Rolle oben
Chronik - Artikel von Beginn bis 1999
 
S1 (Suchbegriff 1) Suchmethode S2 (Suchbegriff 2)
Artikel pro SeiteArtikel ab JahrArtikelSeiten blättern
1 bis 10 von 10 < zurück weiter >

Ihre Suche nach Eugen Weißflog erbrachte folgende Ergebnisse.
Zu Ihrem Suchbegriff wurden 0 Artikel ab dem Jahr 2000 gefunden.

10.07.1828 Eugen Weißflog geboren
wischen 1886 und 1950 gab es in Gera die Weißflogstraße (später die Christian-Schmidt-Straße). Sie wurde nach dem Geheimen Kommerzienrat Eugen Weißflog, dem Sohn des Gründers der Geraer Weberei E.F.Weißflog benannt. Eugen Weißflog schenkte der Stadt Gera, obwohl in Zeitz geboren, das in der Greizer Straße 23 gelegene Hausgrundstück zur Gründung eines städtischen Waisenhauses, welches am 19. März 1887 eingeweiht wurde. Eugen Weißflog verstarb hoch angesehen am 4. Februar 1906 in Gera.
10.07.1828 Eugen Weißflog geboren
ugen Weißflog war der Sohn des bekannten Geraer Kammwollwebereibesitzers Ernst Friedrich Weißflog (1799-1864) und trat der Firma seines Vaters im Jahr 1857 bei. Der Erfolg der Firma war nach 1857 darin zu suchen, dass sich die technische Begabung von Eugen Weißflog mit den kaufmännischen Fähigkeiten seines Vaters paarte. Beide ergänzten sich hervorragend zu Gunsten des Unternehmens. Auch über den Tod von Eugen Weißflog am 4. Februar 1906 hinaus blieb das Unternehmen erfolgreich.
20.05.1834 Leontine Weißflog geboren
nter der Mädchennamen Leontine Bauer kam sie in Gera zur Welt und war die spätere Gemahlin des Geheimen Kommerzienrates Eugen Weißflog (1828-1906). Dieser war der Sohn des Geraer Webereigründers Ernst Friedrich Weißflog und hatte der Stadt Gera das Grundstück geschenkt, auf den 1887 das spätere Stadtmuseum eingerichtet wurde. Vom 4. Februar 1887 bis zum 4. August 1950 war die Leontinenstraße, später Karl Schurz Straße, nach ihr benannt. Leontine Weißflog verstarb am 25. Januar 1911 in Gera.
1861 Der Kaufmann J.T.W. Meyer
chon zu Anfang des 19. Jahrhunderts tauchte der Name der Kaufmannsfamilie Meyer in den Geraer Annalen erstmals auf. Einer der Nachfahren, der Kaufmann Johann Theodor Wilhelm Meyer, wurde im Jahr 1861 als Hausbesitzer in der Weidaischen Gasse 19 (Greizer Straße) genannt. Zusammen mit seinem Schwager Eugen Weißflog (1828-1906), dem Sohn des Gründers der Kammwollweberei Ernst Friedrich Weißflog (1977-1864), übernahm er nach dem Tod des Firmenseniors die Geschäftsführung der Fabrik. Das Weißflogsche Unternehmen war seinerzeit das zweitgrößte Textilunternehmen, Fabrik-Etablissement, nach "Morand & Co." in Gera. Zum Ende der 1870er Jahre wurde Johann Theodor Wilhelm Meyer stellvertretender Vorsitzender der Handelskammer Gera und veröffentlichte in dieser Funktion in verschiedenen Zeitungen Fachpublikationen.
1863 Der Schwager wurde Teilhaber
m Jahr 1832 hatte Ernst Friedrich Weißflog (1799-1864) in Gera in der Weidaischen Gasse 13 (Greizer Straße) eine Kammwollweberei gegründet. Im Jahr 1857 nahm er seinen Sohn Eugen Weißflog (1828-1906) mit ins Boot, was der Firma zu großem Erfolg verhalf, da sie sich technisch (Sohn) und kaufmännisch (Vater) sehr gut ergänzten. Im Jahr 1863 wurde Johann Theodor Wilhelm Meyer, der Schwager von Eugen Weißflog Teilhaber der Firma. Damit zeigte sich schnell, dass nun der alte Standort in der Weidaischen Gasse zu klein wurde und daher erwarben die Inhaber der Weberei im Jahr 1870 ein Grundstück in der Reichsstraße. Nach einer relativ kurzen Bauzeit von nur zwei Jahren konnte die Produktion mit 400 englischen Webstühlen dort aufgenommen werden. In den Folgejahren wurde die Firma baulich ständig erweitert und zu Ende des Jahrhunderts stieg die Anzahl der Webstühle schon auf 1000 an. 750 Webstühle standen in den Sheddachhallen und das restliche Viertel wurde in den umliegenden Gebäuden betrieben.
