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Ihre Suche nach Ferberturm erbrachte folgende Ergebnisse.
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1405 Die erkaufte Freiheit
ie "Geraer" welche nicht innerhalb der Stadtmauern lebten, also in der Vorstadt, mussten sich in diesem Jahr die Freiheit vom herrschaftlichen Zoll erkaufen.
Zusatzinformationen
1440 Die Familie Ferber
n diesem Jahr erfuhr die Familie Ferber zum ersten Mal eine urkundliche Erwähnung. Die Familie auf die zahlreiche Stiftungen wie der Ferberturm, Ferbers Anbau oder der bekannte Botanische Garten zurückgehen, wurde zu dieser Zeit in Weißenfels in der Geraer Nähe erwähnt. Erst ab dem Jahr 1804 waren die Ferbers in Gera nachzuweisen. Zuvor waren sie auch in Naumburg ansässig.
1760 Das Ferbersche Haus
as wohl bekannteste historische Gebäude der Stadt war seit der Mitte des 18. Jahrhunderts in der später Greizer Straße genannten Gasse mit der Nummer 37 zu finden. Errichtet wurde es um 1760 als mondänes Bürgerhaus. Seit dem Jahr 1842 war es im Besitz der Familie Ferber, Stifter des Ferberturms und des Botanischen Gartens, und war 1984 nach einer umfangreichen Sanierung der Geraer Öffentlichkeit als Museum für Kunsthandwerk übergeben worden.
1767 Christian Gottlieb Dinger geboren
hristian Gottlieb Dinger war ein gemeinschaftlichen Regierungs- und Lehnssekretärs in Gera ab dem beginnenden 19. Jahrhundert. Besonders bekannt wurde er am 31. Oktober 1817, als er unterhalb der Ronneburge Höhe, auf der 1874/75 der berühmte Ferberturm errichtet wurde, die Lutherlinder pflanzte. Mit dem Baum gedachte man der Reformation Martin Luthers von 1517 (300. Jahrestag) und der Völkerschlacht bei Leipzig (4. Jahrestag). Anfangs brachten die Geraer allerdings den Regierungssekretär eher mit dem Baum in Verbindung als den Reformator Martin Luther, daher nannten sie den Baum auch "Dinger-Linde". Christian Gottlieb Dinger verstarb im Jahr 1844.
14.07.1805 Moritz Rudolph Ferber geboren
oritz Rudolph Ferber war von 1828 bis 1875 technischer Leiter des Geraer Textilbetriebes Morand & Co. 1833 stellte er in Gera die erste Dampfmaschine aus und richtete 1839 die erste Dampffärberei in Gera ein. Er ließ in den Jahren 1874/75 den Ferberturm bauen. Verstorben ist Ferber am 28. August 1875 in Gera. Am 23. September 1874 wurde eine Straße unterhalb des Ferberturms als "Ferbers Anbau" benannt. Am 1. September 1960 wurde die Straße nach dem kommunistischen Arbeiterturner Otto Thomas (8. Januar 1872-11. Dezember 1945) umbenannt. Ab dem 1. März 1991 war es dann wieder "Ferbers Anbau".
31.10.1817 Zwei Ereignisse ein Baum
uf dem Weg zum Ferberturm, 1874/75 oberhalb der Hohen Straße auf der Ronneburger Höhe errichtet, wurde an diesem Tag die Lutherlinde gepflanzt. Das geschah zum einen aus Anlass des 300. Jahrestages der Reformation der christlichen Kirche durch Martin Luther (1483-1546) und zum anderen gedachte man dem 4. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig. Gepflanzt wurde der Baum von Regierungssekretär Christian Gottlieb Dinger (1767-1844). Eine Zeit lang wurde der Baum daher von der Bevölkerung auch "Dinger-Linde" genannt.
1818 Ein Geraer Original
ohann Gottlieb Krieg war der erste Kastellan des Ferberturms und wurde ein echtes Geraer Original. Dort leitete er unter anderem die Wetterstation des landwirtschaftlichen Vereins, an dem etwa 40 umliegende Orte all abendlich die Witterung für den nächsten Tag ablesen konnten. Johann Gottlieb Krieg, der durch seinen langen Rauschebart und die lange Porzellankopfpfeife bekannt war, verstarb im Jahr 1894.
