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24.04.1864 Alfred Auerbach in Gera geboren
lfred Auerbach war Lehrer und Rektor an verschiedenen Geraer Schuleinrichtungen. Seit dem 9. Mai 1895 war er nebenamtlich und ab dem 1. Dezember 1924 hauptamtlich als Direktor des Städtischen Museums tätig und entwickelte sich zu einem der größten Experten der Ur- und Frühgeschichte Ostthüringens. Alfred Auerbach verstarb am 13. März 1938 als hoch angesehener Gelehrter in Gera.
04.04.1893 Bruno Brause geboren
runo Brause war eigentlich ein gelernter Friseurmeister aber neben Alfred Auerbach einer der bedeutensten Ur- und Frühgeschichtler Geras. 1918, nach dem Ersten Welzkrieg, in dem er das rechte Auge verlor, eröffnete er in der Schmelzhüttenstraße ein Friseurgeschäft, welches er bis zu seinem Tod betrieb. Brause war Autodidakt. Durch seine naturwissenschaftlichen Forschungen zur Siedlungsgeschichte war es ihm möglich paläolithische und mesolithische Fundstellen in Ostthüringen zu entdecken. Er verstarb am 24. November 1941 in Gera. Am 1. März 1991 wurde in Gera/Lusan eine Straße nach ihm benannt.
1897 Zur Geschichte des Stadtmuseums
m Jahr 1732 hatte man vor den Toren der Stadt das Zucht- und Waisenhaus, später als Stadtmuseum bekannt, eröffnet. 136 Jahre diente es als solches, bevor es zu anderen Verwendungszwecken weitervermietet wurde, unter anderem als Museum. Obwohl dieses städtische Museum seit dem Jahr 1897 das erste Obergeschoss des Waisenhauses nutzen konnte, reichte der Platz für eine angemessene Präsentation der recht umfangreichen Sammlung nicht aus. Dem Rektor Alfred Auerbach, welcher als Leiter des Museums fungierte, gelang es, den Pensionär Otto Spaethe davon zu überzeugen, dass das ganze Waisenhaus auf Grund seines Raumangebotes und der günstigen Lage als reines Museumsgebäude bestens geeignet sei. Am 9. Dezember 1910 bildete sich dann auf Initiative und unter dem Vorsitz Otto Spaethes ein "Komitee zum Ausbau des alten Waisenhauses für Museumszwecke", welches am 6. Januar 1911, den Antrag an die Stadt stellte, ihm das alte Waisenhaus, welches inzwischen in den städtischen Besitz übergegangen war, zwecks Umbau für ein Museum, dessen Kosten vom Komitee getragen werden sollte, zur Verfügung zu stellen. Der Geraer Stadtrat stimmte diesem Antrag am 9. Januar 1911 mehrheitlich zu. Den Mietern im Gebäude wurden für Ende September 1911 die Wohnungen gekündigt, die Museumsgegenstände wurden Ende September 1911 in zwei gemietete Räume der ehemaligen Mengelschen Fabrik in der Färbergasse, in Sichtweite der Gebäudes, ausgelagert. (Quelle: Diplomhistoriker Siegfried Mues, ehemaliger Leiter des Stadtmuseums)
1903 25 Jahre Museum
as städtische Museum Gera beging in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Der Rektor, welcher auch Verwalter des Museums war, Alfred Auerbach veröffentlichte zu diesem Anlass eine Informationsbroschüre.
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04.1909 Rektor Alfred Auerbach
ie Geraer Fortbildungsschule für Knaben erhielt eine hauptamtliche Leitung in der Person des Rektors der Bergschule auf dem Ziegelberg Herrn Alfred Auerbach (24.04.1864-13.03.1938) zu finden war die Schule in der alten Färbergasse 1-3, dem früheren Technikum. (Die Färbergasse gehört zu den "aufgehobenen Gassen" Geras und war zwischen der Heinrichstraße und der Florian Geyer Straße zu finden. Sie wurde in den Wirren des Zweiten Weltkrieges vernichtet.)
