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Ihre Suche nach Osterstein erbrachte folgende Ergebnisse.
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11.05.2000 Licht für den Bergfried
n diesem Tag erhielt der Bergfried des ehemaligen Schloss Osterstein im Geraer Stadtteil Untermhaus die Genehmigung, seine neue Beleuchtungsanlage in Betrieb nehmen zu dürfen. Ermöglicht hatten das Projekt die Geraer Energieversorgung GmbH, die INFRASERV Dienstleistungen Gera GmbH, die GERAER Stadtwirtschaft GmbH und die GWB Elstertal mbH (GWB - Geraer Wohnungsbaugesellschaft).
26.01.2005 Kein Erfolg vor Gericht
or dem Geraer Verwaltungsgericht klagten die Vertreter der Fürstlichen Familie Reuß auf Rückübertragung der Anwesen Mohrenplatz 1 bis 7 und 9, einem Areal welches als Parkplatzfläche genutzt wird und dem Schloss Osterstein. Die Klage wurde zu dieser Zeit abgewiesen und auch das Bundesverwaltungsgericht bestätigte dies im Sommer des Jahres.
07.07.2007 Am Ruhetag verwüstet
chon zum zweiten Mal innerhalb von 14 Tagen verwüstete Unbekannte den berühmten Biergarten auf dem Schloß Osterstein. Es wurde erneut Stühle, Papierkörbe, Zaunsfelder und die Scheinwerferbeleuchtung beschädigt sowie ein Sachschaden von etwa 1.700 Euro angerichtet.
07.08.2007 Geraer Kunst in Baden-Baden
er Geraer Künstler Winfried Wunderlich zeigte eine Auswahl seiner Plastiken in Baden-Baden. In einer Ausstellung, untergebracht in einem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, fanden besonders die Ausführungen Wunderlichs zur Geraer Höhlerbiennale und zum Kunst-Areal Schloß Osterstein große Beachtung.
26.08.2007 Hunderte Motorradfahrer in der Stadt
n diesem Sonntag wurde es laut auf Geras Straßen, denn am Elsterdamm wurde die siebente Bikertour gestartet. Über Köstritz, Eisenberg, Jena und Weimar ging es zum Mittagstisch nach Bad Blankenburg. Weitere Stationen waren dann Saalfeld und Neustadt/Orla bevor die Fahrt wieder nach Gera führte. Das Ziel erreicht war dann am Nachmittag auf der Burg Posterstein im gleichnamigen Ort.
06.03.2008 Der Förderverein plante am Schloss Osterstein
u Zeiten der DDR war der Weg vom Terrassencafe´ und dem unteren Schlosshof mit Bauschutt und Garagen geschlossen worden. Nun wurde an eine Wiederöffnung gedacht. Etwa 300 000 Euro sollten investiert werden in das Projekt des Buga-Förderverein. In die Sanierung der Hofanlage, Eigentümer ist die GWB Elstertal, waren in der Vergangenheit schon 2,7 Millionen Euro geflossen.
11.06.2008 Das Fürstenhaus scheiterte vor Gericht
igentlich hatte das Bundesverwaltungsgericht die Klage des Fürstenhauses auf Rückübertragung einiger Immobilien im September 2005 abgewiesen und das Urteil des Geraer Verwaltungsgerichts vom 26. Januar 2005 für rechtskräftig erklärt. Nun scheiterte das Fürstenhaus vor dem Geraer Verwaltungsgericht erneut.
Zusatzinformationen
13.06.2008 Kunstareal Osterstein
uf den Resten der ehemaligen Reußenresidenz Schloss Osterstein wurde an diesem Tag um 18.00 Uhr das Kunstareal eröffnet. Die kunstvolle Installation "Fahnen klirren im Wind" von den bekannten Geraer Kunstschaffenden Schmidt und Wunderlich bildeten den ersten Blickfang im Garten. Die vier hohen Meter Fahnen interpretierten das Gedicht "Hälfte des Lebens" von Friedrich Hölderlin (1770 - 1843). Das Ende der Ausstellung war für den 28. September geplant und konnte täglich außer Montags besucht werden.
