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Ihre Suche nach Adelheid erbrachte folgende Ergebnisse.
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07.08.936 Otto I. wurde König
tto I. war der Großvater von Kaiser Otto III. und begründete 962 die ottonische Kaiserdynastie. An diesem Tag wurde er in Aachen zum deutschen König gekrönt, nachdem sein Vater Heinrich I. am 2. Juli 936 verstorben war. Sein Enkelsohn wurde durch eine Landschenkung an seine Schwester Adelheid, einer Äbtissin, indirekt der Gründer der Stadt Gera im März 995. Otto III. verstarb mit nur 21 Jahren Anno 1002, nachdem er König und Kaiser geworden war, einst entführt wurde, nacheinander 996 und 999 zweimal einen Papst ernannte und versucht hatte dem untergegangenen römischen Reich zu neuem Glanz zu verhelfen. 
951 Die zweite Hochzeit Otto I.
tto I., der Große war zuvor mit Edgitha (910-1946) verheiratet, welche noch jung an Jahren unerwartet verstarb. Nach dem Tod von Lothar I im Jahr 950, dem König von Italien, erreichte ihn ein Hilferuf von dessen Witwe, welche gefangen gehalten wurde. Er befreite Adelheid von Burgund aus ihrer misslichen Lage und heiratete sie im Jahr 951. Otto I., geboren 912 verstarb im Jahr 973. Adelheid von Burgund, geboren um 930/931 verstarb hoch betagt im Jahr 999. 
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972 Theophanu heiratete Otto II.
m Deutschen Reich kam es zu einer entscheidenden Eheschließung. Die byzantinische Prinzessin Theophanu (geb. um 955-960 - verst. 991) heiratete den späteren Deutsche Kaiser Otto II. Aus der Verbindung ging neben drei Mädchen nur ein Knabe hervor (vermutlich als Zwilling, wo nur ein Kind überlebte), der aber als Kaiser Otto III. seiner älteren Schwester Adelheid einen Landstrich schenkte, auf dem ab 995 Gera (ersterwähnt als Geraha) entstehen sollte. Durch diese Vermählung akzeptierte der byzantinische Kaiser das Ottonische Kaisertum indirekt.
980 Der spätere Kaiser Otto III. kommt zur Welt
n diesem Jahr, Historiker gehen von Juni oder Juli aus, erblickte Otto III. das Licht der Welt. Er verschenkte an seine Schwester, einer Äbtissin, das Land, auf dem Gera errichtet wurde. Als er 1002 verstarb, war er erst 21 Jahre alt.
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07.12.983 Otto II. verstarb in Rom
tto II. verstarb sehr plötzlich und hinterließ seinem zu diesem Zeitpunkt erst dreijährigen Sohn Otto III. ein Königreich in schwieriger politischen Lage. Von allen Seiten drängten die Adligen und Erzbischöfe an die Macht. Die Mutter Ottos III. erhielt den späteren Machtanspruch ihres Sohnes aufrecht und ermöglichte ihm, mit der Unterstützung des sächsischen Herzogs Bernhard, in der Zusammenarbeit mit der Großmutter Ottos III., Adelheid, die Regentschaft bei Erreichen der Volljährigkeit. Ohne Otto III. hätte es Gera so nicht gegeben.
990 Die erste Mühle
as Jahr 990 steht hier für das Ende des 10. Jahrhunderts, in einer Zeit, in der die Ersterwähnung des künftigen Landstrichs Gera fiel. Bäuerlich bewohnt war die Gegend schon, als Otto III. diesen Teil Thüringens seiner Schwester Adelheid überließ. Die erste Mühle soll es im 10. Jahrhundert dort schon gegeben haben. Die später als Hausmühle bekannte Mühle hieß da aber noch Niedermühle.
15.06.991 Theophnu verstorben
heophanu war die Gemahlin von Kaiser Otto II. und Mutter von Kaiser Otto III. in der Ottonendynastie im Heiligen Römischen Reich des 10 Jahrhunderts. Geboren wurde sie zwischen 955 und 960. Sie entstamtte dem byzantinischen Adel war aber keine "Purpurgeborene" (Kind Herrschender). Aus ihrer Ehe mit Kaiser Ott II. gingen die Kinder Adelheid (Äbtissin von Quedlinburg), Sophia (Äbtissin von Gandersheim und Essen), Mathilde (spätere Ehefrau von Pfalzgraf Ezzo) und Kaiser Otto III (vermutlich als Zwilling, die Schwester verstarb). Als Otto III. an der Macht war, verschenkte er seiner Schwester Adelheid den Landstrich, auf dem Gera entstehen sollte. Ohne die byzantinische Prinzessin Theophanu und ihre Kinder hätte es Gera so nicht gegeben.
21.06.996 Otto III. wurde Kaiser
m Jahr zuvor hatte Otto III. seiner Schwester Adelheid den Landstrich verschenkt, auf dem Gera einst entstehen sollte. Der mündig gewordene Otto III. (980-1002) wurde an diesem Tag von Papst Gregor V. in Rom zum Kaiser gegrönt. Papst Gregor V. war ein Urenkel von Kaiser Otto I., dem Großen, und der erste Deutsche auf dem heiligen Stuhl in der ewigen Stadt Rom. Otto III. selbst hatte ihn als Papst durchgesetzt, im Alter von gerade einmal 15 Jahren, und zeigte sich darauf bedacht, das ottonisch-salische Reichskirchensystem auch auf das Verhältnis Papst-Kaiser zu übertragen.
