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13.11.1826 Karl Friedrich Anton Wartenburg geboren
artenburg war ein in Leipzig geborener Schriftsteller. Er wuchs allerdings in Gera auf, weil seine Mutter Geraerin war und mit ihm schon bald nach seiner Geburt wieder nach Gera übersiedelte. Er verstarb am 24. April 1899 in Gera.
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25.02.1832 Wilhelm Weber geboren
ilhelm Weber war in Berlin geboren und hatte sich um die ausgeschriebene Stelle des Geraer Oberbürgermeisters beworben. Am 15. September 1865 wurde er mit 27 zu 2 Stimmen in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung für sechs Jahre zum Geraer Stadtoberhaupt gewählt.
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1862 Aufstieg der Arbeiterbewegung
ie politischen Bestrebungen der Arbeiterschaft standen auch in Thüringen zunächst unter dem Patronat der Linksliberalen und der Demokraten, deren Vertreter eng mit der Bestrebungen des Arbeiterbildungswesens liiert waren. Der wahrscheinlich ersten Arbeiterbildungsverein Thüringens wurde im Jahr 1862 von einigen alten "Achtundvierziger" (die Revolutionäre aus dem Jahr 1848) um den Schriftsteller Karl Wartenberg und den Tuchmachermeister Metzner in Gera gegründet. Als es auf der 5. Generalversammlung der Arbeiterbildungsvereine in Nürnberg im Jahr 1868 zum Krach kam, stand der Verein in Gera als der größte in Thüringen noch nicht hinter August Bebel (1840-1913) und schloss sich statt dessen der linksbürgerlichen Fortschrittspartei an. Doch in Thüringen kam es noch vor der Reichsgründung örtlich zur Ablösung einer eigenständigen politischen Arbeiterbewegung aus den bisherigen Zusammenhängen. Nach Ulrich Heß vollzog sich der für die Thüringer Arbeiterbewegung entscheidende Schritt zur Emanzipation vom Linksliberalismus in Gotha. Während die um den dortigen lassalleanisch (nach Ferdinand Lassalle 1825-1864, Schriftsteller, Politiker und Arbeiterführer) organisierten "Arbeiterbund" gesammelten Kräfte bei den Reichstagswahlen 1867 noch "lebhaft" den Demokraten Karl Ausfeld (1845-1907) unterstützt hatten, lösten sie sich nach dessen Mandatsverzicht 1869 von der Fortschrittspartei und stellten zur Nachwahl einen eigenen Kandidaten auf. (Quelle: Heß. Geschichte Thüringens, Seite 59.)
06.10.1867 Vereinstag der deutschen Arbeitervereine
m 06. und 07. Oktober 1867
Der IV. Vereinstag des Verbandes Deutscher Arbeitervereine mit August Bebel, Julius Motteler und Doktor Max Hirsch fand im Rathaussaal statt. Karl Wartenburg übernahm als Vorsitzender des Geraer Arbeiterbildungsvereins die Tagungsleitung. Die hier gefassten Beschlüsse mündeten in der Gründung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in Eisenach.
06.10.1867 Der VDAV im Geraer Rathaus
n diesem Tag und am folgenden tagte der Vereinstag Deutscher Arbeitervereine im Geraer Rathaus auf dem historischen Markt. Themen der Tagung, die von Oberbürgermeister Wilhelm Weber begrüßt wurde waren, die wachsende Zahl der Kinderarbeiter, die Lage der Bergarbeiter, die Volksschulfrage und die Wehrfrage. Bei der Wahl des Verbandspräsidenten siegte August Bebel mit 19 zu 13 Stimmen gegen Doktor Max Hirsch.
10.1868 Ein neuer Arbeiterverein
it August Bebel (1840-1913) und Karl Liebknecht (1871-1919) sympathisierende Mitglieder des Geraer Arbeiterbildungsvereins lösten sich von ihren Vereinen und gründeten einen eigenen Arbeiterverein, der unter mehreren Namen existierte. Zuerst war es der "Produktive Arbeiterverein", dann der "Demokratische Arbeiterverein" und danach war es der "Allgemeine Arbeiterverein zu Gera".
31.10.1868 Volksversammlung der Arbeitervereine
ine von Adolf Brockmann vorbereitete Volksversammlung des Demokratischen Arbeitervereins mit Wilhelm Liebknecht und August Bebel, hatte in Gera 1.500 Teilnehmer. Es ging um die Auseinandersetzung mit dem Schriftsteller Karl Wartenburg, dem Gründer des Arbeiterbildungsvereins, welcher aber nicht erschien.
05.06.1869 August Bebel eröffnete Agitationsreise
n Gera eröffnete August Bebel (1840-1913) seine Agitationsreise durch Thüringen zur Vorbereitung der Gründung einer Arbeiterpartei. Er sprach in der "Tonhalle", am Puschkinplatz, zum Thema "Die soziale Frage und die Gewerksgenossenschaft" . Karl Brätter, Vorsitzender des Arbeitervereins Gera hatte die Veranstaltung vorbereitet.