02.06.1841 Gustav Moritz Bauer geboren
ie Familie Bauer war ursprünglich aus dem Fränkischen stammend inzwischen eine alteingesessene Kaufmannsfamilie in Gera und Gustav Moritz Bauer kam schon in sechster Generation zur Welt. Auch er wurde Kaufmann und Fabrikbesitzer. Er heiratete mit Johanna Louise Ferber 1870 die Tochter des Geheimen Kommerzienrates Moritz Rudolf Ferber (Stifter des Ferberturms und des Botanischen Gartens) und dessen Gattin Louise Gladitsch (nach ihrem Vater ist der Gladitschturm benannt). Gustav Moritz Bauer bewohnte ein Haus in der Schloßstraße, später die Nummer 19, welches schon seine Eltern besessen hatten. Sein Sohn Walther Robert Bauer verheiratet sich 1908 mit Anna Margarete Louise Hirsch, trat damit in die Firma "Louis Hirsch" ein und wurde später der Fabrikdirektor der bekannten Färberei. Er verstarb am 16. Mai 1904 in Gera.
14.05.1859 Hermann Ferber geboren
ermann Ferber kam im Familienbesitz der Ferbers im "Ferberschen Haus" in der Greizer Straße 37/39 zu Welt. Zu diesem Zeitpunkt war die Adresse aber noch Weidaische Gasse 20/21. Sein Großvater war der bekannte Geraer Fabrikant Moritz Ferber, der Erbauer des Ferberturms und Präsident der von Lenz und Goethe gegründeten "Großherzoglichen Societät für die gesamte Mineralogie". Seine Kindheit verbrachte er mit seinem Vater Robert Ferber, seinem Onkel Walter und seinen Brüdern Alfred und Rudolf in einem Doppelhaus in der Greizer Straße, in dem neuzeitlich das MAK (Museum für Angewandte Kunst) untergebracht wurde. Sein Bruder Alfred kaufte später vom Geraer Medizinalrat Dr. F. Münch das Haus in der späteren Clara-Zetkin-Straße 11 (Amtsgericht). Hermann Ferber dagegen ließ sich zu Ende der 1880er Jahre in der damals neu angelegten Tivolistraße 1 ein Anwesen errichten. Und zwar zwischen dem Tivoli (Haus des Handwerks) und dem Grundstück des Bauunternehmers Frauenlob in der Neuen Straße. Hermann Ferber ehelichte am 7. Juli 1884 Helene Gladitsch, die Tochter des Geraer Kaufmanns Wilhelm August Gladitsch (1826-1895) nach welchem der Geraer Verschönerungsverein den Aussichtsturm im Stadtwald benannte. Im Jahr darauf wurde er zusammen mit seinem Bruder Teilhaber der bekannte Geraer Firma Morand & Co.
1864 Was entstand wann in Gera
n der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden einig berühmte und erhaltengebliebene Gebäude und Einrichtungen in der Stadt. Einige sollen hier aufgelistet werden.

Die Gesamtschule auf dem Nikolaiberg1864
Die Enzianschule1874
Der Ferberturm1876
Die Lutherschule1883
Die Johanniskirche1885
Der Neubau des Gymnasium Rutheneum1887
Das städtische Waisenhaus1887
Das Wasserwerk in der Zwötzener Straße1890
Der Ostfriedhof1900
Das Fürstliche Theater1902
Die Ostvorstädtische Turnhalle1905
Die Reußische Kaserne1906

1865 Die Villa W. Ferber
ie Geraer Familie Ferber trat nicht nur in der industriellen Entwicklung der Stadt in Erscheinung, sondern tat sich als Stifter hervor. (Botanischer Garten, Ferberturm) Gera erlebte ab der Mitte des 19. Jahrhunderts eine fast einzigartige Blütezeit der textil- und Maschinenbauindustrie. Innerhalb weniger Jahre konnte Gera sich zu dem Zentrum der nordeuropäischen Stoff- und Tuchindustrie entwickeln und teilte sich mit Krefeld den Titel "Reichste Stadt Deutschlands". Diese Blütezeit endete mit dem Zweiten Weltkrieg und der nachfolgenden DDR-Zeit. Geblieben sind Hunderte von repräsentativen Stadtvillen, in denen sich der große Wohlstand, aber auch der sehr hohe Anspruch der Bauherren in Stil, Bauweise und Bauästhetik widerspiegeln. In diesem Jahr wurde die Villa W. Ferber errichtet.