997 Der Berater von Otto III.
eit 997 war Gerbert von Aurillac persönlicher Lehrer und politischer Berater des deutschen Kaisers Otto III. (980-1002, Kaiser seit 996), der ihn 998 zum Erzbischof von Ravenna und schließlich 999 zum ersten französischen Papst (999 - 1003) machte. Otto III. war dadurch, dass er einen thüringer Landstrich an seine Schwester Adelheid verschenkte so etwas wie der Gründervater Geras. Als Papst Silvester II. konnte Gerbert von Aurillac die Politik Ottos aktiv und nachhaltig unterstützen (Renovatio imperii Romanorum). Das große Ziel des Papstes bestand darin, unter dem Schutz Ottos wieder Frieden in der unruhigen Zeit herstellen zu können. Allerdings konnte der dieses Vorhaben nicht verwirklichen, da er nach einer Erhebung des römischen Adels im Jahr 1001 die Stadt verlassen musste. Gerbert von Aurillac galt als einer der gelehrtesten Päste seiner Zeit. Geboren wurde er in Aquitanien am 2 April 950 und er verstarb in Rom am 12. Mai 1003. Er überlebte den Jungen Kaiser um ein Jahr.
26.04.999 Schenkungsurkunde
aiser Otto III schenkt seiner Schwester Adelheid, der Äbtissin des Stifts Quedlinburg, das Land Gera mit allem Zubehör  zur freien Verfügung. Das Gebiet ist rechts der Elster  zu lokalisieren und entspricht in etwa der heutigen Ausdehnung von Gera auf dieser Seite der Elster, einschließlich einiger Dörfer im Osten und Norden der Stadt.
Die lateinisch und die deutsche Version, sowie weitere Details erhalten Sie in den Zusatzinformationen.
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16.12.999 Adelheid von Burgund verstorben
delheid von Burgund (931-999) war römisch-deutsche Kaiserin von 962-999 und Königin 951-999, Heilige und eine der bedeutendsten Frauengestalten ihrer Zeit und des gesamten 10. Jahrhunderts. Sie war die Großmutter von Otto III., dem Gründer Geras und die Gemahlin von Otto I. Sie verstarb nur 3 Jahre vor ihrem Enkel Otto III., welcher nur 21 Jahre alt wurde, in Selz im Elsass.
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23.01.1002 Der Gründer Geras verstarb jung
tto III., der Deutsche Kaiser, welcher 995 seiner Schwester Adelheid per Urkunde den Landstrich verschenkte auf dem Gera entstehen sollte, verstarb im Alter von nur 21 Jahren im italienischen Paterno vermutlich an Malaria. Darauf hin brach die kaiserliche Macht über Polen und Ungarn zusammen. Sein Nachfolger Heinrich II. versuchte den danach eintretenden Machtverfall aufzuhalten, was ihm aber nicht gelang. Mit Otto III. und seinem Tod ging das ottonische Reich zugrunde. Erst 1014, nach der Kaiserkrönung Heinrichs II. konnte er die 1002 zerbrochene Macht wieder aufrichten und die byzantinische Expansion aus Süsitalien zu stoppen.
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1190 Die Geraer Gerichtsbarkeit
en Ort Gera trugen die Vögte vermutlich schon seit dem Ende des 12. Jahrhunderts vom Stift Quedlinburg zu Lehen, das 999 die Provinz Gera von Kaiser OTTO III. als Geschenk erhalten hatte. Über diesen abgelegenen Besitz des Stiftes hört man erst wieder in einem Rechenschaftsbericht der Äbtissin Adelheid (1184-1203), in dem verlorene Güter und Rechte aufgezählt werden. Dort erscheint ein advocatus. Es kann sich nur um einen Weidaer, wohl nur um Heinrich II. den Reichen handeln. Denn 1237 sagt Heinrich IV. in einem Vergleich mit Äbtissin Gertrud, seine Vorfahren hätten bereits alle 3 Richterdrittel der Vogtei besessen. Jetzt übertrug ihm die Äbtissin gegen eine Zahlung von 72 Mark 2 Drittel der Gerichtsbarkeit in der Vogtei Gera (advocacia de Gera) zu Lehen. Die Niedergerichtsbarkeit in der Stadt Gera blieb dem Schultheißen der Äbtissin, während der Vogt auch dort die Hochgerichtsbarkeit erhielt. Wie seine Vorfahren sollte der Vogt auch die Münze in Gera weiter zu Lehen tragen. Außer der Stadt dürften zur Vogtei Gera nur wenige Otrtschaften gehört haben. Schon Langenberg wurde als Naumburger Lehen beansprucht.
