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11.02.1905 Arthur Schöneburg geboren
n diesem Tag wurde Arthur Schöneburg in Gera geboren. Nach der Volksschule erlernte er einen Metallberuf und engagierte sich gewerkschaftlich stark. Nach der Lehre arbeitete er für verschiedene Geraer Firmen als Maschinenschlosser und trat mit seinem 18. Geburtstag der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD) bei. Später verbrachte er einige Monate in der Sowjetunion. 1927 heiratete er Gertrud Schneider und wurde Vater von zwei Töchtern. 1932 wurde er thüringischer Landtagsabgeordneter. Während der NS-Herrschaft gehörte er zur Gruppe "Jung-Marxisten".Nach dem Krieg leitete er eine Bohrmaschinenfabrik in Saalfeld. Am 14. April 1959 verstarb Arthur Schöneburg.
1933 Widerstand in Gera
ine wichtige Form der Resistenz (des Widerstandes) in Gera war in den ersten Jahren der NS-Diktatur die massenhafte Nichtteilnahme nazikritischer Arbeiter an den Veranstaltungen zum 1. Mai und die an anderen Stellen eingeführte Veranstaltung von Mai-Wanderungen, an denen sich jeweils Hunderte Personen beteiligten. Zu den politischen Aktionen der Geraer linkssozialistischen Gruppe gehörten die gelungene Sprengung einer städtischen DAF-Veranstaltung (DAF - Deutsche Arbeiter Front) im Herbst 1933 durch Rumoren und organisiertes Zwischenrufen, sowie die illegale Herausgabe der Zeitung "Der Marxist" in einer Auflage von 500 mal 10 bis 12 Seiten. Eine solche Organisation, die 1934 mindestens 500 und 1935 auf Fünfergruppenbasis immerhin noch etwa 300 wenigstens teilweise Eingeweihte kannte, konnte der Gestapo auf lange Sicht nicht verborgen bleiben. In zwei Aktionen 1934 und 1935 wurden unter anderem Jack Greidinger, Arthur Schöneburg, Karl Wetzel, Herbert Frister und Ernst Heyer verhaftet und nach einigen Monaten Schutzhaft wieder freigelassen, weil man ihnen nicht Konkretes nachweisen konnte. Die Gestapo aber ahnte nicht, wie nahe sie wirklich dem Kern der Organisation gekommen war. Nun wurde freilich der Kreis der Widerständler kleiner und die Aktionen vorsichtiger, im Jahr 1939 erfolgte dennoch eine weitere Verhaftungswelle mit schlimmen Folgen für die Beteiligten, die aber nicht zur Aufdeckung der gesamten Organisation führte. Im Jahr 1940 trat auf Grund der Einberufungen zur Wehrmacht eine logische Drosselung der Aktivitäten ein. (Quelle: Ein rot-roter Sonderweg?: Sozialdemokraten und Kommunisten in Thüringen 1919 bis 1949.)
21.08.1934 Arthur Schöneburg wurde verlegt
er Geraer Arthur Schöneburg ( 11.02.1905-14.04.1959) wurde an diesem Tag aus dem Gestapo-Gefängnis Amthordurchgang in der Geraer Innenstadt in das Konzentrationslager Bad Sulza verbracht. Am 30. Oktober 1934 wurde dann die verhängte Schutzhaft in eine Untersuchungshaft umgewandelt.
26.02.1935 Anklage gegen Geraer SPD-Mitglieder in Jena
n diesem Tag erhob der Generalstaatsanwalt beim Gemeinschaftlichen Thüringischen Oberlandesgericht Jena (Aktenzeichen Ojs.1/35) Anklage gegen die Geraer SPD-Mitglieder Jakob Greidinger, Arthur Schöneburg, Ernst Heyer, Hans Hellmich, Ella Breitfeld und Erna Kalwach. Grund der Anklage war unter anderem: "...Die Beschuldigten beteiligten sich an den Unternehmen, die verbotene Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) unter den Decknamen "Neu Beginnen" im Gebiet des Reiches wieder aufzubauen..."
04.04.1935 Verurteilt wegen Hochverrates
nde Februar 1935 hatte der Oberstaatsanwalt aus Jena Anklage gegen zahlreiche Mitglieder der inzwischen verbotenen SPD erhoben und sie der illegalen Tätigkeit zum Nachteil des Deutschen Reiches beschuldigt. An diesem Tag ergingen die Urteile. Jakob Greidinger erhielt 4 Jahre Gefängnis, Arthur Schöneburg 3 Jahre, Ernst Heyer 2 Jahre und 6 Monate und Erna Kallwach wurde frei gesprochen. Die Urteilssprüche gegen Hans Hellmich und Ella Breitfeld wurden nicht überliefert.

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18.01.2015
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