1871 Ferbers Anbau entstand
er Ferberturm oder auch Ferbers Anbau entstanden aus der Stiftung der Familie Ferber heraus. Bis 1875 dauerten die Bauarbeiten an den 17 Kleinwohnhäusern zwischen der Bauvereinstraße und der Hohen Straße im Geraer Ostviertel. Schon kurz nach Abschluss der Arbeiten konnten 48 Familien mit insgesamt 310 Personen die neuen Häuser beziehen.
1874 Als Ruine erbaut und erdacht
er Geraer Mineraloge Dr. Moritz-Rudolf Ferber (1805-1875) ließ in seinen letzten beiden Lebensjahren auf der Ronneburger Höhe den 21 Meter hohen Ferberturm als künstliche Ruine errichten. Der Turm sollte eine mittelalterliche Wirkung auf den Betrachter erzielen, daher wurde ein seitlicher Anbau absichtlich nicht fertig gebaut. Von hier hatte man auf Grund der Tallage der Stadt einen guten Ausblick über Gera und konnte bei schönem Wetter manchmal sogar bis in sächsische Erzgebirge schauen. Dort wurde eine Wetterstation eingerichtet. Erst im Jahr 1948 wurde der Anbau zum gastronomischen Ausflugsziel "fertig" gebaut und damit die Anlage erweitert.
23.09.1874 Die Schillerstraße in Gera
ie Straße zwischen der Webergasse und dem Ferberturm erhielt an diesem Tag die Bezeichnung "Schillerstraße" und sollte an den Dichterfürst Friedrich von Schiller (1759-1805) erinnern. Am 100. Todestag Schillers war im Jahr 1859 am oberen Ende der Straße schon die sogenannte "Schillereiche" gepflanzt worden.
1875 Der Ferberturm
er Geraer Kaufmann und Mineraloge Doktor Moritz Rudolf Ferber (1805-1875) ließ 1875 nur kurz vor seinem Tod auf der 300 Meter hoch gelegenen Ronneburger Höhe den nach ihm benannten Ferberturm errichten. Die Baukosten beliefen sich zu dieser Zeit auf 15.775 Mark und der Entwurf stammte vom Landbaumeister Krug.
1876 Die Villa von Rudolf Ferber
uch Rudolf Ferber gehörte zu den Industrie-Pionieren der Stadt und entstammte der Stifter-Famile Ferber, welche für den Botanischen Garten und den Ferberturm verantwortlich zeichneten.Die Stadt erlebte ab der Mitte des 19. Jahrhunderts (um 1852) eine fast einzigartige Blütezeit. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sie sich zum Zentrum der nordeuropäischen Stoff- und Tuchindustrie und teilte sich mit Krefeld den Titel "Reichste Stadt Deutschlands". Diese Blütezeit endete mit dem Zweiten Weltkrieg abrupt und in der nachfolgenden DDR-Zeit stagnierte durch den unbedingten Aufbau des Sozialismus nach russischem Vorbild die Wirtschaft entscheidend, obwohl die DDR auf dem internationalen Markt präsent war.. Geblieben sind Hunderte von repräsentativen Stadtvillen, in denen sich der große Wohlstand, aber auch der sehr hohe Anspruch der Bauherren in Stil, Bauweise und Bauästhetik widerspiegeln. In diesem Jahr wurde die von Villa von Rudolf Ferber in Gera errichtet.
05.02.1876 Der Ferberturm ging an die Stadt über
achdem der Geraer Kaufmann und Mineraloge Doktor Moritz Rudolf Ferber (1805-1875) im Vorjahr verstorben war, ging der Ferberturm in das Eigentum der Stadt über. In einer Stiftungsurkunde war festgelegt worden, dass der Turm nur zur Verschönerung der Stadt diene und erhalten werden müsse.