1191 Untermhaus wurde zum ersten Mal erwähnt
ie erste urkundliche Erwähnung: "Unterhaus" (1534 findet man die Bezeichnungen Underhaus und Underheuser in den Quellen). Seinen Namen verdankt Untermhaus mit großer Wahrscheinlichkeit seiner Lage, das Vorwerk bzw. die Vorbefestigung des Osterstein lag "unter dem Haus" (was keine andere Bezeichnung als die von den Geraern übliche für das Schloss bzw. die vorherige Burg war). Vermutlich entstanden Burg und Vorwerk schon im 10.Jh. (spätestens aber im 12.Jh.)
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1207 Quedlinburg und Gera
ie Stadt Quedlinburg war zu dieser Zeit auf Grund des dort bestehenden Königshofes ein bedeutender Ort des mittelalterlichen deutschen Reiches. In den Jahrhunderten zwischen 922 und 1207 hatte man 67 Besuche von insgesamt 16 Königen und Kaisern beurkundet. In Quedlinburg verlebte Kaiser Otto III. (983-1002) einen kleinen Teil seiner Kindheit, er verlor im Alter von drei Jahren seinen Vater Otto II (955-983). und mit elf Jahren auch seine Mutter Theophanu (um 955-960 bis 991), bei seiner Tante Matilde, welche Äbtissin des Reichsklosters war. Nach ihrem Tod am 7. Februar 999, übernahm Adelheid, eine seiner vermutlich drei älteren Schwestern, welche nach der gemeinsamen Großmutter benannt war, das Amt der Äbtissin in Quedlinburg und erhielt kurz Zeit danach "Gera" als Geschenk ihres Bruders. Durch eine weitere am gleichen Tag ausgestellte Urkunde hatte sie auch die Ortschaften Barby und Nienburg bekommen. Zu welchem Zeitpunkt aber die Äbtissin Adelheid das ihr geschenkte Gebiet dem Reichskloster als Eigentum übereignet hatte, ist nicht mehr sicher nachvollziehbar. Dass es geschehen ist, kann aber als sicher angenommen werden, weil Gera bis zum Jahr 1358 von den Vögten von Weida und Gera im Auftrag der Quedlinburger Abtei verwaltet wurde. Danach kamen die Wettiner.
1226 Heinrich I. von Plauen-Gera geboren
einrich I., war Vogt von Plauen-Gera (1238–1244), Vogt von Plauen-Greiz (1240/1244–1303), Stifter der Linie Plauen, erbte die Vogtei Plauen mit Auerbach und Pausa von seinem Vater, sowie die Herrschaft Greiz mit Werdau (Werda ?) und Reichenbach von seinem Onkel Heinrich V., erwarb von der Linie Weida Ronneburg und Schmölln. Er erhielt 1281 vom Reiche die Märkte Asch und Selb und 1296 Hirschberg zu Pfandbesitz. Von 1282 bis 1295 war er Reichslandrichter im Pleißnerlande und wurde urkundlich 16. Dezember 1238 bis 7. März 1303 erwähnt. Geboren wurde er um 1226 und verstarb nach dem 7. März 1303.
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1238 Aus der Geschichte Thüringens
er Besitz Heinrichs II. des Reichen wurde wahrscheinlich schon um 1209 zwischen seinen Söhnen Heinrich III. und Heinrich IV. geteilt. Heinrichs II. des Reichen mittlerer Sohn Heinrich IV. (1209-1249) muss in der Teilung von ca. 1209 Gera erhalten haben, denn 1238 bezeichnet er sich als Vogt von Gera, erscheint aber schon 1234 in Verbindung mit Gera, als er Bischof Engelhard von Naumburg veranlasste, die Kapelle auf der Burg Gera von der Pfarrei Gera abzutrennen. Gera trugen die Vögte vermutlich schon seit dem Ende des 12. Jahrhunderts vom Stift Quedlinburg zu Lehen, das 999 die Provinz Gera von Kaiser Otto III. als Geschenk erhalten hatte. Über diesen abgelegenen Besitz des Stiftes hört man erst wieder in einem Rechenschaftsbericht der Äbtissin Adelheid (1184-1203), in dem verlorene Güter und Rechte aufgezählt werden. Dort erscheint ein Advocatus. Es kann sich nur um einen Weidaer, wohl nur um Heinrich II. den Reichen handeln. Denn 1237 sagt Heinrich IV. in einem Vergleich mit Äbtissin Gertrud, seine Vorfahren hätten bereits alle 3 Richterdrittel der Vogtei besessen. Jetzt übertrug ihm die Äbtissin gegen eine Zahlung von 72 Mark 2 Drittel der Gerichtsbarkeit in der Vogtei Gera (advocacia de Gera) zu Lehen. Die Niedergerichtsbarkeit in der Stadt Gera blieb dem Schultheißen der Äbtissin, während der Vogt auch dort die Hochgerichtsbarkeit erhielt. Wie seine Vorfahren sollte der Vogt auch die Münze in Gera weiter zu Lehen tragen. Außer der Stadt dürften zur Vogtei Gera nur wenige Ortschaften gehört haben. Schon Langenberg wurde als Naumburger Lehen beansprucht.