05.07.2008 Der Jagdhof hatte Geburtstag
s gab ihn nun schon 35 Jahre, den in Gera und Umgebung bekannten und beliebten Jagdhof. Das Restaurant, oberhalb des erhalten gebliebenen Bergfriedes von Schloss Osterstein, war seit je her ein beliebtes Geraer Ausflugsziel, da seine Lage mitten im Stadtwald zum Wandern und anschließendem Verweilen einlud. Die Waldgaststätte veranstaltete dem Anlass entsprechend einen "Sommernachtsball mit Disco".
01.08.2008 Das Kunstareal auf Osterstein
m Kunstareal auf Schloss Osterstein eröffnete an diesem Abend eine neue Ausstellung. Gezeigt wurden Malerei und Graphiken von der Künstlergruppe Septimus aus Lippstadt.
04.10.2008 Zum Ende der Saison auf Osterstein
um Saisonausklang auf dem Schloss Osterstein wurde Bilanz gezogen. Gut 2.500 Menschen hatten im Verlaufe des Jahres die Turmgalerie des aus dem 12. Jahrhundert stammenden Bergfriedes besucht. Die Plattform bot einen Blick über die Stadt mit ihrer Talkessellage und den Stadtwald. Der Bergfried gehörte zu den letzten Überresten des 1945 zerstörten Schlosses der Fürsten Reuß.
13.11.2008 Wie Kinder Geras Zukunft sahen
inder sahen ihre Umwelt schon immer mit anderen Augen als Erwachsene. Besonders wenn Jung und Alt gemeinsam auf geschichtliche Spurensuche in der Stadt unterwegs waren. Wie die Visionen der Kinder für die Zukunft der Stadt aussahen, konnte der Geraer Oberbürgermeister dann selbst sehen, denn er bekam die Mappe "Stein des Anstoßes" von den Kindern überreicht. Die Kinder wünschten sich, dass die Theaterpreise für Kinder auf 2,50 Euro gesenkt würden, dass in den Geraer Höhlern zukünftig eine Geisterbahn zu fahren habe oder aber dass man das Schloss Osterstein wieder aufbauen solle.
05.11.2009 Ein Schauspieler und der Buga-Verein
eter Ganderath, 1. Vorsitzender des Buga-Fördervereins, besiegelte in Gera mit dem bekannten und beliebten Schauspieler und Fernsehkommissar Andreas Schmidt-Schaller die Wegepatenschaft für den Schlossgarten vom Osterstein in Untermhaus. Nach denkmalschützerischer Spurensicherung im Schlossgarten wollte der Buga-Förderverein die historische Gartenanlage mit neuem Leben erfüllen. Der Schauspieler kaufte symbolisch die ersten drei Meter Weg im Schlossgarten.
28.01.2010 Naturschutz oder Fotomotiv
arum ging es zu dieser Zeit mit "Hinblick" auf Schloss Osterstein bzw. mit dem was der Zweite Weltkrieg davon übrig gelassen hatte. Nur im Winter war von der Schlossruine aus ein ungehinderter Blick auf die Stadt zu erleben und umgekehrt. In der Baumblüte stand der Geraer vor einer grünen Wand. Was nun den Naturschutz freute, kam den Denkmalpflegern in die Quere. Die waren nämlich um den verbliebenen historischen Gesamteindruck bemüht und der wurde regelmäßig durch das Baumgrün "verstellt" und so plädierten sie für eine Sichtschneise durch das Grün. Die Naturschützer meinten ihrerseits, dass der Stadtwald ein Biotop sei und damit der höchsten Form der europäischen Naturschutzes überhaupt unterliege. Man war nun um einen Kompromiss bemüht.
12.03.2010 Immobilienstreit und kein Ende in Sicht
ie jahrelangen Immobilienstreitigkeiten des Fürstenhaus Reuß mit der Stadt Gera sollten nun in eine neue Runde gehen. Die Geraer Presse veröffentlichten den 28. April 2010 als Tag einer erneuten Gerichtseröffnung. Dort sollte es nun um die Rückübertragungsforderungen für den Küchengarten, den Biermannplatz und die Prinzenhäuser im Hofwiesenpark gehen. Für die Häuser Schloßberg 8 und 14 am Fuße von Schloss Osterstein klagten die Erben derer zu Reuß auf die sogenannte Erlösauskehr, da die Objekte bereits verkauft und saniert wurden. Im Jahr 1996 waren die reußischen Ansprüche schon einmal abgelehnt worden und auf die besatzungshoheitliche Enteignung nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges (1939-19459 verwiesen.