05.10.1877 Die Lindenstraße in Gera
n diesem Jahr wurde die "Lindenstraße", zwischen der Turmstraße und der Liebestraße unterhalb des Ferberturms, benannt. Sie erhielt ihren Namen von der im Jahr 1817 gepflanzten Lutherlinde auf dem Geiersberg. Im Jahr 1817 hatte man mit der Anpflanzung der Lutherlinde an den 300. Jahrestag der Reformation (31.10.1517) durch Martin Luther (1483-1546) erinnert.
18.10.1878 Die erste Turmstraße
rei Jahre nach dem Tod des Erbauers des nach ihm benannten Turmes, der Ferberturm, wurde die Straße, welche direkt zu dem Geraer Wahrzeichen führt in "Turmstraße benannt.
1880 Ein Geraer Original
er erste Kastellan vom Ferberturm war ein echtes Geraer Original seiner Zeit. Johann Gottlieb Krieg (1818-1894) bezog die Kastellanwohnung auf dem Turmbau. Der Ferberturmwirt zeigte auch das Wetter an. Wie? Dies finden Sie in der Zusatzinformation.
Zusatzinformationen
1886 Die Geraer Villa Ferber
er Standort der Villa, die Tivolistraße Nr. 1, war zur Zeit der Errichtung des Anwesens ein sehr ruhiger Platz vor den Toren der Stadt. Robert Hermann Ferber ließ sich im Jahr 1886 die Villa erbauen. Sein Großvater war der Fabrikant Moritz Rudolph Ferber, der Erbauer des Ferberturms (1874-1875). Die äußere Form der Villa erinnert an einen englischen Landsitz, was natürlich architektonisch beabsichtigt war. Nicht sehr häufig anzutreffen in Gera ist das sehr hohe Mansardendach, das etwa ein Drittel der gesamten Gebäudehöhe einnimmt. Die südliche Fassade verläuft parallel zur Tivolistraße und an der Ostseite der Villa befindet sich in der Mitte des Gebäudes, in einem durchgehenden Erker, die Eingangstür. Alle Fenstereinfassungen sowie das Portal sind aus Sandstein gefertigt, ein in Gera sehr häufig verwendeter natürlicher Baustoff. Die Fassadenflächen sind mit roten Ziegelklinkern verkleidet und an der Nordseite befindet sich ein ebenfalls durchgehender Erker.

1887 Bäume für die Schillerstraße
rst im September 1874 hatte die Straße, die ehemalige "Geite" aus dem beginnenden 17. Jahrhundert, zwischen dem Ferberturm und der Webergasse den Namen des deutschen Dichterfürsten Friedrich von Schiller (1759-1805) erhalten. Nun wurden an der Ostseite, bis zur Hohen Straße, Bäume gepflanzt. Die Schillerstraße wurde somit begrünt.
10.10.1895 Elisabeth Anna Maria Blanke geboren
lisabeth Anna Maria Blanke entstammte der Familie Ferber (Ferberturm) und war die Tochter von Kommerzienrat Alfred Ferber (1857-1940) und Pauline Anna Ferber (1860-1943). Elisabeth Anna Maria Ferber verstarb am 03.März 1987 als eine verheiratete Blanke in hohen alter von fast 92 Jahren in Gera und fand auf dem Geraer Südfriedhof an der Wiesestraße in Debschwitz an der Seite ihrer Eltern ihre letzte Ruhestätte.
1901 Ein Turm in Debschwitz
n diesem Jahr wurde in Geraer Stadtteil Debschwitz, eingemeindet erst 1912, der bekannte "Fuchsturm" gebaut. 110 Stufen musste man erklimmen, um die Aussicht über Gera genießen zu können. Vom Balkon des "Fuchsturmes" konnte man bei klarer Sicht bis zur Ronneburger Höhe, sprich Ferberturm, sehen. Die Höhe des Turms lag bei 23 Metern.