1333 Zur Geschichte der Salvatorkirche
ie Salvatorkirche ist eine evangelische Kirche auf dem Nicolaiberg im Stadtzentrum von Gera. und oberhalb des historischen Marktplatzes zu finden. Auf dem Nicolaiberg standen ursprünglich eine dem heiligen Nikolaus geweihte Kapelle und ein Termineihaus, eine Unterkunftshaus für Bettelmönche, wie es zu dieser Zeit durchaus üblich war. Die Kapelle, nach der der Berg bereits 1333 als "zcu Gera uf sente Nycolaus berge" bezeichnet wurde, brannte beim Stadtbrand von 1686 nieder. Im Jahr 1717 wurden die Ruinen dann abgerissen, um der neuen Kirche Platz zu machen. Die Barockkirche selbst wurde in den Jahren 1717 bis 1720 nach Plänen des kursächsischen Landesbaumeisters David Schatz erbaut, der Turm jedoch, nachdem man mit einer eigens eingerichteten Turmbaulotterie zu den erforderlichen Mitteln gekommen war, erst in den Jahren 1775 bis 1778 nach Plänen von Gerardo Hofmann. Nur zwei Jahre später wurde die Kirche beim Geraer Stadtbrand 1780 zerstört. Im Gegensatz zur zweiten damaligen Geraer Kirche, der Johanniskirche, wurde die Salvatorkirche in den Jahren 1781 bis 1783 wieder aufgebaut und ist daher seitdem die einzige Kirche in Geras historischer Altstadt. Bis zur Errichtung der neuen Johanniskirche am Adelheidplatz (später Clara-Zetkin-Straße), 1885 geweiht, war sie die alleinige Pfarrkirche Geras, außerdem wurden hier, weil die alte Johanniskirchgruft, die traditionelle Grablege der Geraer Reußen, nach dem Stadtbrand nicht mehr nutzbar war, 1802 der letzte Herr von Reuß-Gera, Heinrich XXX., und 1829 seine Gemahlin Luise Christiane von Pfalz-Birkenfeld beigesetzt. Im Jahr 1898 brach man die unterhalb der Kirche gelegenen Häuser ab und legte an ihrer Stelle die heutige repräsentative Freitreppe an. 1903 wurde das Kircheninnere unter der Leitung von Stadtbaurat Adolf Marsch im Sinne des Jugendstils umgestaltet. Nach den Renovierungsarbeiten an der Westfassade der Salvatorkirche (2006) werden die Arbeiten seit Herbst 2007 am Turm fortgesetzt. Die Salvatorkirche verfügt über eine zweimanualige pneumatische Röver-Orgel, welche in den Jahren 1903-1905 erbaut wurde.
21.02.1411 Für das allgemeine Seelenheil
utta von Weida, Priorin, Adelheid von Oberhausen, Unterpriorin und der Convent des Kloster Cronschwitz versprachen an diesem Tag, die von den Herren Heinrich und Heinrich, Vater und Sohn, Herren zu Gera und des letzteren Schwester Dorothea, vermählten Reußin von Plauen, gestifteten Seelgeräte nun auch ausführen zu wollen.
15.02.1482 Stiftung von Seelenmessen
er Geraer Bürger Kunz Freitag und seine Schwester Adelheid stiften für die St. Wolfgangskapelle wöchentlich zwei Seelenmessen. Die Kapelle befand sich neben dem Siechenhaus am heutigen Eingang zur Talstraße und wurde 1841 abgebrochen. Erhalten geblieben ist die spätgotische Außenkanzel, die an der Ostwand der Trinitatiskirche angebracht wurde.
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26.04.1499 500 Jahre Schenkungsurkunde
n diesem Tag war es genau 500 Jahre her, da hatte Kaiser Otto III. seiner älteren Schwester Adelheid, einer Äbtissin in Quedlinburg, per Urkunde das Land geschenkt und zur freien Verfügung gestellt, auf dem sich später Gera ausdehnen sollte. Zu lokalisieren war die Gegend in Thüringen rechts der Elster, wo sich Gera auch in späteren Zeiten noch befinden sollte. Die ursprüngliche Schenkungsurkunde wurde, wie für die Zeit üblich in lateinischer Sprache verfasst. Otto III. (980-1002) wurde nur 21 Jahre alt und verstarb in Italien.
15.02.1542 Aus der Urkunde über das Wolfgangshospital
amentlich war in dieser Urkunde der Geraer Bürger Cuntze Freitagk aufgeführt, welcher zusammen mit seiner Schwester Adelheid 200 Rheinische Gulden gestiftet hatte, damit nach seinem Ableben wöchentlich zwei Seelenmessen an der Kapell Sankt Wolfgang "vor der Stadt Gera, bei und neben den armen sundersiechen menschen" gelesen werden. (200 Gulden waren ein riesiges Vermögen.)
1594 Straßennamen ohne Rechtschreibung
u dieser Zeit gab es in Gera noch gar keine Straßen. Alles wurde in Gassen unterteilt. Die viel später entstandene Clara Zetkin Straße, die vorher auch Adelheidstraße hieß wurde zu dieser Zeit "die gepint" genannt.
