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1594 Straßennamen ohne Rechtschreibung
u dieser Zeit gab es in Gera noch gar keine Straßen. Alles wurde in Gassen unterteilt. Die viel später entstandene Clara Zetkin Straße, die vorher auch Adelheidstraße hieß wurde zu dieser Zeit "die gepint" genannt.
1661 Vom Rat der Stadt erworben
n diesem Jahr erwarb der Rat der Stadt Gera von der reußischen Landesherrschaft das Gelände nördlich der Sorge bis zur "Gebind". Dieses Gebiet lag zu diesem Zeitpunkt noch außerhalb der Stadtmauern. Die Sorge hatte ihren Namen von ihrer Lage als "Zarge", als Umfassung an der Stadt. Die "Gebind" war die spätere Adelheidstraße, in der Neuzeit die Clara-Zetkin-Straße. Der Kauf war ein Indiz dafür, dass die Stadt sich ausdehnte und die alten mittelalterlichen Stadtmauern zu eng wurden. Viele Jahre später wurde die Sorge dann, vom Zschochernplatz aus nach unten betrachtet, auf ihrer rechten (nördlichen) Seite bebaut.
1824 Die Ruine war abgetragen
ie alte Johannes dem Täufer geweihte Johanniskirche auf dem alten Johannisplatz war um das Jahr 1200 errichtet worden und bei den Stadtbränden von 1450 und 1780 und der vom schwedischen Soldaten während des Dreißigjährigen Krieges 1639 gelegten Schadensfeuer beschädigte worden. Beim Brand von 1780 war der Sakralbau, bis 1720 Geras Hauptkirche, bis auf die Grundmauern zerstört worden. In der Folgezeit verhinderten die Napoleonischen Kriege und deren Auswirkungen den Neuaufbau. Es sollte bis 1824 dauern, bis man die Brandruine endgültig abgetragen hatte. Im Jahr 1885 wurde dann in der Adelheidstraße (später Clara-Zetkin-Straße) ein Neubau eingeweiht.
1861 Adressänderungen wegen der Stadterweiterung
ie bekannte Amthorsche Handelsschule befand sich 1861 im ehemaligen Liebigschen Garten in der neuzeitlichen (2010) Humboldtstraße 23. Mitte des 19. Jahrhunderts gab es noch keine "Clara-Zentkin-Straße" und keine "Humboldtstraße" und so wurde das Anwesen bis 1866 noch zur Schloßstraße 26 gerechnet. Von 1867-1869 gehörte es zu "An der Schloßstraße", von 1871-1877 zur "Adelheidstraße 7", von 1879-1887 zur "Humboldtstraße 10 und 11" und ab 1889 zur "Humboldtstraße 21 und 23". Ab 1884 war die Art der Nummerierung der Häuser geändert worden, sodass die Adressen langfristig Bestand hatten.
21.09.1863 Oskar Salomon geboren
n Halle an der Saale kam der spätere Spezialarzt für Haut- und Harnerkrankungen zur Welt. Ab dem Jahr 1908 seine Wohnung und Praxis in der Geraer Adelheidstraße 12. Später wurde es die Clara Zetkin Straße.
16.03.1866 Die Adelheidstraße bekam ihren Namen
ie Gegend um die spätere "Clara Zetkin Straße" war ab 1594 bekannt und war bis zu diesem Jahr als "die gepint", "Gebinde" oder "an der Gebind" bekannt. An diesem Tag bekam sie den Namen "Adelheidstraße".
01.01.1876 Die Reichsbankstelle
n der Adelheidstraße, das war später in der Neuzeit ab 1950 die Clara Zetkin Straße, war in diesem Jahr der Bau der Reichsbankstelle fertig gestellt worden. Es handelte sich dabei um einen sogenannten Klinkerbau.
31.12.1879 Wer wohnte wo in Gera
ier ist eine vollständige Einwohnerliste der Stadt Gera enthalten. Alle in Gera zu diesem Zeitpunkt gemeldete Personen mit ihrer Adresse und ihrem Beruf. Zu beachten ist, dass viele Eingemeindungen erst in den ersten 20 Jahren des 20. Jahrhunderts vorgenommen wurden und so die Einwohner von Untermhaus, um ein Beispiel zu nennen, hier fehlen.
Zusatzinformationen
11.03.1881 Wie die Lessingstraße ihren Namen bekam
ie Straße zwischen der Laasener Straße und der Clara-Zetkin-Straße (damals die Adelheidstraße) erhielt ihren neuen Namen. An diesem Tag wurde die durch den ehemals Wagnerschen Garten führende Straße anlässlich des 100. Todestages des Dichters Gotthold Ephraim Lessing (schrieb unter anderem "Nathan der Weise") (22.01.1729-15.02.1781) in Lessingstraße benannt.
18.09.1887 Grundsteinlegung für eine Schule
n diesem Tag erfolgte die Grundsteinlegung für die Zabelschule, das spätere Zabelgymnasium, in der Adelheidstraße (Clara-Zetkin-Straße). Den Bau der Zabelschule hat die Stadt Gera, neben einer Reihe von sozialen Stiftungen, dem Apothekerehepaar Karl Friedrich Gotthelf Zabel (1771-1847) und Henriette Zabel, geb. Schüler (1808-1884) zu verdanken. Nach dem Vater der Stifterin wurde die Schülerstraße benannt.
1888 Die neue Geburtshilfe-Klinik
in gewisser Dr. Grasemann, Frauenarzt in Gera, gründete in diesem Jahr in der Adelheidstraße (später Clara Zetkin Straße) eine geburtshilfliche Klinik und Klinik für Frauen- und Kinderkrankheiten. Das kleine Krankenhaus verfügte über acht Betten. Grasemann's Kollege aus der Chirurgischen Klinik auf der Sorge Nr. 3, Dr. Thierbach, unterstützte ihn mit unter bei Operationen.
