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Chronik - Artikel von Beginn bis 1999
 
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Ihre Suche nach Altenburger Straße erbrachte folgende Ergebnisse.
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1594 Von der Ziegelhütte zur Bergschule
uf dem Ziegelberg, zwischen der "Laasener Straße" und der "Altenburger Straße"stand zu dieser Zeit eine Ziegelhütte, die alte Ratsziegelei, welche 1857 ihren Betrieb einstellen musste. Schon im Folgejahr 1858 wurde die Ziegelhütte abgetragen und der Platz eingeebnet. 1863 hatte man den geschaffenen Platz in Bauparzellen zerschlagen und 1964 meistbietend versteigert. Dabei war die Gärtnerei Wagner entstanden. Auf deren Gelände errichtete die stadt in den jahren 1891-1893 die Bergschule.
1699 Ein neuer Straßenname in Gera
ie Straßennamensgebung in Gera erfolgte erst im 19. Jahrhundert. Die spätere "Altenburger Straße" wurde ab diesem Jahr wegen ihrer Lage "Straße nach Altenburg" genannt.
07.04.1859 Wie die Bachgasse entstand
n diesem Tag vergab der Geraer Stadtrat einige neue Straßennamen in der Stadt. Die "Bachgasse" in der Innenstadt wurde nach dem Leumnitzer Bach benannt, welcher auch in Leumnitz entspringt. Später wurde das Gewässer dann kanalisiert und unter der Altenburger Straße, dem Zschochern und über die Sorge hinaus unterirdisch weiter geführt.
23.09.1874 Die Altenburger Atraße
b 1699 hieß die bekannte Straße im Geraer Ostviertel noch einfach "Straße nach Altenburg". Nun erhielt die Verbindung zwischen Zschochernstraße und der Straße des Bergmanns den Namen "Altenburger Straße".
23.09.1874 Die Teichstraße in Gera
iese Straße erhielt ihren Namen nach dem früheren Ratsteich in der Altenburger Straße, welcher 1888 zugeschüttet worden war. Die Teichstraße war eine Seitenstraße der Altenburger Straße und bekam in Jahr 1950 den Namen eines bekannten Reformators und hieß dann Calvinstraße.
23.09.1874 Gera erhielt eine Lutherstraße
n diesem Tag wurde in Gera in Erinnerung an den Reformator Martin Luther (1483-1546) eine Straße nach ihm benannt. Seit dem war die Lutherstraße zwischen der Altenburger Straße und der Freitagstraße zu finden.
23.09.1874 Die Steinstraße in Gera
ie "Steinstraße", zwischen der "Altenburger Straße" und der Quellenstraße" wurde an diesem Tag nach dem preußischen Staatsmann Heinrich Friedrich Karl Freiherr von und zum Stein (26.10.1757-29.06.1831) benannt. Er war es, der 1807 als preußischer Staatsminister die Leibeigenschaft abschaffte und im Folgejahr die Selbstverwaltung der Stadtbürger durch die Städteordnung ermöglichte. Nach seiner auf Verlangen Napoleon Bonapartes I. (1769-1821) erfolgte Entlassung im Jahr 1810 wirkte der Freiherr von und zum Stein in Russland mit Ernst Moritz Arndt (26.11.1769-29.01.1860) und anderen an der Befreiung Deutschlands.
05.10.1877 Die älteste Straße im Ostviertel
u allererst war es die Neulandstraße und dann die Stormstraße. Dann wurden im Ostviertel weitere Häuser gebaut. An diesem Tag wurde dann die nunmehr zwischen Blumenstraße und Altenburger Straße befindliche Straße als mittletste Straße dieser drei Straßen in "Mittelstraße" benannt.
1879 Der Ziegelberg entstand
m Jahr 1594 stand an dieser Stelle, zwischen der späteren "Laasener Straße" und der "Altenburger Straße", die alte Ziegelhütte, die Ratsziegelei. Diese wurde von 1857-1964, abgerissen, das Gelände eingeebnet und danach parzelliert. 1871 hatte man der Straße den Namen "Am Ziegelberg" gegeben. Nun ließ man das erste Wort weg und sprach nur noch von "Ziegelberg".
31.12.1879 Wer wohnte wo in Gera
ier ist eine vollständige Einwohnerliste der Stadt Gera enthalten. Alle in Gera zu diesem Zeitpunkt gemeldete Personen mit ihrer Adresse und ihrem Beruf. Zu beachten ist, dass viele Eingemeindungen erst in den ersten 20 Jahren des 20. Jahrhunderts vorgenommen wurden und so die Einwohner von Untermhaus, um ein Beispiel zu nennen, hier fehlen.