1612 Siebenhundert fünfzig Jahre Kaiserreich
ür die Geraer war die Salbung Ottos II. von entscheidender Bedeutung. Nur sie hatte es ermöglicht seinem Sohn Otto III. die Macht in die Hand zu geben, das Gebiet auf dem Gera entstehen sollte an seine Schwester Adelheid zu vergeben. Ohne diese Tatsache wäre es nicht zur Gründung Geras 995 und der Vergabe der Regalien 1237, der Stadtrechte, gekommen.
1661 Vom Rat der Stadt erworben
n diesem Jahr erwarb der Rat der Stadt Gera von der reußischen Landesherrschaft das Gelände nördlich der Sorge bis zur "Gebind". Dieses Gebiet lag zu diesem Zeitpunkt noch außerhalb der Stadtmauern. Die Sorge hatte ihren Namen von ihrer Lage als "Zarge", als Umfassung an der Stadt. Die "Gebind" war die spätere Adelheidstraße, in der Neuzeit die Clara-Zetkin-Straße. Der Kauf war ein Indiz dafür, dass die Stadt sich ausdehnte und die alten mittelalterlichen Stadtmauern zu eng wurden. Viele Jahre später wurde die Sorge dann, vom Zschochernplatz aus nach unten betrachtet, auf ihrer rechten (nördlichen) Seite bebaut.
1705 Eine Brücke nach Untermhaus
n diesem Jahr errichteten die Geraer eine Holzbrücke, um den Stadtteil Untermhaus besser mit dem Rest der Stadt verbinden zu können. Die Konstruktion überstand immerhin 158 Jahre und wurde erst im Jahr 1863 durch eine Eisenkonstruktion von Moritz Jahr ersetzt. Bekannt war das Bauwerk seit dem als Adelheidbrücke.
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20.10.1789 Fürst Heinrich LXVII. geboren
ürst Heinrich LXVII. Reuß jüngerer Linie (1854-1867), folgt 1854 seinem Bruder Heinrich LXII. in der Regierung und war königlich preußischer General der Kavallerie à la suite. Er verstarb am 11. Juli 1867 auf Schloss Osterstein in Gera. Bestattet wurde er am 14. Juli 1867 in der Bergkirche in Schleiz. Er heiratete am 18. April 1820 in Ebersdorf die Prinzessin Adelheid Reuß zu Ebersdorf (geboren am 28. Mai 1800 in Ebersdorf und verstorben am 25. Juli 1880 in Gera. Sie wurde am 28. Juli 1880 in der Bergkirche in Schleiz beigesetzt. Sie war die Tochter von Fürst Heinrich LI. Reuß zu Ebersdorf (1761 - 1822) und Gräfin Luise von Hoym (1772 - 1832).
28.05.1800 Gräfin Sophie Adelheid geboren
räfin Sophie Adelheid Henriette, war Prinzessin Reuß zu Ebersdorf ab dem 9. April 1806. Geboren wurde sie am 28. Mai 1800 in Ebersdorf. Sie verstarb am 25. Juli 1880 in Gera. Bestattet wurde sie am 28. Juli 1880 in der Bergkirche in Schleiz. Sie heiratete am 18. April 1820 in Ebersdorf den Fürst Heinrich LXVII. Reuß zu Schleiz (geb. 20. Oktober 1789 in Schleiz und verst. am 11. Juli 1867 auf Schloss Osterstein in Gera und bestattet am 14. Juli 1867 in der Bergkirche in Schleiz). Er war der Sohn von Fürst Heinrich XLII. Reuß zu Schleiz (1752-1818) und Prinzessin Karoline Henriette zu Hohenlohe-Kirchberg (1761-1849)
1820 Eine fürstliche Hochzeit
erheiratet war Heinrich LXVII. Reuß jüngere Linie seit dem Jahr 1820 mit Prinzessin Adelheid Reuß zu Ebersdorf (1800-1880). Die Fürstin war im Gegensatz zu ihrem Ehemann nicht sehr populär. Sie neigte zu Standeshochmut und stand im Ruf, eine übertriebene Ökonomie zu bevorzugen, um nicht zu sagen geizig zu sein. Sie wollte sich deutlich vom einfachen Volk absetzen und unterscheiden und damit hoheitliche Distanz wahren. Ihre übertriebene Sparsamkeit soll mit einer gewissen Existenzangst einhergegangen sein. mit der angst wirtschaftlich nicht mehr unabhängig zu sein. Aus der Ehe gingen acht Kinder hervor, von denen sechs im Kindesalter starben. Heinrich V. (1821?1834), Anna (1822?1902), heiratete 1843 Prinz Adolf zu Bentheim-Tecklenburg, Elisabeth (1824?1833), Heinrich VIII. (1827?1828), Heinrich XI. (1828?1830), Heinrich XIV. (1832?1913), Fürst Reuß jüngerer Linie, Heinrich XVI. (1835?1836) und Marie (1837?1840).
16.12.1822 Prinzessin Anna Karoline geboren
rinzessin Anna Karoline Luise Adelheid (geb. am 16.12.1822 auf Schloss Osterstein in Gera verst. am 01.04.1902 in Rudolstadt) Bestattet wurde sie am 5. April 1902 in Rheda.Sie heiratete am 7. März 1843 in Schleiz Prinz Adolf Ludwig Albrecht Friedrich zu Bentheim-Tecklenburg, preußischer Generalleutnant, (07.05.1804 in Rheda - 03.09.1874 in Rudolstadt). er war der Sohn von Fürst Emil Friedrich Karl zu Bentheim-Tecklenburg (1765-1837) und Gräfin Luise zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein (1768-1828).