10.1890 Den Gendarmen in Roschütz ein Schnippchen geschlagen
ls im Herbst 1890, kurz nach den Fall des Sozialistengesetzes, eine in Gera mit August Bebel, dem Mitbegründer der SPD, geplante Veranstaltung verboten werden sollte, verlegten sie die Organisatoren in die Sachsen-Altenburger Enklave Roschütz. Altenburger Gendarmen verhinderten jedoch auch hier die Durchführung der Veranstaltung. Da nutzten die Arbeiterfunktionäre die kleinstaatlichen Verhältnisse dieser Zeit und führten die Versammlung in einem dem Gasthof Hauschild (später Kochs Gasthof) gegenüber liegenden Garten und damit auf reußischem Gebiet durch. Dort waren den Altenburger Gendarmen die Hände gebunden und bevor die reußischen Gendarmen eingreifen konnten, war die Versammlung bereits beendet worden.
1900 Das rote Gera
o bezeichnete man Gera schon zu dieser Zeit. Daran Schuld war die Industrie und die damit verbundene Schicht der Arbeiterklasse. Das bot vielen Frühsozialisten wie August Bebel und Karl Liebknecht die verbalen Angriffspunkte zur Aufstellung revolutionärer Thesen und sie suchten in Arbeiterversammlungen immer wieder die Nähe der Arbeiter. Sie wollten sie zum Kampf gegen die Ausbeutung durch die Fabrikbesitzer ermutigen und stießen nicht auf taube Ohren. Die Geraer Arbeiter erlangten so im Thüringer Raum eine gewisse Bekanntheit und der Name vom "roten" Gera entstand. (Arbeiter trugen trditionell immer die rote Fahne)

24.04.1904 August Bebel in Hermsdorf
m Rahmen der Wahlvorbereitung auf die Reichstagswahl sprach August Bebel in der "Centralhalle" vor den Einwohnern von Hermsdorf und Umgebung. Er signierte ein Foto, welches dann bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten im Gastzimmer der Centralhalle hing. Im Jahr 1933 wurde es von "Krafts Hannchen" in Sicherheit gebracht und an Ort und Stelle nach 1945 wieder aufgehängt. Der Verbleib in der Neuzeit ist leider nicht bekannt.
18.07.1945 Die August Bebel Straße in Roschütz
urch Roschütz führte einst die alte Landstraße von Eisenberg nach Ronneburg. An diesem Tag wurde die "Eisenberger Straße" und die "Ronneburger Straße" zusammen gelagt und in "August-Bebel-Straße" umbenannt. August Bebel (22.02.1840-13.08.1913) hatte 1869 gemeinsam mit Wilhelm Liebknecht (29.03.1826-07.08.1900) in Eisenach die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) gegründet. Bebel wurde ab 1892 ihr Vorsitzender.
08.08.1946 Die August-Bebel-Straße in Langenberg
n diesem Tag hatte man sich in Langenberg dazu entschlossen, die alte "Schützenstraße", benannt 1891, in August-Bebel-Straße umzubenennen. August Bebel (22.02.1840-13.08.1913) war seinerzeit Publizist und Politiker in Deutschland und war auf dem vierten Vereinstag des Verbandes Deutscher Arbeitervereine im Jahr 1867, für den die Stadt Gera den Rathaussaal zur Verfügung gestellt hatte, zum Verbandspräsidenten gewählt worden.
04.08.1950 August Bebel hatte in Langenberg ausgedient
ach der Eingemeindung von Langenberg nach Gera in diesem Jahr wurde die zum in Langenberg sehr bekannten Eichberg führende "August-Bebel-Straße" in "Eichbergstraße" umbenannt. Es war nun schon das dritte Mal, dass die Straße einen anderen Namensgeber bekommen hatte und es kamen noch zwei weitere Umbenennungen.
22.02.1965 Ehrung für August Bebel
n Roschütz, gegenüber von „Kochs Gaststätte“, wurde eine Ehrentafel für August Bebel (1840 bis 1913) enthüllt. An dieser Stelle hatte August Bebel 75 Jahre zuvor eine Rede gehalten. Das Denkmal hatte der Bildhauermeister Werner Beese geschaffen.
12.05.1989 Mit immer erfülltem Plan
u diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand, dass Worte wie Planerfüllung, Jugendbrigade, Parteisekretär oder auch Bezirksleitung bald der Vergangenheit angehören sollten. Noch jubelte man über den bevorstehenden 40. Republikgeburtstag und lobte die DDR und ihre Führung. Hier zu lesen sind wieder einmal Auszüge aus der sozialistischen Tagespresse wie der "Volkswacht". Wie gehabt in den Zusatzinformationen.
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