28.05.2010 Erhaltungsarbeiten am Schloss Osterstein
m Auftrag der Geraer Wohnungsbaugesellschaft wurden noch in diesem Monat die Sicherungsarbeiten am ehemaligen Gartensaalgebäude auf Schloss Osterstein begonnen. Das zu dieser Zeit unbenutzte Gebäude war im ausgehenden 18. Jahrhundert an das Schloss angebaut worden und nun in einem schlechten Zustand. Erhalten werden sollte es aber auf jeden Fall, da es schon historisch sehr wertvoll war.
18.06.2010 Das Geraer Kunstareal
n diesem Freitag wurde in Untermhaus am Schloss Osterstein das Kunstareal eröffnet. Mit "Ausschnitt Kunstpfade" wurde in den Remisen auf den zwei Etagen des Amtsgebäudes von neun Künstlern das Projekt "Kunstpfade-Entdeckungen in der Thüringer Kunstlandschaft" vorgestellt.
23.09.2011 Eine neue Postkarte von Otto Dix
u dieser Zeit erschien eine neue Otto-Dix-Postkarte in Gera. Die OTZ schrieb dazu wörtlich: "Auf dieser Karte schaut uns Dix an zentraler Stelle entgegen, so wie ihn der Journalist Reinhard Schubert 1966 in einem Interview auf den Film bannte. 1966 wurde Dix das Ehrenbürgerrecht der Stadt Gera verliehen. In einem Interview sagte er "Künstler bilde, rede nicht". (das Zitat ist allerdings in verschiedenem Wortlaut überliefert) "Das bezweckt die in einer Auflage von 1500 Stück vom Tine Verlag herausgegebene Karte, die es an den üblichen Stellen zu kaufen gibt. Die Karte will über Dix erzählen. Zu sehen ist Schloß Osterstein vom unteren Schlosshof aus. Wer genau hinschaut, kann in den Fenstern eines Gebäudes noch DIX lesen, Teil einer Kunstaktion." ? "Ein weiteres Foto zeigt den Blick auf Gera in Richtung Markt mit Rathaus, es war ja seine Heimatstadt." (Quelle OTZ vom 23.09.2011)
22.12.2011 Bilanz über das Geraer Dix-Jahr
ine positive Bilanz für das zu Ende gehende Otto-Dix-Jahr zog Geras Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm. Mit vielfältigen Projekten hatte die Geburtsstadt von Otto Dix (1891-1969) ihren großen Künstlersohn anlässlich seines 120. Geburtsages am 2. Dezember 2011 geehrt. Beginnend beim Neujahrsempfang hätten rund 40 Vereine, Künstlerinitiativen, Privatpersonen, Unternehmen, die Geraer Museen und das Theater mit eigenen Projekten an den Meister der Neuen Sachlichkeit und des Expressionismus erinnert. "All ihre Projekte sind Ausdruck eines vielfältigen bürgerschaftlichen Engagements für den großen Künstlersohn unserer Stadt", betonte er. Als Beispiele nannte er die Aufführung von Werken des Komponisten Erich Kley zu Bildern von Dix durch das Kammerstreichorchester Gera, die Höhler Biennale, die Uraufführung des Balletts "Dix 2011" durch Theater & Philharmonie Thüringen sowie der Dix-Revue in Farbe, Wort und Musik durch das "ensemble diX". Kunstverein, Kunstareal Osterstein, Kulturbund und Kunstschule brachten sich mit eigenen Projekten ein. Der Offene Kanal Gera und die Centauri GmbH Film- und Fernsehproduktion setzten sich ebenfalls mit Otto Dix auseinander, und Citykurier brachte Otto-Dix-Sonderbriefmarken heraus. Zu den Geburtstagpräsenten gehörten auch eine Sonderedition Köstritzer Schwarzbier mit Künstleretikett sowie das Otto-Dix-Diplom des Ortsverbandes Gera des Deutschen Amateur-Radio-Clubs e.V. "Die Vielfalt der Projekte und Partner hat gezeigt, welch hohen Stellenwert Otto Dix inzwischen für viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt hat", sagte Dr. Vornehm. Das widerspiegelte sich auch in der Resonanz auf die Offerten. Insgesamt nahmen in Gera in diesem Jahr bislang mehr als 30.000 Gäste die Einladung in Ausstellungen, zu Theateraufführungen sowie weiteren Veranstaltungen und Projekten rund um den 120. Dix-Geburtstag an. Diese Zahl konnte in den nächsten Monaten eigentlich nur weiter steigen, da die Ausstellungen in den Geraer Museen erst im Dezember eröffnet wurden. Vor allem die Schau "Otto Dix retrospektiv" mit rund 240 Werken des Meisters der Klassischen Moderne sollte 2012 Besucher aus ganz Deutschland anziehen. In Gera war schon während der Vorbereitung des Otto-Dix-Jahres eine große Resonanz zu spüren gewesen. Diese hätte ebenso wie die zahlreichen Aktivitäten anlässlich des 120. Geburtstags von Otto Dix in ganz Deutschland - zum Beispiel Ausstellungen in Chemnitz und Dresden, ein Dix-Film auf arte, ein Feature am Vorabend des Geburtstags auf MDR-Figaro - dazu beigetragen, Otto Dix auch einem breiten Publikum noch näher zu bringen, konstatierte der Oberbürgermeister. Der damit einhergehende positive Imagetransfer für seine Geburtsstadt bestätigte das Konzept der Otto-Dix-Stadt Gera.