1824 Die Ruine war abgetragen
ie alte Johannes dem Täufer geweihte Johanniskirche auf dem alten Johannisplatz war um das Jahr 1200 errichtet worden und bei den Stadtbränden von 1450 und 1780 und der vom schwedischen Soldaten während des Dreißigjährigen Krieges 1639 gelegten Schadensfeuer beschädigte worden. Beim Brand von 1780 war der Sakralbau, bis 1720 Geras Hauptkirche, bis auf die Grundmauern zerstört worden. In der Folgezeit verhinderten die Napoleonischen Kriege und deren Auswirkungen den Neuaufbau. Es sollte bis 1824 dauern, bis man die Brandruine endgültig abgetragen hatte. Im Jahr 1885 wurde dann in der Adelheidstraße (später Clara-Zetkin-Straße) ein Neubau eingeweiht.
08.06.1824 Prinzessin Marie Elisabeth geboren
ie reußische Prinzessin Marie Elisabeth Henriette Adelheid wurde am 8. Juni 1824 auf Schloss Osterstein, Gera geboren. Sie verstarb am17. Dezember 1833 in Coburg. Bestattet wurde sie am 21. Dezember 1833 in der Bergkirche in Schleiz.
28.05.1832 Heinrich XIV. Reuß jüngerer Linie geboren
einrich XIV. Reuß jüngerer Linie regierte als Fürst Reuß jüngerer Linie vom 11. Juli 1867 bis 15. Oktober 1908 und als Regent von Reuß ältere Linie vom 19. April 1902 bis 15. Oktober 1908. Heinrich XIV. war der älteste Sohn von Fürst Heinrich LXVII. Reuß jüngerer Linie und der Prinzessin Adelheid Reuß zu Ebersdorf (1800-1880), Tochter von Fürst Heinrich LI. Reuß zu Ebersdorf (1761-1822). Er stand unter der Regentschaft seines Sohnes Heinrich XXVII. vom 15. Oktober 1908 bis 29. März 1913, seinem Todestag in Schleiz. Als Regent von Reuß ältere Linie beendete er die reichsfeindliche Ausrichtung der Politik und löste alle reichsfeindlichen Einrichtungen auf. 1869 stiftete er das Fürstlich Reußische Ehrenkreuz, den Reußischen Hausorden. Heinrich XIV. heiratete am 6. Februar 1858 in Bad Carlsruhe (Schlesien) Prinzessin Agnes von Württemberg (1835 - 1886), Tochter des Herzogs Eugen von Württemberg (Zweite Schlesische Linie) und der Prinzessin Helene zu Hohenlohe-Langenburg. Das Paar hatte die zwei Kinder Heinrich XXVII. (10.11.1858 in Gera - 21.11.1928 in Gera) und Elisabeth (27.10.1859 in Gera -23.02.1951 auf Schloss Hungen).
28.03.1846 Heinrich XXII. geboren
ürst Heinrich XXII. Reuß älterer Linie von 1859 - 1902 der Graf und Herr von Plauen, Herr zu Greiz, Kranichfeld, Gera, Schleiz und Lobenstein, vormundschaftlich regiert durch seine Mutter Caroline von Hessen-Homburg in den Jahren von 1859-28. März 1867. Er war preußischer General der Infanterie und Chef des 2. Bataillon des 7. Thüringer Infanterie-Regiments Nr. 96, Ritter des Ordens vom Schwarzen Adler, (* 28. März 1846 in Greiz; ? er verstarb am 19.04.1902in Greiz und wurde am 25. April 1902 im Mausoleum Ida-Waldhaus bei Greiz bestattet. Heinrcu XXII. heiratete am 8. Oktober 1872 in Bückeburg die Prinzessin Ida Mathilde Adelheid zu Schaumburg-Lippe (28.07.1852 in Bückeburg - 28.09.1891 in Greiz. Bestattet wurde sie am 2. Oktober 1891 im Mausoleum Ida-Waldhaus bei Greiz. Sie war die Tochter von Fürst Adolf I. zu Schaumburg-Lippe (1817-1893) und Prinzessin Hermine zu Waldeck und Pyrmont (1827-1910).
10.11.1858 Fürst Heinrich XXVII. geboren
ürst Heinrich XXVII. Reuß jüngerer Linie war preußischer General der Kavallerie à la suite des Leib-Garde-Husaren-Regiments, Ritter des Ordens vom Schwarzen Adler und seit 1895 dauernd mit der Vertretung der Landesregierung beauftragt. Seit dem 15. Oktober 1908 war er Regent des Fürstentums Reuß j.L. für seinen Vater (bis 1913) und Regent des Fürstentums Reuß ä.L. für den regierungsunfähigen Fürsten Heinrich XXIV. (1908-1918). Seine Abdankung erfolgte am 10. November 1918 (an seinem 60. Geburtstag) und am Folgetag auch für Reuß ältere Linie. Er verstarb am 21. November 1928 auf Schloss Osterstein in Gera und wurde im Ebersdorfer Park beigesetzt. Er heiratete am 11. November 1884 in Langenburg die Prinzessin Elise Victoria Feodora Sophie Adelheid zu Hohenlohe-Langenburg (04.09.1864 in Langenburg - 18. März 1929 in Gera). Sie wurde ebenfals im Ebersdorfer Park bestattet. Sie war die Tochter von Fürst Hermann Ernst Franz Bernhard zu Hohenlohe-Langenburg, Statthalter von Elsaß-Lothringen, Ritter des Ordens vom Schwarzen Adler, (1832 - 1913) und Prinzessin Leopoldine von Baden (1837 - 1903).
