Rolle oben
Chronik - Artikel von Beginn bis 1999
 
S1 (Suchbegriff 1) Suchmethode S2 (Suchbegriff 2)
Artikel pro SeiteArtikel ab JahrArtikelSeiten blättern
1 bis 3 von 3 < zurück weiter >

Ihre Suche nach Am Gottesacker erbrachte folgende Ergebnisse.
Zu Ihrem Suchbegriff wurden 0 Artikel ab dem Jahr 2000 gefunden.

1500 Die unbebaute Innenstadt
as was später die Geraer Innenstadt wurde war im 14. und 15. Jahrhundert noch unbebaut und bildete zu dieser Zeit den "Anger". Das war der Weideplatz für das Stadtvieh zwischen dem Badertor und der Trinitatiskirche am Gottesacker. Das Gebiet zwischen der Ostseite des späteren Roßplatzes und dem Mühlgraben wurde dann als Limmer´scher oder Schlick´scher Garten bezeichnet. Die dafür bis ins 19. Jahrhundert bestehende eigene Gerichtsbarkeit und die Befreiung von städtischen Abgaben lassen vermuten, das dort der quedlinburgische Klosterhof aus den Anfängen der Stadtentwicklung zu suchen ist.
1816 Klotz über die Gottesackerkirche
m Jahre 1816 veröffentlichte der Geraer Prediger der St. Salvatorkirche Johann Christoph Klotz seine "Beschreibung der Herrschaft und Stadt Gera" und betätigte sich damit sehr erfolgreich als Stadtchronist. Klotz schrieb über die Gottesackerkirche folgendes auf. "Die St. Trinitatis- oder Gottesackerkirche vor dem Badergatter, zunächst am Gottesacker, welche im Jahr 1611 erbaut worden ist, und noch jährlich ihr Einweihungsfest am Trinitatisfeste durch einen Nachmittagsgottesdienst feyert, haben der jedesmalige Archidiaconus, die Predigt zu halten hat. Die Kirche hat bis daher nur ein Positiv gehabt, es wird aber gegenwärtig an einer größeren Orgel gebaut, und das Geld dazu durch milde Beyträge zusammengebracht. In dieser Kirche ist gegenwärtig Vormittags um 7 Uhr alle Sonn- und Feyertage der Gottesdienst verlegt worden, welcher sonst in die St.Salvator-Kirche gehalten wurde. Nach dem letzten großen Brande war diese Kirche die einzige, welche gerettet worden, und eine wahre Wohltat für die Bewohner von Gera. Auch werden in derselben alle Leichenpredigten abgehalten, so wie auch die Hospitaliten allle Vierteljahre darinnen communicieren. In den letzten Kriegsläuten musste sie einigemale zu einem Magazine dienen. Sie hat zwar einen kleinen Thurm, die Glocken hängen aber auf dem Thürmchen der nahe daran stoßende St. Wolfgangs-Capelle, welche jetzt ganz leer stehet, und den Hospitaliten zu einer Remise dient."
07.04.1859 Die Schleizer Straße entstand
rsprünglich hieß die Straße einmal "Am Gottesacker", weil sich an ihrer linken Seite der Friedhof an der Trinitatiskirche (später Park der Jugend) erstreckte. Die Straße in die entgegengesetzte Richtung in die Innenstadt wurde einst "Steinweg nach dem Gottesacker" genannt und bildete im 17. Jahrhundert die "Vorstadt". Später benannte man sie nach dem Badergatter an ihrem Beginn. Den Namen "Schleizer Straße" erhielt "Am Gottesacker" in diesem Jahr, da sie in Richtung der alten Handelsstraße nach Schleiz führte.

Seiten blättern
< zurück weiter > 
Rolle unten
Tintenglas mit Feder
 
 
18.01.2015
77 neue Artikel