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1681 Der Müller der Teichmühle
eit nunmehr über 100 Jahren war die Liebschwitzer Teichmühle im Besitz der Familie Häßelbarth. zu dieser Zeit war es normal, dass Vater und Sohn auf den gleichen Namen hörten. So hieß der Teichmüller zwischen 1681 und 1724 wieder Hans Häßelbarth. Im Steuerregister von 1705 schrieb man den Namen noch mit "e" und es war zu lesen: "... Hans Heselbarth der Müller, im Mühlhause 2 Mahlgänge, zwei Scheffel (1 Scheffel sind 27 Ar in der Fläche, 100 Ar sind ein Hektar, oder 10.000 Quadratmeter) Feld am Anger, 3 S. Feld über Fischers Garten um Bach und 2 a in der Wipse am Bach. Eine Wiese bei der Lachen gegen der Elster, 1 Fleckchen Garten von Nicol Walter gekauft. Zinsen: 13 groschen Walpurgis 13 Groschen Michaelis (Erntedanktag) Frönet 6 Tage mit der Sense..."
1718 Das Hospital St. Wolfgang
u dieser Zeit hatte die Stadt Gera zwei Hospitäler, welche der Krankenpflege dienten. Sie waren neben der St. Trinitatiskirche zu finden, etwa an der Einfahrt zur späteren Talstraße. In diesem Jahr erfolgte der letzte Neubau des Hospitals zu St. Wolfgang am Anger, so wurde die Gegend zu dieser Zeit noch bezeichnet. Später wurde die Hospitäler ins Ostviertel verlegt.
25.09.1885 Eine neue Tischlerei in Leumnitz
n diesem Tag legte der Geraer Robert Schmidt am Anger in Leumnitz den Grundstein für die neue Tischlerfirma. Indem er die Tochter des Dorfschmiedes heiratete erlangte er ein Grundstück und konnte dort das Wohnhaus und seine Werkstatt errichten. Die Werkstatt sollte nicht nur die Nazizeit überstehen, sondern auch das DDR-Regime und seine Enteignungen und selbst nach der politischen Wende 1989/1990 noch gewinnbringend arbeiten. Da arbeitet der Betrieb vornehmlich für Arztpraxen in der Umgebung.
23.10.1888 Die Liebschwitzer Schenke brannte erneut
ie älteste nachweisbare Schenke in Liebschwitz war der Vorgängerbau des ehemaligen Gasthauses "Schwarzer Bär" am späteren Teichplatz 10. in den Akten war das Gasthaus schon im 16. Jahundert erwähnt worden. Im Erbregister von 1701 hieß es: "Sogenanntes Schenkhäuslein liegt vom Brande her noch wüst". Im Jahr 1705, so stand es dort: "Die Schenke worauf ein schlimmer Wirt gewohnt als Brandverursacher Landverweis bekam, liegt noch wüste. Gerichtsherr läßt auf eigene Kosten neu aufbauen, um einen Besitzer darauf zu bringen." Im Jahr 1737 konnte der Wirt allerdings die Schankgerechtigkeit nicht mehr nutzen, da er keine Fluren (Land) mehr hatte, was er beackern konnte. Da war zu lesen: "Das Rittergut hat 2 Scheffel Feld am Anger und die Wiese dabei selbst." Im Jahr 1805 wurde dem Wirt vom Herrn des Rittergutes auferlegt, dass er Semmeln, Tabakspfeifen und dergleichen an Gerichtstagen in Vorrat da heben sollte. Bei Mangel wurde 1 Neungroschen Strafe fällig. Ab 1550 war die Gaststätte das Lokal der "Turngemeinde Liebschwitz" und am 23. Oktober brannte die Schenke zum wiederholten Mal ab, wurde aber in kürzester Zeit als "Schwarzer Bär" wieder neu errichtet.
1938 Am Anger
m Anger war zu diesem Zeitpunkt im Ortsteil Taubenpreskeln zu finden und beschrieb den dortigen Dorfanger. Die am östlichen Rand entlangführende Straße wurde ursprünglich mit "Am Anger" bezeichnet und im Jahr 1948 in "Anger" und 1950 in "Dorfanger" umbenannt.

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18.01.2015
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