10.11.1858 Heinrich XXVII. Reuß jüngere Linie geboren
einrich XXVII. Reuß jüngere Linie war der letzte regierende reußische Fürst und General der Kavallerie im Ersten Weltkrieg. Heinrich XXVII. war der Sohn von Fürst Heinrich XIV. und Prinzessin Agnes von Württemberg. Er war von 1908 bis 1918 der Regent des Fürstentums Reuß älterer Linie, von 1908 bis 1913 Regent des Fürstentums Reuß jüngerer Linie und von 1913 bis 1918 regierender Fürst von Reuß jüngere Linie. Die jüngere Linie hatte 1902 die Regentschaft über das Fürstentum Reuß älterer Linie übernommen, weil dieses nach dem Tod von Heinrich XXII. keinen regierungsfähigen Nachfolger (Heinrich XXIV.) mehr hatte. Am 11. November 1918 musste Heinrich XXVII. infolge der Novemberrevolution abdanken. Heinrich XXVII. heiratete 1884 Prinzessin Elise zu Hohenlohe-Langenburg und hatte mit ihr fünf Kinder.Viktoria Feodora (1889?1918), sie heiratete im Jahr 1917 Herzog Adolf Friedrich zu Mecklenburg, Luise Adelheid (1890?1951), Heinrich XL. (1891?1891), Heinrich XLIII. (1893?1912) und Heinrich XLV. (1895?1945), Nachdem im Jahr 1927 mit dem Tod von Heinrich XXIV. die ältere Linie des Hauses Reuß erloschen war, starb mit dem Tod von Heinrich XLV. im Jahr 1945 auch die ehemals regierende jüngere Linie aus. Alle im 21. Jahrhundert noch lebenden Angehörigen des Hauses Reuß entstammen der ehemals apanagierten Seitenlinie Reuß-Köstritz. Heinrich XXVII. verstarb am 21. November 1828 nur 11 tage nach seinem 70. Geburtstag. Im Jahr1884 war Heinrich XXVII. das Großkreuz des Ordens der Württembergischen Krone verliehen worden.
27.10.1859 Elisabeth Adelheid Philippine Prinzessin Reuß geboren
ie gehörte zur sogenannten jüngeren Linie derer von Reuß und war die Schwester von Fürst Heinrich XXVII. von Reuß jüngere Linie. Nach ihr wurde am 22. September 1882 die Geraer "Elisabethstraße", der späteren "Amthorstraße" benannt. So hieß sie bis zum 16. Mai 1904. Am 23. Februar 1951 verstarb die Prinzessin im hohen Alter von fast 92 Jahren im hessischen Hungen, wohin sich die Reußen nach der Flucht vor den Russen und der DDR-Diktatur begeben hatten.
27.10.1859 Prinzessin Elisabeth geboren
rinzessin Elisabeth Adelheid Helene Philippine wurde am 27. Oktober 1859 auf Schloss Osterstein in Gera geboren und verstarb am 23. Februar 1951 auf Schloss Hungen). Sie heiratete am 17. November 1887 in Gera den Prinz Hermann Ernst Ludwig Bernhard Wilhelm zu Solms-Braunfels (geb. am 08.10.1845 in Düsseldorf verst. am 30.08.1900 auf Schloss Braunfels). Er war der Sohn von Prinz Friedrich Wilhelm Heinrich Casimir Georg Carl Maximilian zu Solms-Braunfels (1801-1868) und Gräfin Maria Anna Kinsky von Wchinitz und Tettau (1809-1892).
1861 Adressänderungen wegen der Stadterweiterung
ie bekannte Amthorsche Handelsschule befand sich 1861 im ehemaligen Liebigschen Garten in der neuzeitlichen (2010) Humboldtstraße 23. Mitte des 19. Jahrhunderts gab es noch keine "Clara-Zentkin-Straße" und keine "Humboldtstraße" und so wurde das Anwesen bis 1866 noch zur Schloßstraße 26 gerechnet. Von 1867-1869 gehörte es zu "An der Schloßstraße", von 1871-1877 zur "Adelheidstraße 7", von 1879-1887 zur "Humboldtstraße 10 und 11" und ab 1889 zur "Humboldtstraße 21 und 23". Ab 1884 war die Art der Nummerierung der Häuser geändert worden, sodass die Adressen langfristig Bestand hatten.
