streckenbetrieb an. So wurde das Führerhaus verglast, die Triebwerksverkleidung entfernt, ein vorhandener Wasserkondensator demontiert und die Feuerung wurde von Koks auf Steinkohle umgestellt. Ende 1903 erfolgte durch die Königliche Eisenbahndirektion Erfurt die Abnahme der Umbauten. Die geringen Leistung der Lokomotive ließ meist nur Rangierleistungen zu. Von 1910 bis Mai 1916 hatte man die Lokomotive an die elsässische Erstein-Oberrehnheim-Ottrotter Eisenbahn verliehen. Im Jahr 1924 wurde die Lok abgestellt und im folgenden Jahr verschrottet.
1903 Der Bahnhofsumbau in Gera begann
ie seit dem Jahr 1897 geplanten und notwendig gewordenen Umbauarbeiten am Preußischen Bahnhof in Gera, dem späteren Hauptbahnhof der Stadt, umfassten sowohl die Anlagen für den Personen- als auch für den Güterverkehr. Die Königliche Eisenbahndirektion in Erfurt gab daher im Jahr 1903 konkrete Erläuterungen für den Umbau des Bahnhofs heraus. Hier folgt nun eine kleine Übersicht über die notwendigsten Baumaßnahmen im Personen-, Güter-und im technischen Bereich.
Zusatzinformationen
25.11.1906 Verlegung der Gleise nach oben
ie Gleisanlage zwischen dem Geraer Hauptbahnhof und der Weißflogstraße (ab 1950 die Christian-Schmidt-Straße) sollte höher gelegt werden. Dafür bewilligte der Geraer Gemeinderat an diesem Tag die finanziellen Mittel. Die Verkehrsanforderungen bzw. die wachsende Einwohnerzahl und der zunehmende Fahrzeug-, Straßenbahn- und Eisenbahnverkehr machten diese Maßnahme notwendig.
1908 Tauziehen um den Gemeinschaftsbahnhof
eit der Gründung der Geraer Eisenbahnverbindungen 1859 gab es einen Konkurrenzkampf und einen damit verbundenen jahrelangen Kleinkrieg zwischen Sachen und Preußen. Beim Bau des später "Südbahnhof" genannten "Sächsischen Bahnhof" im Jahre 1896 weigerten sie die Preußen (Betreiber des Preußischen Bahnhofs, später der Hauptbahnhof) die Sachsen zu unterstützen und den Bahnhof als Gemeinschaftsbahnhof zu führen. Die Preußen bestanden auf einen Haltepunkt in Debschwitz, der aber in erreichbarer Nähe des neuen Bahnhofs liegen sollte. Daneben kam es auch zu Streitigkeiten um die Finanzen. Einigkeit erlangte man nur über Kompromisse, wie aus einem Briefwechsel über den Gemeinschaftsbahn im Jahr 1908 hervorging. "... Für die Schaffung eines zweiten Hauptbahnhofes für Gera vermögen wir jedenfalls soweit dabei Interessen der preußischen Staatsbahn mitsprechen können, ein Bedürfnis nicht anzuerkennen, zumal der bestehende preußische Bahnhof in rd. 2,0 Km Entfernung von diesem (dem späteren Südbahnhof) zur Zeit unter Aufwendung von Millionen neuzeitlich umgestaltet wird." Man wollte sich die Konkurrenz vom Hals halten, dachte dabei aber zu wenig an die Passagiere.
1909 Stadtveränderungen
as Stadtbild wurde in diesem Jahr nachhaltig verändert. Zum Beispiel mit der Höherlegung  der Eisenbahnen zwischen dem Hauptbahnhof und dem sächsischen Bahnhof (heute Südbahnhof) und darüber hinaus mit Neubauten in der „Kaiser Wilhelm Straße“, (heute die Berliner Straße) südlich der Waldstraße (heute die Straße des Friedens) und in der „Hospitalstraße“ (heute die Karl Liebknecht Straße) in der Nähe der Ostschule waren die Veränderungen enorm.
1909 Ein neuer Gemeinschaftsbahnhof
m Zusammenhang mit der Errichtung des Bahndammes zwischen dem Hauptbahnhof und dem Südbahnhof in den Jahren 1909 bis 1912 wurde 1911 auch ein neues Empfangsgebäude des Sächsischen Bahnhofs als Gemeinschaftsbahnhof errichtet. Zu dieser Zeit wurde auch der "Sachsenplatz" geschaffen.
1909 Erweiterungen im Eisenbahnverkehr
n den Jahren von 1909 bis 1912 wurden die Erweiterung und der Umbau der Geraer Bahnanlagen am Hauptbahnhof vorangetrieben. Die Eisenbahn hatte sich in den letzten Jahrzehnten zum Mittelpunkt der Fortbewegung von Mensch und Gütern gemacht. Auch wurden immer mehr große Lasten auf Schienen bewegt. Dadurch wurde der Handel zwischen den Städten und den Ländern in Europa enger.