1901 Die Villa H. Ferber
ie Stadt Gera erlebte ab der Mitte des 19. Jahrhunderts eine fast einzigartige Blütezeit. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich die Stadt zum Zentrum der nordeuropäischen Stoff- und Tuchindustrie und teilte sich mit Krefeld den Titel "Reichste Stadt Deutschlands". Diese Blütezeit endete mit dem Zweiten Weltkrieg und der nachfolgenden DDR-Zeit. Nie wieder konnte Gera an die "goldenen Tage" anknüpfen. Geblieben sind allerdings Hunderte von repräsentativen Stadtvillen, in denen sich der große Wohlstand, aber auch der sehr hohe Anspruch der Bauherren in Stil, Bauweise und Bauästhetik widerspiegeln. In diesem Jahr wurde die Villa H. Ferber errichtet. Die Ferbers erwiesen sich als große Stifter in Gera, welche der Stadt unter anderem den Ferberturm auf der Ronneburger Höhe und den Botanischen Garten in der Nikolaistraße hinterließen.
1903 Trinkwasser für die Stadt
ie Versorgung der Geraer Bevölkerung mit Trinkwasser wurde immer wichtiger, denn es gehörte nun zum Leben dazu, mit dem wichtigen Nass versorgt zu werden. Die Zeit der öffentlichen Brunnen sollte nun der Vergangenheit angehören. Der Hochbehälter für die Trinkwasserversorgung auf der Ronnenburger Höhe am Ferberturm wurde 1903 in Benutzung genommen. Die Behälter standen zu dieser Zeit immer auf Erhöhungen, da der Wasserdruck durch das Abwärtsfließen höher war und die Leitungen besser mit gleich bleibenden Druck versorgt werden konnte.
1924 Der Landesverband der Kleingärtner
n diesem Jahr wurde in Gera der Landesverband Thüringen des Reichsverbandes der Kleingartenvereine, mit Sitz in Gera, in das Vereinsregister eingetragen. Noch im selben Jahr wurde der Verein erweitert und es kamen die Gartenbezirke Am Ferberturm, Frankenthal, Lusan, milbitz, Steinertsberg und Windischenbernsdorf dazu.
1928 Wie "Am Eichwald" entstand
n den Jahren 1878 und 1884 erwarb die Stadt Gera mehrere Grundstücke auf der "Ronneburger Höhe", welche dem Ferberturm gegenüber lag und lies diese 1885 mit zahlreichen Eichen bepflanzen. So kam im Jahr 1928 die Straße "Am Eichwald", zwischen der Freitagstraße und der Steinstraße zu ihrem Namen.
05.1947 Zwei Naturpfade
n Gera gab es seit Mai 2 Naturpfade. Der Südpfad begann an der Haltestelle „Wintergarten“ und führte über den Pfortener Berg, Pforten, über die Lasur nach Kaimberg. Von da in das Gessental, durch Collis, Zschippern, den Zaufensgraben zum Ferberturm und schließlich zum Botanischen Garten der Stadt.
Der Nordpfad führte von der Straßenbahnhaltestelle Untermhaus am Weinberg und Kalten Loch vorbei zum Märzenberg. Der Verlauf ging weiter durch die Schiefergasse nach Milbitz, über die Franzosenbrücke durch den Tinzer Park zur Endhaltestelle der Straßenbahn in Tinz. Die Übersichtstafeln waren von Professor Hermann Paschold gezeichnet worden.
1948 Das gastronomische Ziel Ferberturm
n den Jahren 1874/75 hatte der Geraer Mineraloge Moritz Ferber (1805-1875) den nach ihm benannten Turm auf der Ronneburger Höhe errichten lassen. Der erste Kastellan des Turm war das bekannte Geraer Original Gottlieb Krieg, welcher eine Wirtsstube betrieb und mit seinen harmlosen aber markigen derben Sprüchen so manchen Gast in die Flucht geschlagen hatte. Später verkam ein Teil des Turmes zur Ruine, welche 1948 ausgebaut wurde und als Ausflugsziel mit gastronomischer Möglichkeit, so nannte man das kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, eröffnet worden war.