1919 Eingliederung der Ratsbibliothek
ie Verantwortung über die Ratsbibliothek in Gera lag bis zu ihrer Eingliederung in das Statistische Amt im Jahre 1919 in der Zuständigkeit des jeweiligen Oberbürgermeisters. Die Einarbeitung von Zugängen in den Katalog und die Aufsicht über dienstliche Entleihungen wurden bis dahin städtischen Bediensteten, vor allem den Stadtsekretären Julius Blumentritt und Carl Zenker, als zusätzlicher Aufgabenkreis übertragen. Da eine Betreuung durch einen Bibliothekar nicht gegeben war, wurde angesichts des gewachsenen Umfanges der Bestände 1898 der Bürgerschullehrer Alfred Auerbach (1864-1938) mit der Neuordnung und der Herausgabe eines gedruckten Kataloges für den inzwischen über 2000 Bände zählenden Bestand beauftragt. (Quelle: Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland. Digitalisiert von Günter Kükenshöner. Hrsg. von Bernhard Fabian. Hildesheim: Olms Neue Medien 2003.)
1919 Anstellung einer Bibliothekarin
ie bereits von Alfred Auerbach (1852-1938) geäußerte Anregung, die Leitung der Bibliothek einer geeigneten Person zu übertragen, wurde erst 1919 mit der Anstellung der Bibliothekarin Hedwig Bankewitz Realität. Die von ihr begonnene Neuordnung und Erschließung der Bestände wurde ab 1920 von Dr. phil. Otto Angermann im Statistischen Amt fortgesetzt. Ihm oblag bis zu seinem Ausscheiden aus dem Dienst 1929 vor allem die Verwaltung und Weiterführung der Bibliothek. Während seiner Amtszeit erfolgte die Einarbeitung aller bis dahin in einzelnen städtischen Dienststellen vorhandenen Bücher und Druckschriften in den Katalog der Ratsbibliothek. Im Ergebnis entstand der bis in die vierziger Jahre fortgeschriebene achtbändige Bandkatalog. Nach einer Angabe aus dem Jahr 1938 wuchs der Gesamtbestand bis dahin auf ca. 14.000 Bände an. Gleichzeitig wurde der Grundstock für die Handbibliothek des Geraer Stadtarchivs gelegt, deren Bestand allerdings bis etwa 1945 in den Katalogen der Ratsbibliothek mit erfasst wurde. Auf Vorschlag des Stadtarchivars Ernst Paul Kretschmer (1887-1957), der zwischen 1915 und 1952 maßgeblich die Entwicklung des Geraer Stadtarchivs beeinflusste, konnte ein großer Teil des historischen Bücherbestandes durch Ankäufe beschafft und im Stadtarchiv zur öffentlichen Nutzung aufgestellt werden. Während seiner Amtszeit wurde unter anderem 1940 ein großer Teil der wissenschaftlichen Bibliothek des Kommerzienrates Alfred Ferber (1857-1940) mit etwa 150 Bänden angekauft. Darüber hinaus verkaufte Kretschmer, der selbst eine ausgezeichnete Privatbibliothek besaß und als Spezialist der Stadt- und Regionalgeschichte galt, auf der Grundlage eines 1943 mit der Stadt Gera geschlossenen Vertrages wichtige Teile seiner Bibliothek (ca. 1200 Bände) zur Ergänzung der Handbibliothek. (Quelle: Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland. Digitalisiert von Günter Kükenshöner. Hrsg. von Bernhard Fabian. Hildesheim: Olms Neue Medien 2003.)
02.11.1942 Die gewerblich Berufsschule
m 02.11.1942 umfasste die gewerbliche Schule 85 Klassen mit 2.163 Schülern und 30 hauptamtlichen Lehrern. Zur 125 Jahrfeier wurde festgestellt, das die Schülerzahl von 46 im Jahr 1817 doch erheblich gestiegen war, was den Erfolg der Schule ausmachte und sie legitimierte. Die Unterrichtsräume befanden sich in der Talstraße 3, in der Färbergasse 1 bis 3 , in der Enzianschule, der Textilfachschule und im städtischen Schlachthof. Maßgebliche Verdienste am Aufbau dieser Anstalt, die zu den ältesten Berufsschulen in Deutschland zählte, kammen dem Rektor Alfred Auerbach zu, der die Berufsschule zwischen 1919 und 1925 leitete.

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18.01.2015
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