1910 Anschluss unter mehreren Nummern
as Telefon war schon im Jahr 1876 zum Patent angemeldet worden, aber im Preußischen Bahnhof in Gera, dem späteren Hauptbahnhof, war nur ein einziger Telefonanschluss in der Güterabfertigung vorhanden. Erst ab dem Jahr 1910 besaßen dann auch die Bahnhofsrestauration, die Bahnhofsinspektion und die Gepäckaufbewahrung auch ein eigenes Telefon. Das erleichterte die Arbeit der Bahnbeamten sehr, da die wichtigsten Bereiche nun direkter erreichbar waren.
1912 Die Post am Bahnhofsgebäude
m Jahr 1912 wurde links neben dem Eingangs- und Empfangsgebäude des Preußischen Bahnhofs, später der Geraer Hauptbahnhof, ein großes Postgebäude errichtet. Der Stadtort konnte bis in die Neuzeit (Stand 1993) erhalten werden. In der Anfangszeit war das Gebäude allerdings nur ein eingeschossiger flacher Bau. Die Aufstockung der weiteren Etagen erfolgte wesentlich später.
1914 Der Preußenplatz in Gera
it der Eröffnung der ersten Eisenbahnverbindung in Gera im Jahr 1859 bekam die Stadt auch einen Bahnhof. Das erste Bahnhofsgebäude wurde, weil später zu klein und der Kapazität nicht mehr gewachsen, 1883 durch einen Neubau (der spätere Hauptbahnhof) ersetzt, der den Namen "Preußischer Bahnhof" erhielt. Der Platz vor dem Bahnhof, welcher ursprünglich durch einen Zaun umschlossen war, erhielt in Anlehnung in diesem Jahr den Namen "Preußenplatz".
1920 Darum der Name "Preußischer Bahnhof" in Gera
er spätere Geraer Hauptbahnhof trug seit der Gründung der ersten Eisenbahnverbindung den Namen "Preußischer Bahnhof". Das war darauf zurückzuführen, dass auf diesem Bahnhof die Züge der preußischen Staatsbahn eine gewisse Dominanz besaßen und der Bahnhof zu dieser Zeit auch noch zur Königlich-Preußischen Staats-Eisenbahn gehörte.
1920 Nun waren es Hauptbahnhof und Südbahnhof
m Jahr 1920 änderten sich in Gera offiziell die Namen den alten Preußischen Bahnhof (seit 1859, da aber noch der Thüringer Bahnhof) und den Sächsischen Bahnhof (seit 1896). Inoffiziell hatte man den Preußische Bahnhof schon seit dem letzten Umbau von 1912/1913 als den Geraer Hauptbahnhof bezeichnet. Nun gab es die amtliche Bezeichnung "Hauptbahnhof" für den nun offiziell ehemaligen Preußischen Bahnhof und die Bezeichnung "Südbahnhof" für den nun ehemaligen Sächsischen Bahnhof. Damit hatte der Bahnhof in 61 Jahren seinen dritten Namen erhalten.
19.09.1926 Das Gefallenendenkmal
m Geraer Hauptbahnhof wurde auf Initiative des „Eisenbahnvereins Gera und Umgebung“ ein Gedenkstein für die 42 gefallenen Eisenbahner eingeweiht. Es war ein großer Findling in dessen Sockel eine silberne Kapsel eingelassen war. Darin war ein Pergament auf dem man die Namen der Kriegsopfer aufgezeichnet hatte.
05.07.1927 Ein Verbandstag in Gera
er Verbandstag des Sächsisch-Thüringischen Verbandes der Schutzgemeinschaften für Handel und Gewerbe fand an diesem Tag im bekannten Geraer Hotel "Viktoria" unweit des Hauptbahnhofes statt.
1928 Ein neuer Durchbruch zur Sorge
an wollte in diesem Jahr eine kürzere Verbindung von der Innenstadt zum Bahnhof schaffen. Daher wurde vom Haus Sorge Nummer 9, der ehemaligen Einfahrt zum städtischen Marstall, der Zugang zum Amthordurchgang geschaffen. So gab es nun einen geraden und direkten Weg von der Sorge zur wichtigsten Geraer Fernverkehrsverbindung, dem Hauptbahnhof. Im Gleichen Jahr wurde dort auch das "Palast-Kino" eröffnet.
14.07.1929 Brieftaubenstart
uf dem Vogelgelände des Geraer Hauptbahnhofes starteten in den frühen Morgenstunden des 14. Juli 1929 etwa 14.000 Brieftauben in Richtung westliches Rheinland. Mit dem Eintreffen der ersten Brieftauben in Köln, wurde nach Ansicht von Experten nach gut 5 Flugstunden gerechnet. Bereits eine Woche später war ein sogenannter Fernflug von Aalborg (Dänemark) nach Gera vorgesehen, der von der Geraer Vereinigung der Brieftaubenzüchter organisiert wurde.
21.07.1929 Eisenbahnunglück auf dem Hauptbahnhof
uf dem Geraer Hauptbahnhof fuhrt der Personenzug Berlin- München auf eine stehende Lokomotive auf. Es wurden 28 Personen verletzt. Das „Eisenbahnbetriebsamt“ hüllte sich in Schweigen und gab später der Presse die verblüffende Erklärung zur Kenntnis, „Das Eisenbahnbetriebsamt Gera habe keine Zeit zur Auskunftserteilung“. Unter dem Motto " Nichts gesehen, nichts gehört, nichts passiert".