Zusatzinformationen
21.05.1893 Treffen der Turnvereine
m 21. und 22. Mai 1893
Zu Pfingsten trafen sich 39 Delegierte, die 51 Arbeiterturnvereine aus 49 Orten Deutschlands mit 3.556 Mitgliedern vertreten, in der Gaststätte „Reichskrone“ in der Altenburger Straße 38 zum ersten Deutschen Arbeiterturntag und gründeten den „Arbeiter-Turn-Bund“ (A.T.B.).
Aus Gera traten der Turnbund Pöppeln, der Arbeiterturnverein Gera, die Freie Turnerschaft Untermhaus (1876), der Vereinigte Turnverein Zwötzen (1877), der Turnverein Debschwitz (1877), der Turnerbund Leumnitz (1886) und der Turnverein Pforten (1875) dem A.T.B. bei.
23.09.1894 Die Altenburger Straße
eit dem Jahr 1699 hieß die bekannte Geraer Straße noch "Straße nach Altenburg", was an ihre Lage und Richtungsführung in der Stadt erinnerte. Nun wollte man es etwas kürzer machen und nannte sie schlicht in "Altenburger Straße" um. Vom 21. April 1966 bis 1. März 1991 war es die Otto-Grotewohl-Straße.
1897 Das Volksbrausebad
m 1888 angelegten "Birkenwäldchen" im Geraer Ostviertel wurde am Ende des Jahres 1897 an der Ecke Altenburger Straße / Calvinstraße das "Volksbrausebad" errichtet. Es war als Erholungsort für die Arbeiterbevölkerung des Stadtteils gedacht und wurde in den 1960er Jahren zu Zeiten der DDR abgebrochen.
09.12.1897 Nachrichten von Vorvorgestern
ie "Geraer Zeitung" informierte am 9. Dezember 1897 ihre Leser, dass sich die Wache des 2. Polizeireviers, bisher in der Altenburger Straße 3, ab dem 6. Dezember 1897 in der Altenburger Straße 31 befindet.
17.02.1899 Die Quellenstraße bekam ihren Namen
ie Straße erhielt ihren Namen nach der damals dort befindlichen natürlichen Quelle. Das Leumnitzer Wasser, wie es zu dieser Zeit hieß, wurde im sogenannten Birkenwäldchen, einem Erholungspark für die Arbeiterschaft des Geraer Ostviertels, unweit des ehemaligen Ratsteiches in einem Bornhäuschen gesammelt. Aus dem Wasserschatz gingen zwei Leitungen in die Geraer Innenstadt, wo sich das Wasser wiederum in vier Richtungen teilte. (Das Birkenwäldchen hieß in der Neuzeit nur Wäldchen und war an der Altenburger Straße Ecke Calvinstraße zu finden.)
11.05.1899 Der Arbeiter-Konsum-Verein in Gera
m Februar 1897 hatten Arbeiter in Debschwitz, es war noch nicht nach Gera eingemeindet, einen Konsum-Verein gegründet und im gleichen Jahr eine Verteilungsstätte eröffnet. Nun gründete man auch in Gera einen Arbeiter-Konsum-Verein. Am 1. September 1899 wurde auch hier die erste Verteilungsstätte eröffnet und zwar in der Altenburger Straße.
10.06.1900 Die Friedhofstraße
ie Friedhofstraße, zwischen der Altenburger Straße und der Dehmelstraße, wurde im Zusammenhang mit der Anlage des 1900 eingeweihten Ostfriedhofes angelegt. In den Jahren 1909/10 war dort dann nach den Plänen von Stadtbaurat Adolf Marsch ein Krematorium errichtet worden.
1904 Die Schenkengasse in Leumnitz
u dieser Zeit hieß diese Gasse noch "Altenburger Straße" und befand sich in Leumnitz. Erst im Jahr 1909 wurde sie in "Schenkengasse" und 1920 in "Schänkengasse" umbenannt. In dieser Gasse stand als einziges Gebäude das Leumnitzer Gemeindehaus. Gemietet hatte es der Handarbeiter Konrad Wunder. Das Anwesen wurde zwischen 1904 und 1909 mit zur "Altenburger Straße Nr. 1b" gerechnet und danach bekam es die Adresse "Schenkengasse 1". Ab 1929 wurde die dann "Schänkengasse" wieder der" Altenburger Straße Nr. 109", dem Ende der Geraer "Altenburger Straße", zugeordnet.
1911 Unter Denkmalschutz gestellt
eit dem ausgehenden 19. Jahrhundert wurden herausragende Geraer Villen und Wohnquartiere des Großbürgertums und der Industriellen der Stadt unter Denkmalschutz gestellt. In diesem Jahr waren es die Häuser in der Altenburger Straße 63, 65, und 67.