30.12.2011 Bilanz über die Städtepartnerschaften II.
m Juni 2011 wurde die Kindergärtnerin Anu Häyrinen aus der Partnerstadt Kuopio zum vierwöchigen Praktikum im Kindergarten "Kinderglück" des ASB in Gera zu einem Praktikum begrüßt. Neue Formen der Zusammenarbeit zwischen den Partnerstädten Gera und Skierniewice standen Anfang Juli in Gera im Mittelpunkt eines Besuches von Ryszard Targowski, Direktor des Bildungs- und Arbeitszentrums für Jugend aus der Partnerstadt Skierniewice, in Gera. In einem Treffen mit Vertretern der Stadtverwaltung wurden künftige Projekte besprochen. Dazu gehörten: die Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen in Kooperation mit dem Jobcenter oder der Agentur für Arbeit Gera, erlebnispädagogische Projekte für Jugendliche mit dem Streetwork Gera e.V., internationale Jugendprojekte, ein bilateraler Fachkräfteaustausch 2011/2012 sowie ein bilaterales Berufspraktikum in Gera und Skierniewice. In Gesprächen mit dem Volkssolidarität Kreisverbandes Gera e.V. ging es unter anderem um die Vorbereitung einer Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden Einrichtungen. Ziel: Der fachliche Austausch und perspektivisch auch die Einstellung polnischer Fachkräfte in den Einrichtungen der Volkssolidarität. Im September 2011 empfing Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm 18 Kinder aus dem Roma-Viertel, zwei Schüler des Staatlichen Kunstgymnasiums sowie Betreuer und Begleiter der Partnerstadt Sliven im Geraer Rathausaal. Die Gäste musizierten nicht nur, sondern übergaben auch zwei Rosenstöcke für die Wiederherstellung des Schlossgartens Osterstein. Der OB und Stadtratsmitglied Bernd Krüger (Die LINKE) überreichten an die Gäste einen Notenständer und einen Scheck im Wert von 300 Euro für das Projekt "Musik statt Straße". Die Spende wurde von der Gesellschaft der Theater und Konzertfreunde Gera e.V. und von der Familie Krüger gesammelt. "Film ab!" hieß es im September in Gera. Eingeladen zur Premiere des Films "Von Albrecht Dürer zu Otto Dix? eine Zeitreise" anlässlich des Otto-Dix-Jubiläumsjahr 2011 hatten Filmemacher aus Nürnberg und Gera. Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei jugendliche Protagonisten, die in einer "Zeitreise" ihre Städte durchwandern und dabei viel Wissenswertes über Otto Dix und Albrecht Dürer erfahren. Eine Delegation der Lebenshilfe aus der Partnerstadt Gorazde (Bosnien-Herzegovina) wurde im September im Rathaus begrüßt. Die Delegation weilte auf Einladung der Lebenshilfe Gera e.V. in Gera.
