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Chronik - Artikel von Beginn bis 1999
 
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31.12.1879 Wer wohnte wo in Gera
ier ist eine vollständige Einwohnerliste der Stadt Gera enthalten. Alle in Gera zu diesem Zeitpunkt gemeldete Personen mit ihrer Adresse und ihrem Beruf. Zu beachten ist, dass viele Eingemeindungen erst in den ersten 20 Jahren des 20. Jahrhunderts vorgenommen wurden und so die Einwohner von Untermhaus, um ein Beispiel zu nennen, hier fehlen.
Zusatzinformationen
05.02.1930 Bauarbeiten am Krankenhaus
ie Fürsorgeanstalten am alten Geraer Krankenhaus sollten erweitert werden und das erste Bauteil des Wirtschaftsgebäudes war nun fertig gestellt zu diesem Zeitpunkt.
08.03.1943 Tod des Sanitätsrates
anitätsrat Doktor Hermann Schomburg verstarb. (geb. 28.06.1852 in Eisenach und gest. 08.03.1943 in Gera) Mit seiner Person war ein wichtiges Stück Geraer Krankenhausgeschichte verknüpft. Im Jahr 1891 wurde er Assistenzarzt am Krankenhaus und damit Nachfolger des bekannten Augenarztes Doktor Schrader.
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1953 Ein Bauvorhaben am Krankenhaus
ls größeres Bauvorhaben begann in diesem Jahr ein OP-Anbau an den schon bestehenden Operationstrakt im Nordflügel des Haupthauses des Klinikums, welcher gleichzeitig die Unterbringung des Zentrallabors und einer Blutspendezentrale in der Etage darunter ermöglichte. Die zwei neuen OP-Säle sollten gut 50 Jahre bestehen.
17.06.1953 Ein Tatsachenbericht
m Tag des Volksaufstandes verließ der zu dieser Zeit 33-jährige Alfred Walter seine Wohnung, um, wie er seiner Frau noch mitteilte, Bier zu holen. Alfred Walter kehrte nie wieder zurück zu seiner Frau, denn wie sich im nachhinein feststellen ließ, und wie es im Totenbuch von Augenzeugen berichtet wurde, war er als eigentlich völlig Unbeteiligter in die Auseinandersetzungen zwischen den Wismut-Kumpel und der Kasernierten Volkspolizei geraten. Die Kasernierte Volkspolizei, Vorläufer der NVA (Nationale Volksarmee) hatte das Feuer eröffnet auf die Menge, und Alfred Walter war dort durch zwei Querschläger so schwer verletzt worden, dass er die Folgen nicht überlebte und noch am gleichen Abend im Krankenhaus verstorben war. Seine damals 26-jährige Frau war im sechsten Monat schwanger. Sie schrieb sich viele Jahre später den Kummer von der Seele und verfasste folgende Worte: "Statt psychologischer Betreuung, wie man sie in solchen Fällen bekommt, folgte Verhöre bei der Polizei. (...) Zeitweise war ich nicht mehr ansprechbar. Eine Schwester und eine gute Bekannte begleiteten mich, Vor allem sie fragten nach, wo mein verstorbener Mann sei. Keine Antwort. Er wurde wohl noch in der Nacht nach Gera geschafft. Auch dort bei der Polizei bekam ich keine Antwort. Man schickte mich vom unteren bis zum oberen Zimmer. Von da verwies man mich wieder ins Erste und alles leise mit vorgehaltener Hand. (...) Man ließ uns weiter im Ungewissen; bis am 22. Juni gegen 22 Uhr ein Polizeibeamter erschien und berichtete, dass am 23. Juni früh um 7 Uhr Autos auf dem Semmelweisplatz am Krankenhaus bereitstehen, nach Gera zur Einäscherung. So konnten wir noch nicht einmal ein paar Blumen mitnehmen. Wir waren mit meinem Bruder, dem Pfarrer und guten Bekannten sieben Personen jeweils mit einem Polizeibeamten im Auto. (...) Die Einäscherung fand gegen meinen Willen statt, und alles war für mich ein Traume." (Quelle: Dr. Günter Müchler, Vorstellung der Veröffentlichung bei der Veranstaltung "Ruf nach Freiheit und Demokratie - Das Erbe des 17. Juni 1953", am 4. Juni 2004 im Berliner Rathaus.)
29.02.1980 Richtfest am Krankenhaus
n diesem Tag war das Richtfest für das Bettenhaus am Bezirkskrankenhaus Gera die Einführung der Herzschrittmacherimplantation.

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18.01.2015
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