01.01.1879 Soziales Engagement bei Weißflog
er bekannte Geraer Textilunternehmer und Webereibesitzer Ernst Friedrich Weißflog (1799-1864) hatte seine Firma im Jahr 1832 gegründet und ab 1857 zusammen mit seinem Sohn Eugen Weißflog (1828-1906) geführt. Nach seinem Tod übernahm sein Sohn Eugen Weißflog und dessen Schwager Johann Theodor Wilhelm Meyer die Geschäftsleitung. 1884 trat Eugen Ruckdeschel, ein Neffe der beiden, in die Firma mit ein. Im Jahr 1887 übernahm Ernst Meyer, der Sohn des inzwischen verstorbenen Teilhabers Johann Theodor Wilhelm Meyer dessen Stellung in der Firma. Eugen Weißflog und Johann Theodor Wilhelm Meyer waren in ihrer aktiven Zeit für ihr soziales Engagement bekannt. Breits 1872 hatte sie eine Speisesaal im Vorbereitungsgebäude II einrichten lassen und am 1. Januar 1879 riefen sie eine Spar- und Versorgungskasse ins Leben. Sie gewährte allen langjährigen Mitarbeitern für das Alter oder für Notfälle eine bis zu 10 % des Jahreslohns anwachsende Lohnprämie, die man in der Firmenkasse mit einer Verzinsung von 4 % ansparen konnte. Im Jahr 1882 stifteten sie ein Stammkapital in Höhe von 10.000 Mark für eine Altersversorgungskasse mit einem Wertsteigerungsprogramm. Damit sollte zusätzlich zu den Altersrenten pro Jahr zwischen 240 und 360 Mark ausgezahlt werden. Viel Geld für diese Zeit.
02.12.1886 Die Weißflogstraße
n diesem Tag erhielt die spätere "Christian Schmidt Straße" den Namen "Weißflogstraße". Benannt war sie nach dem Kommerzienrat Eugen Weißflog (17.07.1828-04.02.1906). Er war der Sohn des Gründers der Geraer Weberei Ernst Friedrich Weißflog. Eugen Weißflog, welcher der Stadt das Hausgrundstück geschenkt hatte, dass als Zucht- und Waisenhaus 1887 eingerichtet wurde, aber in der Neuzeit als Stadtmuseum diente, war in Zeitz geboren, verstarb aber in der Residenzstadt Gera.
04.02.1887 Die Leontinenstraße in Gera
wischen der Reichsstraße und der Schülerstraße entstand an diesem Tag die Leontinenstraße. Benannt wurde die Straße nach Leontine Weißflog, geborene Bauer, (20.05.1834-25.01.1911), der Gemahlin des Geheimen Kommerzienrates Eugen Weißflog (1828-1906)
04.02.1906 Eugen Weißflog verstorben
ugen Weißflog war der Sohn des Geraer Webereigründers Ernst Friedrich Weißflog und wurde 1828 in Zeitz geboren. Er war in Gera Geheimer Kommerzienrat und schenkte der Stadt Gera in der Greizer Straße 23 ein Grundstück zur Gründung eines städtischen Waisenhauses. Am 7. Juli 1906 wäre er 78 Jahre alt geworden. Er verstarb als hoch angesehener Mann in Gera. Noch zu seinen Lebzeiten ehrte die Stadt Gera ihn am 2. Dezember 1886 mit der Benennung der "Weißflogstraße", ab August 1950 die "Christian-Schmidt-Straße".
1938 Weißflog ging an Leo
rnst Friedrich Weißflog (1799-1864) hatte 1832 eine Weberei in Gera gegründet, die nach seinem Tod von seinem Sohn Eugen Weißflog (1828-1906) und dessen Schwager weitergeführt wurde. Der Erste Weltkrieg (1914-1918) und die Auswirkungen der nahenden Weltwirtschaftskrise führten zum Ende der Kammwollweberei. Bevor die Firma in den beginnenden 1930er Jahren vollends stilgelegt wurde, beschäftigte sie sich noch mit Immobilien und gründete eine Metall-AG. Im Jahr 1938 erwarb die Firma Heinrich Leo, Metallwarenfabrik und Gießerei GmbH, (später VEB Kompressorenwerk und nach 1990 Kaeser-Kompressoren) die stillgelegte Weberei. Heinrich Leo hatte 1877 in der Krummen Gasse mit einer Gelbgießerei begonnen und später sein Fertigungsprogramm auf Autoluftpumpen, Luftkompressoren und Kesselanlagen erweitert. Während des Zweiten Weltkrieges (1939-1945) wurde auch hier auf Rüstungsgüter umgestellt. Am 9. März 1946 begannen die Demontage der Fabrikanlagen und der Teilabriss der Produktionshallen.

Seiten blättern
< zurück weiter > 
Rolle unten
Tintenglas mit Feder
 
 
18.01.2015
77 neue Artikel