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06.08.1900 Erich Wilke geboren
n diesem Tag wurde der Geraer Kommunist Erich Wilke (1900-1934) geboren. Er war ein führender Funktionär der KPD in Gera und Vorsitzender der Roten Hilfe. Wilke wurde nach dem Reichstagsbrand in Berlin am 28. Februar 1933 mit weiteren 18 Funktionären der KPD von der Gestapo verhaftet. Nach vier Monaten aus der Haft entlassen nahm er seine zu dieser Zeit illegale Tätigkeit wieder auf, stellte Druckschriften her und versteckte in seiner Wohnung gesuchte KPD- Genossen vor den Nazis. Während einer Vernehmung durch die Gestapo wurde er in der "Zeppelinstraße", später die "Rudolf-Diener-Straße" (U-Haftanstalt Amthordurchgang) am 24. Juli 1934 ermordet.
1933 Die Geraer Haftanstalt
ie Nationalsozialistische Diktatur war ein Wechsel vom Rechtsstaat der Weimarer Republik zum Polizeistaat. Die Staatspolizei konnte Leute inhaftieren und in Konzentrationslager bringen. Die Justiz setzte Hitlers Vorstellung von "Recht" um. Die meisten politisch Inhaftierten kamen in Gestapo-Zellen, einige ins Gerichtsgefängnis.Die dafür benötigte Haftanstalt war in den 1870er Jahren in der Geraer Innenstadt im späteren Amthordurchgang errichtet worden.

Zusatzinformationen
07.1934 Erich Wilke starb nach Folterungen
er Geraer Kommunist Erich Wilke verstarb nach schweren mehrtägigen Folterungen im Landgerichtsgefängnis in der Schloßstraße. Zur Vertuschung wurde in der Presse von einem Selbstmord berichtet. An der Trauerfeier auf dem Ostfriedhof nahmen über 1.000 Personen teil.
05.09.1959 Die Erich Wilke Höhe in Gera
n diesem Jahr wurde die ehemalige "Luisenhöhe" (seit 1863) im Rahmen der NAW (Nationales Aufbauwerk) zu einem Spielplatz mit einer Kleinsportanlage umgestaltet und in "Erich-Wilke-Höhe" umbenannt. Erich Wilke (06.08.1900-24.07.1934) war ein Geraer Kommunist und Vorsitzender der Ortsgruppe der Roten Hilfe. Wike wurde während seiner Gestapo-Vernehmung im Gefängnis in der "Zeppelinstraße" der späteren "Rudolf-Diener-Straße" (Gedenkstätte Amthordurchgang) ermordet.

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18.01.2015
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