28.04.1889 Verlegung des Hotel Frommater
iner der Nachfolger von Traugott Frommater, dem Hotelgründer in der Geraer Schlossstraße, der Hotelier A. Ursin, verlegte das Hotel Ende April 1889 in einen Neubau in der unmittelbaren Nähe. Heute, 2007, befindet sich in dem Gebäude die Polizeidirektion Nord in der Zetkinstraße, damals die Adelheidstraße.
1892 Die Klinik des Dr. Rindfleisch
u Ende des 19. Jahrhunderts kam es in Gera zur Gründung mehrerer Privatkliniken. Ab 1892 betrieb der Geraer Arzt Dr. Rindfleisch in der Adelheidstraße, später die Clara Zetkin Straße, eine Frauenklinik. Bei seinen Operationen wurde er von Dr. Hennicke unterstützt, welcher eine eigene Augen- und Ohrenklinik in der Nachbarschaft betrieb, und "so ganz nebenbei" auch noch Professor für Ornithologie (Vogelkunde) war.
1901 Die Villa Maurer wurde bezogen
ach dem Deutsch/Französischen Krieg von 1870/1871 gründete der Geraer Kaufmann Emil Otto Maurer zusammen mit seinem Geschäftspartner Gustav Adolph Fiedler eine Kammwollwarenweberei in Gera. Emil Otto Maurer wohnte zu dieser Zeit mit seiner Familie in der Adelheidstraße 2 (später die Clara-Zetkin-Straße) und Gustav Adolph Fiedler in der Schillerstraße 2. Fiedler verstarb recht früh, nach unterschiedlichen Angaben 1889 oder 1893, und Maurer nahm Friedrich Wilhelm Elenz als Teilhaber auf. Zur gleichen Zeit verzog Maurer nach der Louisenstraße 7 (nach Zusammenlegung der Adelheidstraße und der Louisenstraße wurden sie zur Clara-Zetkin-Straße) und erwarb 1898 ein Grundstück in der Agnesstraße (später Gagarinstraße). 1899 erfolgte dort die Grundsteinlegung für die Villa Maurer und 1901 konnte der Neubau mit der Hausnummer 14 bezogen werden. Maurer befand sich in guter Gesellschaft dort, denn die wohlhabenden Kaufleute Feistkorn und Münch hatten ihre Villen ebenfalls dort, denn sie waren seine beiden Nachbarn.
01.04.1906 Neue Pfarrgebäude in Gera
ie Geraer Kirchen St. Salvator (Nikolaiberg) und Johannis (seit 1885 an der Adelheidstraße, später Clara-Zetkin-Straße) erhielten in diesem Jahr neue Pfarrgebäude. Am 1. April 1906 wurden diese feierlich an die Geistlichen übergeben.
02.01.1926 Jubiläum der Reichsbankstelle
ie Reichsbankstelle Gera feierte an diesem Tag ihr 50-jähriges Bestehen in der Stadt. Im Jahr 1876 hatte man in Gera in der Adelheidstraße, später die Clara-Zetkin-Straße, die Reichsbankstelle, als eine der deutschen Filialen der Reichsbank gegründet. Zu dieser Zeit handelte es sich um einen Klinkerbau.
01.01.1929 Die Thilo Schoder Klinik
m Jahr 1914 hatte der Geraer Arzt Dr. Ernst Schäfer die private Frauenklinik in der Luisenstraße 10, später Clara Zetkin Straße vom verstorbenen Dr. Grasemann übernommen und in dieser bis Ende 1928 praktiziert. An diesem Tag nun eröffnete er nach einer Bauzeit von 2 Jahren seine neue Klinik in der Agnesstraße, später die Gagrinstraße, in einem vom Bauhaus-Architekt Thilo Schoder entworfenen Bau. (Als die Adelheidstraße, der Adelheidplatz und die Luisenstraße zusammen gelegt wurden, bekam die ganze Straße den Namen von Clara Zetkin.)
20.10.1935 Ein neuer Gedenkstein
n diesem Tag erfolgte die Weihe eines Kolonialgedenksteins auf dem Adelheidplatz. Die Weihe entsprach dem Denkprinzip der NSDAP und wurde im Sinne der nationalsozialistischen Regierung durchgeführt. Der Adelheidplatz, die Adelheidstraße und die Luisenstraße wurden später zur Clara-Zetkin-Straße zusammengefasst.
1938 Die Geraer Lichtspielhäuser
m Jahr 1938 konnten die Geraer noch aus fünf verschiedenen Kinos wählen und sich einen Film aussuchen. Manches der Kinos hatte eine erstaunlich hohe Anzahl an Sitzplätzen. So konnten im Palasttheater im Amthordurchgang 1150 Besucher zusammen eine Veranstaltung besuchen. Die Capitol-Lichtspiele in der Adelheidstraße 1 (später die Clara-Zetkin-Straße) boten Platz für 550 Zuschauer, das Metropol-Theater in der Leipziger Straße faste 500 Besucher, die Frommater-Lichtspiele in der Amthorstraße 2 (später die Polizeidirektion Mitte) konnte vor 480 Menschen spielen und das Lichtspielhaus Südende in der Reichsstraße 29 hatte eine Kapazität von 200 Plätzen. Die großflächig über die Stadt verteilten Kinos dienten nicht nur der Unterhaltung, denn dort wurden auch die Nachrichten (Wochenschau) und während dem Zweiten Weltkrieg die Frontberichterstattungen, die Propagandafilme und die Reden von Goebbels, Hitler und anderer NS-Größen gezeigt.

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Tintenglas mit Feder
 
 
18.01.2015
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