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1562 Die Wasserleitung
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Bereits Heinrich der Jüngere, der Vater von Heinrich Posthumus (1572-1635) gab im Jahr 1562 den Auftrag zum Bau der Schlosswasserleitung. In einer Amtsgeldabrechnung von 1563 stand unter anderem folgender Satz geschrieben:

"Von einem Gewelbe zu dem Born von Ernsehe, welcher uffs Schloss geführt von dem Brun..."

Offenbar war die Bohrung im Bundsandstein, wie in den allermeisten Fällen, ein großer Misserfolg beschieden, nachdem man in die Tiefe vorgedrungen war. Der Grund hierfür liegt offen.
Das eben genannte Borngewölbe (der Borngrund) ist wohl im Wolfsgraben zu suchen und stellte das erste Wasserreservoir des Schloss Osterstein dar. Das Sammelbecken fasste gut 40 Kubikmeter. Dieses speiste der Brunnen unter dem Wintergarten neben dem Hauptturm, sowie die Wasserbassins im Wolfs- und Burggarten, zu der Zeit als die Fürsten zu Reuß noch auf dem Hainberg residierten.

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Tintenglas mit Feder
 
 
18.01.2015
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