1948 Ausflugsziel Ferberturm
er Geraer Mineraloge Dr. Moritz-Rudolf Ferber (1805-1875) ließ in seinen letzten beiden Lebensjahren auf der Ronneburger Höhe den 21 Meter hohen Ferberturm als künstliche Ruine errichten. Der Turm sollte eine mittelalterliche Wirkung auf den Betrachter erzielen, daher wurde ein seitlicher Anbau absichtlich nicht fertig gebaut. Im Jahr 1948, drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und noch vor der Gründung der DDR, wurde der Anbau zum gastronomischen Ausflugsziel "fertig" gebaut und damit die Anlage erweitert. Seit dieser Zeit war die Ronneburger Höhe ein beliebtes Ausflugsziel der Geraer.
13.05.1948 Freiwillige Arbeitsstunden
ie Sektion "Ferberturm-Gemeinde" des Kulturbundes hatte bis zu diesem Tag in über 5.000 freiwilligen Arbeitsstunden die seit 1876 bestehende Gaststätte Ferberturm in Zusammenarbeit mit den städtischen Verantwortlichen und mit professioneller Unterstützung neu ausgebaut. Die Umbauarbeiten leitete das Geraer Stadtbauamt. Der Entwurf der neuen Klause stammte von Diplomarchitekt W. Lonitz, einem Geraer.
01.05.1960 Wie der Elsterblick entstand
u finden war der Weg am geographisch höchsten Platz in Gera in der Nähe des Ferberturms. Der Name dieses kurzen Weges im Siedlungsgebiet "Am Südhang" der Ronneburger Höhe, wies auf den von hier möglichen erstaunlichen Fernblick in Richtung der Elster hin.
01.05.1960 Der Weg der Naturfreunde in Gera
ie einst nur vorläufig benannten "Zschippernwege I und III" wurden im Jahr 1960 gemeinsam in "Weg der Naturfreunde" umbenannt. Damit sollte in diesem Garten- und Siedlungsgelände am Südhang der Ronneburger Höhe am "Ferberturm" die Verbundenheit der dort wohnhaften Kleingärtner und Siedler mit der Natur zum Ausdruck gebracht werden.
01.06.1978 Wie der Falkenweg seinen Namen erhielt
er Wirtschaftsweg I am Ferberturm auf der Ronneburger Höhe, dem höchsten Punkt der Stadt Gera, erhielt an diesem Tag den Namen "Falkenweg". Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden dort viele Straßen benannt.
21.06.1978 Der Heckenrosenweg
uchte man den "Heckenrosenweg" muss man sich auf den Weg zum Ferberturm machen, da er sich am Südhang befindet. Als die Siedlung nach und nach entstand, wurden die entstandenen Pfade noch Wirtschaftswege genannt. An diesem Tag nun erhielt der Wirtschaftsweg (V) den Namen "Heckenrosenweg".
03.10.1989 Der Ferberturm in neuem Glanz
er sanierte Ferberturm wurde der Bevölkerung wieser übergeben, Diese konnten dann ab dem 6. Oktober auch in der neu eröffneten Gaststätte "Ferberturm" einkehren. 
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16.11.1993 Am Gräslein entstand
u finden war "Am Gräslein" ab dem Südhang in Gera in der Nähe des Ferberturms. Im November 1993 wurde dieser kleine Weg in dem Siedlungsgebiet in "Am Gräslein" benannt, da dort zuvor fast nur Wirtschaftswege existierten. 
30.11.1998 Der Pfaffenhütchenweg
n diesem Tag wurde die Erschließungsstraße des Projektes "Wohnen am Ferberturm" in "Pfaffenhütchenweg" benannt. Damit wurde die Tradition fort gesetzt, die Wege in diesem Gebiet nach Pflanzen zu benennen. Das Pfaffenhütchen erhielt seinen Namen nach der Form einer geistlichen Kopfbedeckung. Ein Pfaffe war abschätzig gesagt ein Pfarrer oder einfach ein Geistlicher in der Gemeinde. Gern wurden auch höher gestellte Kirchenvertreter dieser Zeit mal im Eifer der Missgunst als Pfaffe bezeichnet.

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18.01.2015
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