03.01.2012 Gemeinsame Kunstprojekte
m Jahr 2012 sollte es drei gemeinsame Kunstprojekte im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen der Otto-Dix-Stadt Gera und Nürnberg geben. Das war das Ergebnis eines Treffens von Vertretern beider Städte in Gera. Werner Trini, zuständig für internationale Beziehungen in der Stadt Nürnberg, war extra mit Joachim Bleistein vom Kunsthaus Nürnberg für zwei Tage nach Gera gekommen. So soll es Mitte Oktober eine Ausstellung mit zeitgenössischer Kunst aus Nürnberg in Gera geben. Vorher wird diese mit 60 bis 80 Werken aus Malerei, Bildhauerei und außergewöhnlicher Schmuckkunst im Sommer im Kunsthaus Nürnberg gezeigt. Dazu gab es eine Ausschreibung um den Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten. Als zweites Projekt sollte im Sommer in Zusammenarbeit zwischen Geraer und Nürnberger Künstlern auf dem Kunstareal auf Schloss Osterstein eine gemeinsame Ausstellung stattfinden. Der Fotograf Hans-Joachim Hirsch sollte außerdem im August eine Fotoausstellung über Gera in Nürnberg präsentieren.
12.03.2012 Die Hohle war gesperrt
n der Zeit vom 12. bis zum 23. März 2012 war die Hohle für den Geraer Fahrverkehr vollständig gesperrt worden. Zu dieser Zeit wurden die Querrinnen, in denen das Oberflächenwasser geführt wurde, wiederhergestellt. Die Anlieger wurden von der Stadtverwaltung wegen der nötig gewordenen Bauarbeiten und der damit verbundenen Unannehmlichkeiten um Verständnis gebeten. (Fürst Heinrich LXVII. Reuß (1789 bis 1867) ließ den Fahrweg zum Osterstein und den daneben auf hoher Rampe zum Schloss hinaufführenden unteren Teil des Fußweges neu anlegen. Der Hohlweg, "Hohle" unter der Wolfsbrücke wurde vertieft und an den Seiten werden hohe Flankenmauern aufgeführt. Zu den umfangreichen Erdarbeiten wurden die "Züchtlinge" aus dem Zucht- und Waisenhaus, später das bekannte Stadtmuseum in Gera, herangezogen. Im Jahr1993 wurden diese Mauern erneuert.)
13.06.2012 Musikschüler aus Polen
ier Nachwuchs-Saxophonisten sowie der Direktor der Musikschule Skierniewice, Slawomir Trochonowicz, weilten zu dieser Zeit auf Einladung der Geraer Musikschule "Heinrich Schütz" in der Otto-Dix-Stadt. Die Gäste aus der polnischen Partnerstadt wurden, begleitet von der Leiterin der Geraer Musikschule, Karin Müller, von Bürgermeister Norbert Hein im Rathaus empfangen. In dem angeregten Gespräch ging es unter anderem um die Entwicklung der beiden Partnerstädte und die Arbeit der Musikschulen. Die polnischen Gäste überreichten dem Bürgermeister ein Aquarell der polnischen Malerin Anna Pokora, die 2011 ihre Werke in Gera ausstellte. Es zeigte das Arbeitszimmer im Geburtshaus Frederic Chopins in Zelazowa Wola. Norbert Hein übergab die Publikation "Musis Sacrum", in dem die Geschichte des Geraer Theaters nachgezeichnet wird. Die Musiker aus Skierniewice waren vier Tage zu Gast in Gera. Zu ihrem prall gefüllten Programm gehörten unter anderem ein Stadtrundgang in Gera mit Besuch des Rathausturmes und der Höhler, eine Fahrt nach Weimar und gemeinsames Musizieren mit jungen Leuten der Geraer Musikschule. Ihr exzellentes Können wollten Martyna Wozniak (Alt-Saxophon), Katarzyna Majcher (Sopran-Saxophon), Dominik Zarzycki (Bariton-Saxophon) und Jacek Sikorski (Tenor-Saxophon) gemeinsam mit ihren Gastgebern unter anderem am Samstagvormittag bei einem Festkonzert im Rathaussaal und am Nachmittag im Schlossgarten Osterstein anlässlich des bundesweiten Musikschultages sowie bei einem Begegnungskonzert im Konzertsaal der Musikschule unter Beweis stellen. Außerdem besuchten sie das Philharmonische Konzert des Reußischen Kammerorchesters im Theater.