05.07.1930 Ein Grundstück für das Arbeitsamt
ie Stadt Gera kaufte an diesem Julitag 20.000 Quadratmeter (2 Hektar) vom bekannten Jahrschen Grundstücken am Hauptbahnhof. Der Bau des neuen Geraer Arbeitsamtes wurde dann dort projektiert und geplant. (Mit der Gründung einer Maschinenbauanstalt im Jahr 1841 und einer Eisengießerei vier Jahre später durch Moritz Jahr, um dessen Grundstück handelte es sich hier, bildete sich ein weiterer die wirtschaftliche Entwicklung Geras bestimmender Industriezweig heraus. Das Unternehmen belieferte vor allem die im sächsisch-thüringischen Raum verbreitete Textilindustrie.)
19.12.1930 Das neue Bahnpostamt
m Hauptbahnhof wurde das neue Bahnpostamt eröffnet. Die örtliche Bauleitung hatte der Architekt Wilhelm Düwel. Baubeginn war am 15.11.1929 unter Oberleitung der Oberpostdirektion Erfurt. Es wurden Fernsprecher und Schalterräume eingerichtet, sowie eine Packkammer für Fernpaketsendungen.
1933 Nationalsozialistische Namensänderung
n diesem Jahr geben die Nationalsozialisten dem Platz vor dem späteren Hauptbahnhof, dem "Preußenplatz", den Namen Schlageterplatz. Sie erinnerten damit an Albert Leo Schlageter (12.08.1894-26.05.1923), welcher als Saboteur gegen französische und belgische Besatzer im Ruhrgebiet bekannt geworden war. Die Besetzung des Ruhrgebietes war rechtens zu dieser Zeit, da sich Deutschland nicht an die Reparationsforderungen nach dem Ersten Weltkrieg gehalten hatten. Die Nazis hatten die Verträge nie akzeptiert und verklärten mit der Namensgebung Schlageter zum Nationalsozialisten und NS-Widerstandskämpfer. Schlageter wurde wegen seiner Sabotageakte von den Besatzern 1923 in Düsseldorf standrechtlich erschossen.
1933 Der Geraer Bahnhof in Zahlen
ie 1930er Jahre waren für den Geraer Hauptbahnhof, abgesehen von der 75-Jahrfeier im kommenden Jahr, recht ereignislos verlaufen. 1933 verkaufte man in Gera 610.933 Fahrkarten und 1938 waren es 818.639. 1933 versandt / empfing man 15.417 / 17.379 Tonnen Stückgut und 1938 waren es 21.195 / 20.978. Die Wagenladungen betrugen im Jahr 1933 im Versand / Empfang 22.448 /162.019 Tonnen und 1938 kam man auf 41.597 / 136.098 Tonnen.
02.11.1933 Renovierungsarbeiten am Hauptbahnhof
ach umfangreicher Renovierung des Hauptbahnhofgebäudes waren die Arbeiten sowohl an der Außenfassade als auch im Inneren des Bahnhofs abgeschlossen. Die Bahnsteige 2 und 3 wurden überdacht.
19.03.1934 75 Jahre Eisenbahnlinie Gera
n diesem Jahr wurde die Eisenbahnlinie Weißenfels-Gera 75 Jahre alt. Dieses Ereignis gab in Gera Anlass zu großen Feierlichkeiten und auch eine publizistische Würdigung in der Tagespresse, wie es zu dieser Zeit genannt wurde, kam zur Veröffentlichung. An sonst waren die 1930er Jahre im Geraer Hauptbahnhof weitest gehend ereignislos geblieben. Nach der überstandenen Inflation erholte sich auch das Eisenbahnwesen wieder und wurde von Adolf Hitler vorrangig für die Kriegsvorbereitung genutzt.
01.07.1934 Der Röhm-Pusch und die Stadt Gera
ls Röhm-Putsch bezeichnete die nationalsozialistische Propaganda die Ereignisse von Ende Juni/Anfang Juli 1934 um die Ermordung Ernst Röhms, des Stabschefs der SA, und weiterer SA-Funktionäre sowie anderer von der nationalsozialistischen Führung als feindlich eingeschätzter Personen. Unter den vermutlich etwa 200 Toten waren unter anderem auch bekannte Persönlichkeiten wie z.B. Kurt von Schleicher, Hitlers Amtsvorgänger als Reichskanzler, und seine Ehefrau. Daneben gab es aufgrund von Verwechslungen auch Zufallsopfer, die zu Hitler und seinem Regime keine nennenswerte Beziehung hatten. Die vor allem auf Betreiben von Hitler und Hermann Göring lange vorbereitete Säuberungswelle wurde durch Kommandos der SS mit Unterstützung durch Gestapo und Reichswehr durchgeführt. Zu Grunde lagen dem Blutbad NS-interne ideologische Differenzen und machtpolitische Spannungen zwischen der SA und Teilen der NSDAP, auf deren Seite Hitler stand.

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