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Chronik - Artikel von Beginn bis 1999
 
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21.06.1904 Eugen Selbmann geboren
ugen Selbmann war Mitglied der KPD und saß als Regimegegner der Nationalsozialisten ab 1935 im Zuchthaus und anschließend in einem Konzentrationslager. Nach 1945 setzte er sich für den Wiederaufbau des kriegszerstörten Gera ein. Er verstarb am 25. Dezember 1955 in Gera.
1933 Die Geraer Haftanstalt
ie Nationalsozialistische Diktatur war ein Wechsel vom Rechtsstaat der Weimarer Republik zum Polizeistaat. Die Staatspolizei konnte Leute inhaftieren und in Konzentrationslager bringen. Die Justiz setzte Hitlers Vorstellung von "Recht" um. Die meisten politisch Inhaftierten kamen in Gestapo-Zellen, einige ins Gerichtsgefängnis.Die dafür benötigte Haftanstalt war in den 1870er Jahren in der Geraer Innenstadt im späteren Amthordurchgang errichtet worden.

Zusatzinformationen
07.03.1966 Die Eugen-Selbmann-Straße in Gera
m Jahr 1966 wurde die "Spörlstraße" in Gera/Debschwitz anlässlich des 20. Jahrestages der Gründung der FDJ in "Eugen-Selbmann-Straße" umbenannt. Eugen Selbmann (21.06.1904-25.12.1955) war Mitglied der KPD, saß ab 1935 im Zuchthaus und anschließend im Konzentrationslager. Nach 1945 setzte er sich für den "sozialistischen" Aufbau Geras nach stalinistischem Vorbild ein. Er war einer der Klassenkämpfer, welcher ohne wenn und aber im Osten Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg den Sozialismus nach den Vorbild der Sowjetunion planmäßig aufbauen wollten. Das war in der Sowjetdiktatur nur mit Gewalt geschehen und sollte in der DDR auch nur so gelingen. Lenin, das große Vorbild dieser Kommunisten, hatte schon 1917 gesagt, dass der Sozialismus wenn nötig auch mit Terror zum Erfolg zu bringen ist.
01.03.1991 Die Prof.-Simmel-Straße in Gera
ach der politischen Wende verschwanden in Gera nach und nach die unsäglichen den Sozialismus und den Kommunismus verherrlichenden Straßennamen und deren Namensgeber aus dem Stadtbild. Auch der Kommunist Eugen Selbmann wurde von den Listen der Geraer Straßennamen gestrichen. Nun erinnerte man mit dieser Straße an Prof. Dr. Hans Simmel (06.04.1891-23.08.1943), welcher ab 1928 Chefarzt der inneren Abteilung des städtischen Krankenhauses in Gera war. Hans Simmel war Jude und wurde von den Nationalsozialisten fristlos entlassen, verfolgt, verhaftet und im KZ Dachau interniert. 1939 konnte er sich in die USA absetzen, wo er vier Jahre später, immer noch an den Haftfolgen leidend, verstarb. Die DDR hatte in ihrer Zeit selten an Menschen jüdischen Glaubens erinnert. Selbst jüdische Massengräber, welche man gefunden hatte, wurden als Gräber gefallener Antifaschisten ausgegeben. Israel war von Seiten der DDR als "Schurkenstaat" bezeichnet worden.

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18.01.2015
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