24.04.1925 Die erste Guillotine in Gera
um ersten Mal sollte in Gera eine Guillotine zum Einsatz kommen, und dabei traf es ausgerechnet eine Frau. Die geschiedene Anna Schellhardt aus der Altenburger Straße in Gera war zu diesem Zeitpunkt 30 Jahre alt und wurde wegen dem Mord an ihrer Tochter hingerichtet. Sie hatte ihre eigene Tochter erdrosselt. Und weil man einmal dabei war, musste sich ein gewisser Otto Seifert der gleichen Prozedur unterziehen wie seine Vorgängerin. Auch er wurde enthauptet. Er hatte seinen Schwiegervater mit einem Beil erschlagen. Das „Schneidegerät“, welches nach einem französischen Arzt benannt ist, hatte man sich in Weimar geborgt. Die sterblichen Überreste der Delinquenten wurde in die anatomische Abteilung nach Jena überführt.
18.03.1928 Neue Poststellen in Gera
ier neue Poststellen wurden an diesem Tag in Gera eröffnet. Im Stadtteil Pöppeln in der Jägerstraße 1, im Geraer Nordviertel in der Weidaer Straße 20, im Ostviertel in der Altenburger Straße 32 und im Südosten der Stadt unter der Adresse "Am Krankenhaus 3".
02.1933 Das Ende der KP-Zeitung
nde Februar 1933 wurde die Geschäftsstelle der KP-Zeitung "Thüringer Volksblatt" in der Altenburger Straße Ecke Ziegelberg polizeilich geschlossen. Die zum weiteren Druck benötigten Arbeitsutensilien hatte eine kleine Gruppe der KP-Geschäftsstelle aus dem streng bewachten Gebäude heimlich entwendet. Die neuen Machthaber wollten unbedingt verhindern, dass die politischen Gegner propagandistisch gegen sie arbeiten konnten. Auch die SPD-Zeitung fiel den Nationalsozialisten zum Opfer.
21.04.1966 Sozialistische Namensgebung
ie Verbindung zwischen Zschochernstarße und der Straße des Bergmanns hieß ab 1874 "Altenburger Straße", da sie schon seit 1699 als "Straße nach Altenburg" in der Stadt bekannt war. Nun erhielt sie den Namen von Otto Grotewohl, einem Kommunisten und Stalinisten in der ersten Nachkriegs-Regierung der DDR.
01.06.1978 Am Leumnitz Bach
n diesem Tag erhielt die verlängerte Freitagstraße im Geraer Ostviertel die Bezeichnung "Am Leumnitzer Bach". Der noch oberhalb des kleinen Geraer Stadtteil Leumnitz entspringende Bach floss neben dieser Straße noch offen überirdisch und wurde dann unter der Altenburger Straße, dem Zschochern, der Sorge, der Bachgasse und dem Museumsplatz kanalisiert, um dann in Höhe der späteren Arkaden, zu dieser Zeit noch das Interhotel, in den ebenfalls kanalisierten Mühlgraben eingeleitet zu werden.
01.06.1978 Am Leumnitzer Bach entstand
n diesem Tag erhielt die verlängerte Freitagstraße die Bezeichnung "Am Leumnitzer Bach". Der oberhalb des Geraer Stadtteil Leumnitz entspringende Bach floss zu dieser Zeit neben dieser Straße noch offen und wurde dann unter der Altenburger Straße, Zschochern, Sorge, Bachgasse und Museumsplatz kanalisiert und weiter geführt.
1984 Umbauten am Ziegelberg
er Ziegelberg, zwischen Laasener "Straße" und der "Altenburger Straße", war der Namensgeber für die von 1891-1893 erbaute Bergschule. Oberhalb der "Laasener Straße" wurde noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Landwirtschaft betrieben und so war ein landwirtschaftlicher Charakter in der Gegend dort unausweichlich. 1984 wurde auf dem Ziegelberg im Zusammenhang mit der Planung für den neuen Zentrumsring der letzte Scheunenkomplex, welcher an die ehemalige landwirtschaftliche Betätigung erinnerte, abgebrochen und später neu bebaut.
09.12.1987 Achtung Schulkinder
o berichtet die "Volkswacht" an diesem Tag über die Neuigkeiten an der Kreuzung am Ziegelberg, wo um erhöhte Vorsicht wegen den Schülern der Bergschule gebeten wurde. "Elternaktive und Pädagogen der Wilhelm Pieck Oberschule hatten angeregt, dass mit Fertigstellung des Zentrumsringes auch ein gefahrloser Weg für die Schulkinder geschaffen werden muss. Seit gestern zeigt entsprechende Beschilderung allen Fahrzeugführen an der Kreuzung Ziegelberg / Otto Grotewohl Straße erhöhte Aufmerksamkeit an. Die Volkspolizei wird das Verhalten der Kraftfahrer an diesem Gefahrenschwerpunkt verstärkt kontrollieren." (Die Wilhelm Pieck Oberschule, die 13. POS, hieß nach der politischen Wende von 1989/90 wieder "Bergschule" und die Otto Grotewohl Straße wurde in Altenburger Straße zurückbenannt.) 

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18.01.2015
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