1862 Neunhundert Jahre Kaiserreich wurde gefeiert
as Kaiserreich der Ottonen war zu dieser Zeit lange zerfallen und damit wirklich Geschichte. Nur, es war der Tatsache geschuldet, dass der 962 gesalbte Otto II. in die Kaiserwürde getreten war und damit über entscheidend mehr Handlungskompetenz verfügen konnte. Sein Sohn Otto III. war somit 995 in der Lage, das Gebiet, auf dem Gera entstehen sollte, an seine Schwester Adelheid zu vergeben, welche wiederum ursächlich dazu bei trug, Gera als Stadt entstehen zu lassen. Städtegründungen waren zu dieser Zeit gewollt, um das Kaiserreich auszudehnen und mächtiger zu machen. Man brauchte Verbündete.
1863 Brückenbau durch die Firma Jahr
n diesem Jahr baute die Geraer Firma von Moritz Jahr eine Stahlfachwerkbrücke über die Elster. Sie erhielt den Namen der Prinzessin Sophie "Adelheid" Henriette Reuß-Ebersdorf und wurde in "Adelheidbrücke" getauft.
1863 Eine Brücke von Moritz Jahr
n diesem Jahr errichtete der Geraer Moritz Jahr die Adelheidbrücke nach Untermhaus. Es handelte sich dabei erstmals um eine Eisenkonstruktion, welche die an gleicher Stelle 1705 erbaute Holzbrücke ersetzte.
21.09.1863 Oskar Salomon geboren
n Halle an der Saale kam der spätere Spezialarzt für Haut- und Harnerkrankungen zur Welt. Ab dem Jahr 1908 seine Wohnung und Praxis in der Geraer Adelheidstraße 12. Später wurde es die Clara Zetkin Straße.
23.11.1863 Übergabe der Adelheid - Brücke
ie von Moritz Jahr erbaute Adelheid- Brücke in Geraer Stadtteil Untermhaus wurde dem Verkehr übergeben.
16.03.1866 Die Adelheidstraße bekam ihren Namen
ie Gegend um die spätere "Clara Zetkin Straße" war ab 1594 bekannt und war bis zu diesem Jahr als "die gepint", "Gebinde" oder "an der Gebind" bekannt. An diesem Tag bekam sie den Namen "Adelheidstraße".
01.01.1876 Die Reichsbankstelle
n der Adelheidstraße, das war später in der Neuzeit ab 1950 die Clara Zetkin Straße, war in diesem Jahr der Bau der Reichsbankstelle fertig gestellt worden. Es handelte sich dabei um einen sogenannten Klinkerbau.
31.12.1879 Wer wohnte wo in Gera
ier ist eine vollständige Einwohnerliste der Stadt Gera enthalten. Alle in Gera zu diesem Zeitpunkt gemeldete Personen mit ihrer Adresse und ihrem Beruf. Zu beachten ist, dass viele Eingemeindungen erst in den ersten 20 Jahren des 20. Jahrhunderts vorgenommen wurden und so die Einwohner von Untermhaus, um ein Beispiel zu nennen, hier fehlen.
Zusatzinformationen
1880 Die Geraer Kirchenbaukommission
m Jahr 1880 kam es in Gera notwendiger weise zur Gründung einer Kirchenbaukommission, welche aus örtlichen Vertretern der Kirche und der Stadt bestand. Es ging darum, den Neubau der Johanniskirche, die alte Kirche wurde 1780 ein Raub der Flammen, auf den Grundstück des Adelheidplatzes (später die Clara-Zetkin-Straße) zu realisieren. Als Ausgleich für den inzwischen von der Stadt Gera genutzten Johannisplatz, wo die ehemalige Hauptkirche Geras gestanden hatte, erhielt somit die Kirchengemeinde das neue und nicht mehr zentral gelegene Grundstück am Adelheidplatz und 90.000 Reichsmark. Der Betrag entsprach der eingenommenen Summe aus einer von 1822-1831 erhobenen städtischen Biersteuer ohne die Anrechnung der Zinsen aus der Einnahme. Damit standen inklusive der Spendengelder 261.194 Reichsmark für den mit rund 400.000 Reichsmark kalkulierten Neubau zur Verfügung. Fünf Jahre wurde nun gebaut und die Kirche 1885 geweiht.
1881 Der Adelheidplatz in Gera
en "Adelheidplatz", welcher der Kirchengemeinde von der Stadt Gera im Jahr 1881 für den Bau der neuen Sankt Johanniskirche überlassen worden war, benannte man noch während der Phase des Kirchenbaus nach der Prinzessin Sophie Adelheid Henriette von Reuß-Ebersdorf (18.05.1800-02.07.1880), der Gemahlin von Fürst Heinrich LXVII. Reuß jüngere Linie. Fünf Jahre nach dem Tod der Prinzessin wurde die Kirche geweiht.
11.03.1881 Wie die Lessingstraße ihren Namen bekam
ie Straße zwischen der Laasener Straße und der Clara-Zetkin-Straße (damals die Adelheidstraße) erhielt ihren neuen Namen. An diesem Tag wurde die durch den ehemals Wagnerschen Garten führende Straße anlässlich des 100. Todestages des Dichters Gotthold Ephraim Lessing (schrieb unter anderem "Nathan der Weise") (22.01.1729-15.02.1781) in Lessingstraße benannt.

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18.01.2015
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