28.10.2013 Der Stadtwald unter der Lupe
rfurter Landschaftsarchitekturstudenten nahmen den Geraer Stadtwald unter die Lupe. Das Projekt der Fachhochschule Erfurt untersuchte Wege zur Erhöhung der Attraktivität des städtischen Grüns - Dank an BZO für Unterstützung. In den Wochen bis Ende November hatten sich zirka 40 Studentinnen und Studenten der Fachhochschule Erfurt des Masterstudiums Landschaftsarchitektur aus dem 3. Semester intensiv im Rahmen eines Projektes mit dem Geraer Stadtwald beschäftigt. Sie wollten in Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Hessisch-Thüringischen Bauindustrieverband untersuchen, wie man den Wald für die Gerschen und ihre Gäste künftig noch attraktiver machen kann und recht viele Besucher in den grünen Gürtel lockt. Ohne das Engagement des BZO hätte dieses Vorhaben nicht stattfinden können. Die Geraer sollten künftig mit ihrer ganzen Familie den Stadtwald wieder für sich entdecken. Dieser ist aus forstwirtschaftlicher, naturschutzfachlicher und landschaftsgestalterischer Sicht eine "Perle der Natur". Aber nicht alle Bewohner Gera wussten das bzw. viele hatten es vielleicht vergessen. Deshalb sollten Ansätze für eine klimawandelgerechte Stadtentwicklung von Gera und die Entwicklung des Tourismus herausgearbeitet werden, die eine Steigerung der Attraktivität der Stadt bewirken und somit Zukunftschancen aufzeigen. Dabei standen u.a. der Naturlehrpfad, der bodenarchäologische Wanderpfad, Hangkanten des Stadtwaldes, der Thüringer Waldzoo im Martinsgrund oder das Umfeld von Schloss Osterstein im Mittelpunkt. Da sollte untersucht werden, wie die Attraktivität des Naturlehrpfades erhöht werden könnte. In Gera und Umgebung gab es einige archäologische Besonderheiten wie die Hügelgräber. Vor Ort wurden diese Denkmäler beschildert. Jedoch gab es kein Konzept für einen bodenarchäologischen Wanderpfad. Die Studenten wollten untersuchen, wie diese Besonderheiten den Bürgern besser näher gebracht und für sie erlebbar gemacht werden konnten.
18.11.2013 Gera war nationaler Gastgeber
ie Stadt Gera war in diesem Jahr Gastgeber der Arbeitsgruppe städtebaulicher Denkmalschutz der Landesdenkmalpfleger der Bundesrepublik Deutschland, die mit einer positiven Resonanz zur lokalen Denkmalpflege in Gera stattfand. Hier waren vor allem die baulichen Zeugnisse der DDR-Architektur Gegenstand der Betrachtung. Insbesondere die innerstädtischen Bauten der 1950-er bis 1980-er Jahre waren Bestandteil der Stadtgeschichte geworden, so wie im Stadtteil Bieblach der Bieblacher Hang. Die Einordnung der DDR-Architektur der 1980-er Jahre in die Altstadt wurde im Kontext mit vergleichbaren Thüringer Beispielen als eine sehr gut gelungene Lösung bewertet, die es zu bewahren galt. Für das in den frühen 1960-er Jahren entstandene Wohngebiet Bieblacher Hang wurde frühzeitig mit der Erstellung der Leitlinien ein Konsens als Strategie für die bauliche Entwicklung und Sanierung erarbeitet. Der Landeskonservator verwies auch auf die bislang erzielten Ergebnisse am Bieblacher Hang, insbesondere auf den Denkmalpflegepreis des Landes Thüringen vor zwei Jahren. Die städtebauliche Einordnung in diese landschaftliche Struktur und auch das Gesamtkonzept mit einer hervorragenden städtebaulichen Qualität hätten überregionale Bedeutung erlangt. Zum weiteren Umgang mit der leerstehenden Gebäudesubstanz am Bieblacher Hang wurde eine Bauleitplanung empfohlen, um die Entwicklung des Gebietes zu stabilisieren und die Fortentwicklung des Bieblacher Hanges in die Zukunft zu sichern. Der zunehmende Leerstand aufgrund des demographischen Wandels werde den Verluste einzelner Bauten mit sich bringen, die eine städtebauliche Ergänzung erfordern. Aktuell sah der Landeskonservator im Zusammenhang mit der Erarbeitung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes den Abstimmungsbedarf auch zu den Belangen der Denkmalpflege. Schwerpunkte waren von der Stadt Gera bereits gesetzt worden, wie z. B. Schloss Osterstein, das Wohnen im Stadtzentrum oder das Goethegymnasium/Rutheneum seit 1608.

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18.01.2015
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